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MON · 2026-03-30 · 22:51 GMTBRIEF NSR-2026-0331-44362
News/Iran-News heute: Donald Trump möchte Irankrieg offenbar been…
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Iran-News heute: Donald Trump möchte Irankrieg offenbar beenden – auch wenn Straße von Hormus noch blockiert ist

Laut einem Medienbericht ist US-Präsident Donald Trump bereit, den Irankrieg zu beenden, selbst wenn die Straße von Hormus blockiert bleibt. Er deutete an, dass indirekte Gespräche mit einer "neuen und vernünftigeren Regierung" im Iran schnell zu einem Abkommen führen könnten.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-03-30 · 22:51 GMTLean · Center-LeftRead · 6 min
Iran-News heute: Donald Trump möchte Irankrieg offenbar beenden – auch wenn Straße von Hormus noch blockiert ist
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Laut einem Medienbericht ist US-Präsident Donald Trump bereit, den Irankrieg zu beenden, selbst wenn die Straße von Hormus blockiert bleibt. Er deutete an, dass indirekte Gespräche mit einer "neuen und vernünftigeren Regierung" im Iran schnell zu einem Abkommen führen könnten. Iranische Regierungsvertreter bezeichnen die übermittelten Vorschläge jedoch als unrealistisch. Trotzdem verstärken die USA ihre militärische Präsenz im Nahen Osten. Berichte deuten auch auf einen US-Angriff auf ein Munitionsdepot in Isfahan hin. Zudem kritisiert US-Außenminister Marco Rubio mangelnde Unterstützung von NATO-Partnern wie Spanien im Konflikt mit Iran und deutet eine Neubewertung der Allianz durch die USA an.

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Political Strategy
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Marco Rubio suggested a possible reevaluation of NATO by the US due to lack of support in the conflict with Iran.

factualMarco Rubio
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Iran says messages via intermediaries contain 'unrealistic, illogical and exaggerated' proposals.

quoteIranian Foreign Ministry spokesperson
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The US conducted a massive attack on a munitions depot in Isfahan using bunker-buster bombs.

factualWall Street Journal, citing a US official
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Donald Trump is reportedly ready to end the Iran war, even if the Strait of Hormuz remains closed.

factualMedia report
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Indirect talks between the US and Iran could end in a deal 'quite quickly'.

