UN-Konferenz beschließt strengeren Schutz für mehr als 40 wandernde Tierarten
Bei der UN-Artenschutzkonferenz in Campo Grande, Brasilien, im März 2026, einigten sich die Vertragsstaaten auf einen strengeren Schutz für über 40 wandernde Tierarten. Diese Entscheidung, die Arten wie Geparden, Hammerhaie und Schneeeulen betrifft, soll dem zunehmenden Artensterben entgegenwirken. Die neu aufgenommenen Arten werden in die Schutzanhänge I und II des Übereinkommens zur Erhaltung wandernder wildlebender Tierarten (CMS) aufgenommen, was strengere Schutzmaßnahmen und internationale Zusammenarbeit erfordert. Die Konferenz reagierte auf UN-Daten, die einen Rückgang der Populationen wandernder Tierarten und eine hohe Gefährdung, insbesondere im Meer und bei Süßwasserfischen, aufzeigen. Hauptursachen für den Rückgang sind Lebensraumverlust, Verschmutzung und Überfischung.