Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Wichtige UpdatesSortierungÜberblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost Israels Premier
Benjamin Netanyahu kündigt an, die Armee werde im Südlibanon noch mehr Gebiete besetzen. Bei der Explosion eines Geschosses in einer Stellung der Uno-Friedenstruppen im Südlibanon ist ein Blauhelmsoldat getötet worden.
Israel greift derweil weiter Ziele in
Iran und im Libanon an. Das Regime in Teheran reagiert mit Gegenangriffen. Auch die von
Iran unterstützte Huthi-Miliz attackiert
Israel mit Drohnen und Raketen. Die Miliz war am Samstag in den Krieg eingetreten.Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps
Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die WeltwirtschaftAmphibisches Kriegsschiff der USA auf dem Weg ins Kriegsgebiet: Was kann die USS »Tripoli«?
Israel fängt erneut Drohnen der Huthi-Miliz ab Die von
Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen hat
Israel erneut mit Drohnen angegriffen. Es seien zwei Drohnen aus dem Jemen abgefangen worden, teilt die israelische Armee mit. Zuvor hatten im Raum der Hafenstadt Eilat am Roten Meer im Süden Israels die Sirenen geheult. Die islamistische Huthi-Miliz war am Samstag an der Seite Teherans in den Irankrieg eingetreten. Innerhalb von kurzen Abständen feuerten die Huthis Raketen und Drohnen auf
Israel ab, die jedoch nach israelischen Armeeangaben allesamt abgefangen wurden. Die Miliz kontrolliert weite Teile des Jemen und erhält von der iranischen Führung militärische Unterstützung.IAEA meldet schwere Beschädigung an Atomanlage in
Khondab Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat Satellitenbilder und Installationsdaten der Atomanlage im iranischen
Khondab ausgewertet.»Die Schwerwasserproduktionsanlage, die laut iranischen Angaben am 27. März angegriffen wurde, ist schwer beschädigt und außer Betrieb«, hieß es in einem Beitrag der IAEA auf X. Die Anlage enthalte allerdings »kein deklariertes nukleares Material«.Der Schwerwasser-Forschungsreaktor nahe der Stadt
Arak war bereits im Vorjahr bei einem US-israelischen Angriff getroffen worden. Damals hatte die IAEA klargestellt, dass an dem Reaktor noch gebaut worden und deshalb dort kein Nuklearmaterial vorhanden sei. Selenskyj bietet Unterstützung bei Abwehr von Raketen- und Drohnenangriffen anDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist heute zu einem Besuch in Jordanien eingetroffen. Bei einem Treffen mit König Abdullah sei unter anderem über eine mögliche Sicherheitspartnerschaft zur Abwehr von Raketen- und Drohnenangriffen gesprochen worden, teilte Selenskyj auf X mit. Angesichts des Irankriegs biete die Ukraine Expertise in der Luftverteidigung an, so der Präsident weiter. »Aus eigener Erfahrung wissen wir, dass es ohne ein einheitliches System schlicht unmöglich ist, einen umfassenden Schutz für Menschen und kritische Infrastruktur aufzubauen«, erklärte er. Die Ukraine verfüge über ein solches System, da sie seit Jahren gezwungen sei, »uns gegen die ständigen russischen Angriffe, darunter auch solche mit iranischen Drohnen, zu verteidigen.« Pakistan will »in den kommenden Tagen« Vermittlungsgespräche ausrichtenPakistan hat sich bereit erklärt, in den kommenden Tagen Gespräche zwischen den USA und
Iran auszurichten. Das teilte der pakistanische Außenminister, Ishaq Dar, in einer Fernsehansprache mit. »Pakistan wird es als Ehre empfinden, in den kommenden Tagen bedeutsame Gespräche zwischen den beiden Seiten auszurichten und zu ermöglichen, um eine umfassende und dauerhafte Beilegung des andauernden Konflikts zu erreichen«, sagte Dar.Sein Land sei sehr erfreut darüber, dass sowohl
Iran als auch die USA ihr Vertrauen in Pakistan als Vermittler bei diesen Gesprächen zum Ausdruck gebracht hätten, so der Minister weiter. Auch China unterstützte die anhaltende pakistanische Initiative, Gespräche zwischen
Iran und den USA zu veranstalten, hieß es weiter.Zuvor hatte Dar die Außenminister Saudi-Arabiens, Ägyptens und der Türkei zu Gesprächen über den Irankrieg in Islamabad empfangen. Dazu hieß es von Dar, man habe sehr ausführlich über die aktuelle Lage in der Region gesprochen und mögliche Wege zu einem baldigen und dauerhaften Ende des Krieges erörtert.Liebe Leserinnen und Leser,der Krieg in Nahost geht weiter,
Israel und die USA greifen Ziele in
Iran an, das Regime in Teheran reagiert mit Gegenattacken. Der SPIEGEL hält Sie über alle wichtigen Entwicklungen wie gewohnt auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.TickarooLive Blog Software