Was wächst hier?Endlich ist Frühling und draußen wird es wieder grün! Jetzt müssen wir nur noch die richtigen Blumen pflanzen, um eine wunderschöne Wildblumenwiese zu bekommen. Zu Spielbeginn sieht es auf unserer Wiese noch recht kahl aus. In jeder Runde dürfen wir uns eine der ausliegenden Blumen aussuchen und vor uns ablegen. Auf die Blume legen wir unten einen kleinen Holzsamen, der im Laufe des Spiels nach oben wandert. Ist er dort angekommen ist, dürfen wir die ausgewachsene Blume in unsere Wiese stecken und blühen lassen. Dabei kann man jede Menge Boni und Kombos erspielen, sodass aus der ersten Blume schnell eine Wiese wird. Wer am Ende die meisten Blumen zum Blühen gebracht hat, gewinnt.Wer spielt hier gern?Bei »Wildwuchs« geht es freundlich zu. Gemeiner, als dass man einer Mitspielerin eine passende Blume vor der Nase wegschnappt, wird es nicht. Wer gern Komboeffekte auslöst und ein buntes Familienspiel mit einfachen Regeln sucht, packt hier die Gartenhandschuhe aus.
Kosmos; 2 – 5 Spieler:innen; ab 10 Jahren; Autor:
Kasper Lapp Was wächst hier?»Sakura«, die Kirschblüte, hat Saison und wir sind mittendrin in der rosa Pracht. Wie schon beim Spiel des Jahres, »Dorfromantik«, bauen wir gemeinsam eine Landschaft aus Plättchen. Für erfüllte Aufträge bekommen wir Punkte und können damit neues Spielmaterial für die nächsten Partien freispielen. Auf einem Kampagnenblock halten wir unsere Fortschritte fest und erkunden nach und nach die sechs Boxen voller Spielmaterial.Wer spielt hier gern?Wer »Dorfromantik« kennt, kann in der ersten Runde direkt losspielen. Aber auch wer das Spiel noch nicht gespielt hat, wird sich hier schnell zurechtfinden. Wie bei »Dorfromantik« kommen die neuen Herausforderungen schrittweise und niemand verliert. Wer gern kooperativ Herausforderungen meistert, wird diese Kirschblüte besonders genießen.
Pegasus; 1 – 6 Spieler:innen; ab 10 Jahren; Autoren:
Lukas Zach und
Michael Palm Was wächst hier?In den Regenwäldern des Pazifischen Nordwestens wächst und krabbelt so einiges, Flora und Fauna halten uns auf Trab. Wir bauen hohe Bäume, sammeln Pflanzen und lassen uns von Tieren helfen.In drei Phasen versuchen wir die besten Karten für unseren Regenwald zu sichern. Mit Futter lockt man zunächst Tiere für zusätzliche Effekte oder Punkte an. Anschließend stöbert man an den Kartensammelplätzen nach geeigneten Pflanzen für den Regenwald. Hat man sich entschieden, werden die Karten abgehandelt. Baumkarten bringen Wurzeln, Stämme und Baumkronen, mit denen man auf seinem Tableau beeindruckende Bäume wachsen lässt. Pflanzenkarten sammelt man, um dafür bei Saisonende Punkte zu bekommen. Gelegentlich muss man eine Waldbrandkarte in Kauf nehmen und wenn es schlecht läuft, muss man dafür bei Saisonende eine Karte aus dem eigenen Regenwald ablegen. Wer bei Spielende die meisten Punkte hat, gewinnt.Wer spielt hier gern?So entspannt kann Spielen sein. Langsam wächst unser Regenwald, doch wir können unser Glück mit der Wahl der Karten strapazieren. Mit Tieren kann man seine Mitspieler und Mitspielerinnen ärgern und wer es komplexer mag, kann die Regelergänzungen ausprobieren.Für reine Zwei-Personen-Spieler und -Spielerinnen gibt es von
Kosmos vom selben Autor das kleinere Kartenspiel »Baumkronen«. Das Spielprinzip ist gleich, funktioniert für zwei Personen aber besser.Piatnik; 1 – 4 Spieler:innen; ab 12 Jahren; Autor: Tim Eisner Was wächst hier?Im Frühling gibt es in den Wäldern wieder viel zu tun. Einer davon ist unser Spielfeld. Wir möchten ihn abholzen, danach aufforsten auf diese Weise effektiv bewirtschaften.Wir haben zehn Runden Zeit, zahlreiche unterschiedliche Aktionen so einzusetzen, dass wir bei Spielende die meisten Punkte haben. Im Wald können wir unsere Erntemaschine bewegen, Bäume fällen oder anpflanzen, Wasserläufe ändern oder Waldbauwerke errichten. Die drei Sägewerke helfen, unser Holz zu verarbeiten, Aufträge zu erfüllen und die Werke auszubauen. Dank einiger Extra-Aktionen wird es im Wald nie langweilig. Am Ende gehen die zehn Runden viel zu schnell vorbei und ehe man es sich versieht, ist die Waldsaison zu Ende.Wer spielt hier gern?Wer es mag, zu planen und an zig verschiedenen Rädchen gleichzeitig zu drehen, ist hier goldrichtig. Die Optionen sind so zahlreich, dass man eine ganze Weile benötigt, bis man die verschiedenen Strategien durchgespielt hat. Zum Glück sind die einzelnen Aktionen aber so eingängig, gut verzahnt und belohnend, dass man schnell in die Abläufe hineinkommt. Die im Spiel enthaltenen Varianten sorgen dafür, dass man noch mehr Zeit im Wald verbringen kann.
