Folgen des Irankriegs: Fed-Chef Powell will in der Zinspolitik abwarten
Laut US-Notenbankchef Jerome Powell plant die Federal Reserve (Fed) trotz des Irankriegs und dessen Auswirkungen auf die Ölpreise, vorerst keine Änderungen an ihrer Geldpolitik vorzunehmen. Powell betonte an der Harvard-Universität, dass die Fed die Inflation weiterhin auf ihr Ziel von zwei Prozent senken wolle, die aktuelle Lage aber zunächst beobachten werde.

Briefing Summary
AI-generatedLaut US-Notenbankchef Jerome Powell plant die Federal Reserve (Fed) trotz des Irankriegs und dessen Auswirkungen auf die Ölpreise, vorerst keine Änderungen an ihrer Geldpolitik vorzunehmen. Powell betonte an der Harvard-Universität, dass die Fed die Inflation weiterhin auf ihr Ziel von zwei Prozent senken wolle, die aktuelle Lage aber zunächst beobachten werde. Die längerfristigen Inflationserwartungen scheinen stabil, weshalb keine sofortigen Entscheidungen notwendig seien. Die Fed hatte den Leitzins kürzlich unverändert gelassen und signalisiert, dass im Laufe des Jahres eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte möglich sei, wobei diese Option aufgrund der Unsicherheiten des Irankriegs mit Vorsicht zu genießen sei. Während ein Fed-Direktor Zinssenkungen befürwortet, wird am Finanzmarkt für die nächste Fed-Sitzung Ende April mehrheitlich von einem unveränderten Leitzins ausgegangen.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedStephen Miran believes the Fed should cut interest rates by about one percentage point this year.
The Fed held the key interest rate steady at 3.50 to 3.75 percent.
The Fed is determined to sustainably return inflation to its target of two percent.
Jerome Powell signaled a wait-and-see approach to monetary policy despite the Iran war.
The war in the Middle East and attacks by Iran on energy infrastructure have driven up oil prices.