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MON · 2026-03-30 · 01:58 GMTBRIEF NSR-2026-0330-42631
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UN-Konferenz: Staaten beschließen strengeren Schutz für 40 Tierarten

Bei der 15. UN-Konferenz des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) in Campo Grande, Brasilien, haben die Vertragsstaaten beschlossen, den Schutz von 40 wandernden Tierarten zu verstärken.

FAZFiled 2026-03-30 · 01:58 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
UN-Konferenz: Staaten beschließen strengeren Schutz für 40 Tierarten
FAZFIG 01
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Bei der 15. UN-Konferenz des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) in Campo Grande, Brasilien, haben die Vertragsstaaten beschlossen, den Schutz von 40 wandernden Tierarten zu verstärken. Die neuen Regeln umfassen Arten wie Haie, Geparden und Schneeeulen, die aufgrund wachsender Bedrohungen international strenger geschützt werden sollen. Die Entscheidung erfolgte angesichts von UN-Daten, die einen Rückgang der Bestände von fast der Hälfte der durch das Abkommen geschützten Arten zeigen, wobei die Lage im Meer besonders kritisch ist. Die Schutzmaßnahmen verpflichten die Staaten zu strengen Maßnahmen oder verstärkter internationaler Zusammenarbeit. Das Abkommen umfasst nun über 1200 Arten, wobei über 130 Staaten und die EU beteiligt sind, jedoch fehlen wichtige Länder wie die USA, China und Russland.

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Key claims

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Freshwater fish populations have declined by more than 80% worldwide since 1970.

statisticUN report
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Nearly half of the species protected under the agreement are declining.

statisticUN data
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The agreement now covers more than 1200 species.

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Populations of half the species protected by the CMS agreement are declining.

quoteAmy Fraenkel, CMS Executive Secretary
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UN conference agrees on stricter protection for 40 animal species.

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Full report

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Mit neuen Regeln zum Schutz wandernder Tiere will die UN-Konferenz ein Signal geben, denn viele Bestände schrumpfen weiter – vor allem im Meer.Angesichts wachsender Bedrohungen sollen 40 wandernde Tierarten wie Hai, Gepard und Schneeeule künftig international strenger geschützt werden. „Wir sind nach Campo Grande gekommen in dem Wissen, dass die Populationen der Hälfte der durch dieses Abkommen geschützten Arten rückläufig sind“, sagte die Exekutivsekretärin des Artenschutzabkommens CMS, Amy Fraenkel. „Wir reisen mit strengeren Schutzmaßnahmen und ehrgeizigeren Plänen ab, doch die Arten selbst warten nicht auf unser nächstes Treffen.“ Die Umsetzung müsse bereits morgen beginnen, sagte sie.Die Vertragsstaaten nahmen bei der 15. UN-Konferenz des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) in der brasilianischen Stadt Campo Grande nahe dem Pantanal weitere Arten in die Schutzanhänge I und II auf. Diese verpflichten die Staaten – je nach Gefährdungsgrad - zu strengen Schutzmaßnahmen oder zu verstärkter internationaler Zusammenarbeit und umfassen nun mehr als 1200 Arten.Dem Abkommen gehören mehr als 130 Staaten sowie die EU an, darunter viele Länder in Afrika und Lateinamerika; große Staaten wie die USA, China und Russland zählen jedoch nicht dazu.Geparden, Schneeeulen und Haie im FokusMilliarden Tiere wandern jedes Jahr teils über Kontinente und Ozeane hinweg – von Zugvögeln über Meeresschildkröten bis hin zu Walen. Viele dieser Arten sind bedroht. Zu den neu oder stärker geschützten Arten zählen unter anderem Geparden, Streifenhyänen, Schneeeulen, Riesenotter sowie mehrere Haiarten wie der Große Hammerhai.„Ein starkes Signal für den internationalen Artenschutz - gerade in Zeiten, in denen viele wandernde Arten massiv unter Druck stehen“, sagte die Biologin Mona Schweizer von der Artenschutzorganisation Pro Wildlife. Gerade für Haie sei dies ein „echter Durchbruch“.Fast die Hälfte der Arten im RückgangDie Konferenz stand unter dem Eindruck neuer UN-Daten, die eine zunehmende Gefährdung wandernder Tierarten zeigen. Laut UN gehen die Bestände von fast der Hälfte der im Rahmen des Abkommens geschützten Arten zurück, rund ein Viertel ist vom Aussterben bedroht. Besonders kritisch ist die Lage im Meer.Auch Süßwasserfische sind stark betroffen: Ihre Bestände sind laut einem UN-Bericht seit 1970 weltweit um mehr als 80 Prozent zurückgegangen. Hauptursachen sind Staudämme, verschmutzte Gewässer, Überfischung und unterbrochene Flussverbindungen.Beschlossen wurden zudem Maßnahmen wie etwa regionale Schutzprogramme für den Amazonas sowie Initiativen gegen Bedrohungen wie Übernutzung, Lebensraumverlust, illegale Jagd, Beifang, Plastikverschmutzung und Lärm unter Wasser.
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Entities

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Keywords & salience

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