Pegasus; 1 – 4 Spieler:innen; ab 12 Jahren; Autor: Michal Peichl Was krabbelt hier?Jedes Frühjahr kann ich meine Nachbarn schimpfen hören. Seit Jahren startet nach den ersten warmen Tagen eine unbeirrbare Ameisen-Karawane quer durch ihr Wohnzimmer. Anscheinend haben Ameisen ein hervorragendes Gedächtnis und eine bemerkenswerte Sturheit.Auch in »FANTastic Trails« stehen Ameisen im Mittelpunkt: Wir versuchen über drei Runden möglichst lange Ameisenstraßen durch unseren Wald zu bauen und so punktebringende Aufträge zu erfüllen. In jeder Runde geben Zahlen- und Formenkarten vor, was wir auf unsere Waldböden eintragen dürfen. Wer möglichst lange Ketten mit aufsteigenden Zahlenstraßen bildet, bekommt die meisten Punkte. Passt es mal gar nicht, darf man die aufgedeckten Karten mithilfe von Arbeiterameisen ändern. Außerdem gibt es Joker und einen nervigen Ameisenbären. Wer mag, kann mit der Variante »neue Nachbarn« noch die hilfsbereite Blattlaus und die lästige Wespe ins Spiel bringen.Wer spielt hier gern?Eine Ameisenstraße im heimischen Wohnzimmer mag ja nervig sein, aber auf dem Spieltisch macht sie sehr viel Spaß. Die Regeln sind schnell gelernt, die vielen kleinen Entscheidungen bei jedem Zug sorgen für Abwechslung und ein schnelles Spiel nach dem Frühjahrsspaziergang passt bestimmt noch.NSV; 1 – 4 Spieler:innen; ab 10 Jahren; Autor: Jordy Asan Was quakt hier?Der Frühling bringt Wärme mit sich und die Gänse können endlich wieder raus! Die Vögel in »Greedy Goose« sind aber ein sehr spezieller Trupp. Nur in wohldosierter Menge bringen sie als Handkarten Punkte.Zu Spielbeginn werden die Gänsekarten verdeckt auf dem Spieltisch ausgebreitet. Alle ziehen nun drei Handkarten. Gänse gibt es in unterschiedlicher Ausführung. Es gibt Einer-Gänse, die unbedingt allein bleiben möchten und Zweier-Gänse, die es auch paarweise auf der Hand aushalten. Das geht bis zu den Vierer-Gänsen, die erst, wenn sie zu fünft sind, das Weite suchen.Wenn ich am Zug bin, decke ich so lange Gänsekarten auf, bis ich eine Gänseart doppelt aufgedeckt habe, mich vorher entscheide aufzuhören oder passe. In den ersten beiden Fällen muss ich die Gänse zu meinen Handkarten zufügen und schauen, ob ich nun von einer Sorte zu viele habe. Sobald ich zum Beispiel eine vierte der Dreier-Gänse auf die Hand genommen habe, muss ich alle Dreier-Gänse aus dem Spiel legen. Wenn die letzte Karte vom Tisch gezogen wurde, bekomme ich nur einen Punkt pro verbliebener Gans auf meiner Hand. Zum Glück kann man aber auch passen und den ganzen Trupp schnatternder Vögel dem nächsten Spieler auf die Hand schicken.Wer spielt hier gern?Andere ein wenig ärgern, das Kartenglück gelegentlich überstrapazieren und eine Runde in weniger als 15 Minuten spielen, wenn das für Sie gut klingt, sind Sie hier richtig. Das schnell zu erlernende Kartenspiel ist lustig und manchmal auch ein wenig frustrierend. Zum Glück dauert eine Partie nicht lange und eine Revanche ist immer drin.Amigo; 2 – 6 Spieler:innen; ab 8 Jahren, Autoren: George Feledichuk, Duvey Rudow und Leo Taylor Was wächst hier?Im Frühling beginnt nicht nur die Blumensaison, auch die Gemüsebeete erwachen aus dem Winterschlaf. In »Ab ins Beet« versuchen wir über drei Durchgänge unsere drei Beete möglichst punktereich anzulegen. Bei jedem Durchgang bekommen wir drei Karten, die wir »draften«. Das heißt, wir suchen eine Karte aus, um sie zu behalten. Von den übrigen zwei geben wir je eine an unsere Mitspieler links und rechts von uns weiter. Sobald alle auf diese Weise drei Beet-Karten bekommen haben, dürfen wir diese in unsere drei Beete anlegen. Wenn alle zwölf Karten in den drei Beeten ausliegen, ist ein Durchgang beendet und die Punkte werden geerntet.Die wiederum bekommt man für die Farbe der Beetumrandung und das Gemüse darin. Die in jeder Runde ausliegenden Tierkarten können Bonuspunkte einbringen. Das ist allerdings ein bisschen kompliziert: Der Waschbär bringt nur dann Punkte, wenn keine Paprika wachsen, wohingegen der Maulwurf Punkte für Tomaten einspielt.Wer spielt hier gern?Kleine Gemüsebauern, die ein kurzweiliges Spiel suchen, sind hier genau richtig. Nach ein paar Runden versteht es auch der Nachwuchs, nicht nur auf die besten Karten für seine Beete zu achten, sondern vielleicht auch zu verhindern, dass die Mitspieler links und rechts von ihnen zu gute Karten bekommen. Dank seiner stabilen kleinen Blechdose eignet sich »Ab ins Beet« hervorragend für einen Ausflug ins Grüne.Game Factory; 2 – 5 Spieler:innen; ab 8 Jahren, Autor Daryl Chow