Konservativen-Treffen
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Iran-Krieg spaltet die
Republikaner Stand: 30.03.2026 • 09:23 Uhr Der
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Iran-Krieg hat das diesjährige US-Konservativen-Treffen
CPAC überschattet - und spaltet zunehmend die Gemüter: Zwar steht ein Großteil der
Republikaner hinter Präsident Trump. Aber skeptische Stimmen mehren sich. Der Saal kocht, als
Reza Pahlavi ans Rednerpult tritt. Der iranische Kronprinz hat so viele seiner Anhänger mitgebracht, dass nicht alle einen Sitzplatz finden und stehen müssen. Seine Rede steht unter dem Titel "Make
Iran Great Again", in Anlehnung an das Motto von US-Präsident
Donald Trump. Pahlavi verspricht einen Wandel im Nahen Osten. Wenn
Iran frei ist, werde Amerika einen großartigen Freund zurückerhalten, sagt er und bekommt frenetischen Applaus. Vier Wochen nach seinem Start gerät der Krieg zwar in Schwierigkeiten. Doch der Sohn des 1979 gestürzten Schahs ruft zum Durchhalten auf. In einem kleineren Saal nebenan verkauft
Deborah aus
Iowa selbstgemachte "bling jackets", mit Pailetten bestickte Funkel-Jacken, in den Farben des Sternenbanners. An ihrem Stand gehe es darum, Amerika "wieder glitzern" zu lassen, sagt
Deborah, wie das ja auch der Präsident mache. Probleme mit dem
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Iran-Krieg hat sie keine. Völlig in Ordnung sei er. Schließlich könne man nicht auf ewig "Tod für Amerika" rufen. Das iranische Regime müsse weg, denn es sei bösartig.
Sandy, eine ältere Dame aus
Georgia, bringt ebenfalls Fanartikel unter die
CPAC-Besucher - Fanartikel für Trump und für Jesus. Zum Krieg sagt sie kategorisch: "Mir ist völlig recht, was auch immer Präsident Trump tut. Was immer er entscheidet - ich unterstütze es." Und wenn er Bodentruppen nach
Iran schickt? Was dann?
Deborah antwortet, was immer der Präsident entscheide, man sei in guten Händen, Trump habe hervorragende Arbeit geleistet. Dieses Jahr wirkt die
CPAC, die Conservative Political Action Conference, kleiner als sonst - und nicht so laut und schrill und politisch mächtig wie frühere Ausgaben. Wie es scheint, hat sie an Anziehungskraft eingebüßt. Was das Treffen in den Jahren zuvor auszeichnete - polemische, populistische Botschaften, zur Begeisterung der Anwesenden überdreht vorgetragen - das bekommen Trumps Anhänger mittlerweile jeden Tag und direkt vom Präsidenten. Um das zu hören, muss niemand mehr extra zur
CPAC anreisen. Dazu kommt: Die
Republikaner kontrollieren das Weiße Haus und beide Kammern des Kongresses und müssen regieren. Dabei gefiel sich die
CPAC stets in der Rolle der Opposition. Mit Parteitagen in Deutschland war sie nie zu vergleichen, sie war eher ein bunter Politik-Zirkus. Und den Kurs der
Republikaner legt ohnehin nur einer fest: Präsident Trump. Doch der ist diesmal, zum ersten Mal seit fast zehn Jahren, nicht selbst vor Ort. Eine Meinungsumfrage des Magazins Politico zeigte kürzlich: Von den MAGA-Anhängern sehen viele junge Männer den
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Iran-Krieg skeptisch. Mehr als 70 Prozent der über 35-Jährigen glauben, dass Trump einen Plan hat. Aber nur 49 Prozent der unter 35-Jährigen sind dieser Meinung. Eine Kluft zwischen den Generationen, spürbar auch auf der
CPAC. So sagt Brett, ein junger Mann in den Dreißigern, der in der Marine diente, er wolle keine Bodentruppen in
Iran. Schließlich hätten die USA viele Jahre Krieg hinter sich: "Ich finde, wir sollten unsere Jungs nach Hause holen." Skeptisch klingt auch Caleb, ein Student aus Ohio: "Ich habe Vertrauen in Trump. Aber ich hätte es gerne, dass der
Iran-Konflikt jetzt bald beendet wird. Ich unterstütze, was man langfristig damit erreichen will. Aber ich bin nicht dafür, dass das noch lange weitergeht." Trump steht für "America First", Amerika und die Amerikaner zuerst. Jetzt zeichnen sich bei den Anhängern der
Republikaner Meinungsunterschiede darüber ab, was genau das bedeutet. Eine Mehrheit glaubt, "America First" sei auch, das Land vor einer Bedrohung aus dem Nahen Osten zu schützen und deshalb Soldaten dort einzusetzen. Andere hingegen verstehen diese Prämisse in einem engeren Sinn und plädieren dafür, die Armee nur im äußersten Notfall und zur direkten Selbstverteidigung einzusetzen. Dem 15 Jahre alten Schüler Tage aus Texas hingegen klingt ein anderes Wahlversprechen Trumps im Ohr: Keine neuen Kriege. "Dieses Versprechen hat er gebrochen. Mit diesem Krieg helfen wir eher einem anderen Land, Israel, und kriegen dafür nur wenig zurück. Die Benzinpreise sind jetzt über einen Dollar in die Höhe geschossen, die ersten US-Soldaten sind gefallen. Irgendwie hat er uns angelogen, und das rächt sich." Denn in manchen Meinungsumfragen ist die Zustimmung zur Amtsführung des Präsidenten auf unter 40 Prozent gesunken. Tage berichtet von der Stimmung an seiner High School. Vielen seiner Mitschülern gefalle der Krieg nicht. Und erst recht nicht die Vorstellung, Bodentruppen in
Iran einzusetzen. Es gebe die Gefahr, dass der
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Iran-Krieg zu "Irak 2.0" oder "Afghanistan 2.0" werde und sich wie diese viele Jahre hinziehen könnte. Tages Sorge: "Wir könnten dann die nächsten sein, die diesen Krieg kämpfen müssen."