quoteDonald Trump
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Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. Wichtige UpdatesSortierungÜberblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost US-Präsident Donald Trump ist laut einem Medienbericht bereit, den Irankrieg zu beenden, auch wenn die Straße von Hormus weiterhin geschlossen ist. Um die Öffnung der Meerenge sollen sich gegebenenfalls Europäer und die Golfstaaten kümmern. Trump erklärt, die indirekten Gespräche zwischen den USA und Iran könnten womöglich »recht schnell« in einem Deal enden. Er verhandle mit einer »neuen und vernünftigeren Regierung«.Auch Iran äußert sich zu Gesprächen. Es gebe Botschaften über Mittelsmänner, die Vorschläge seien jedoch »unrealistisch, unlogisch und überzogen«, sagte der Sprecher des Außenministeriums in Teheran. Hunderte Mitglieder von Spezialeinheiten des US-Militärs sind im Nahen Osten angekommen. Die militärischen Optionen der USA erweitern sich damit.Iran greift weiterhin die Golfstaaten an. Getroffen wurde unter anderem ein großer kuwaitischer Tanker vor Dubai. Der Sicherheitsausschuss des iranischen Parlaments hat eine Maut für Straße von Hormus gebilligt. Mehr Hintergrund und Analyse mit SPIEGEL+SPIEGEL-Titelstory: Aus Trumps Iran-Desaster wurde ein Krieg gegen die WeltwirtschaftAusgerechnet JD Vance soll jetzt Trumps Irankrieg beenden. Der US-Präsident hat seinen Vize zum Verhanlder mit dem Regime ernannt. Das kann ihn zum Helden machen. Oder seine Karriere gefährden.Rubio deutet Neubewertung der NATO durch USA anUS-Außenminister Marco Rubio hat Spanien und andere NATO-Partner für mangelnde Unterstützung im Krieg gegen Iran kritisiert – und eine spätere Neubewertung der Allianz durch die USA nahegelegt. Die USA müssten in einer Zeit, in der man die Verbündeten brauche, feststellen, dass NATO-Mitglied Spanien, zu dessen Verteidigung man sich verpflichtet habe, den Vereinigten Staaten die Nutzung seines Luftraums verweigere.Spanien prahle mit dieser Verweigerung, sagte Rubio dem Sender Al Jazeera laut einer Mitschrift seines Ministeriums. Er bemängelte zudem, dass die USA in Spanien und andernorts auf Widerstand bei der Nutzung von Stützpunkten gestoßen seien. Mehr dazu lesen Sie hier. Massiver US-Angriff auf Munitionsdepot in IsfahanDie USA haben einem Medienbericht zufolge einen massiven Angriff auf ein großes Munitionsdepot in der iranischen Stadt Isfahan durchgeführt. Dafür hätten sie in der Nacht eine große Menge bunkerbrechende Bomben mit einem Gewicht von jeweils rund 2000 Pfund (etwa 900 Kilogramm) eingesetzt, berichtete das »Wall Street Journal« unter Berufung auf einen US-Beamten. US-Präsident Donald Trump postete am Montagabend (Ortszeit) auf seiner Plattform Truth Social einen Videoclip, der Explosionen zeigte. Er nannte dazu allerdings keinerlei Kontext. Der Zeitung zufolge handelte es sich dabei um ein Video des Angriffs in Isfahan. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden. Der 31 Sekunden lange Videoclip zeigt eine Reihe von Explosionen. Das könnte ein Indiz dafür sein, dass nach dem ursprünglichen Angriff dort gelagerte Munition explodierte.Vier Verletzte durch herabfallende Trümmerteile in DubaiHerabfallende Trümmerteile eines abgefangenen Geschosses haben in Dubai Behördenangaben zufolge einen Brand ausgelöst und vier Menschen verletzt. Die Trümmer hätten ein Feuer in einem verlassenen Haus in al-Badaa entfacht, erklärte das Medienbüro der Metropole am Dienstagmorgen im Onlinedienst X. Vier Menschen in der Nähe des Hauses hätten leichte Verletzungen davongetragen.Tanker vor der Küste von Dubai beschossenEin Tanker ist im Persischen Golf unter Beschuss geraten. Wie die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mitteilte, traf ein nicht näher beschriebenes Projektil das Schiff rund 57 Kilometer nordwestlich von Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten und löste einen Brand aus. Die Besatzung sei in Sicherheit, die Behörden ermittelten. Von wo und von wem das Geschoss abgefeuert wurde, war zunächst nicht bekannt. Zuvor hatten nach Angaben der Behörde zwei Geschosse im Persischen Golf vor Saudi-Arabien ein Containerschiff verfehlt. Im Persischen Golf liegen wichtige Häfen und Verladestationen. Es handelt sich um einen Meeresabschnitt, der sich vor der für den globalen Öl- und Gasmarkt wichtigen Straße von Hormus befindet. Der seit mehr als vier Wochen von den USA und Israel angegriffene Iran hat mit Attacken und Drohungen die Schifffahrt durch diese wichtige Meerenge nahezu zum Erliegen gebracht.Irans Parlamentsausschuss billigt Maut für Straße von HormusIrans Parlament geht weiter auf Konfrontationskurs zu US-Präsident Donald Trump: Der Sicherheitsausschuss des Parlaments hat den Gesetzentwurf für ein Mautsystem in der Straße von Hormus gebilligt. Der Vorschlag solle umgehend im Parlament beraten und verabschiedet werden, sagte das Ausschussmitglied, Modschtaba Sarei, der Nachrichtenagentur Fars. Der Entwurf sieht laut Sarei außerdem vor, dass Schiffe aus den USA, Israel sowie aus Staaten, die in den vergangenen Jahren Sanktionen gegen Iran verhängt haben, die Meerenge nicht passieren dürfen. Auch Schiffe aus der EU wären davon betroffen. Die Maut soll laut Fars in der Landeswährung Rial erhoben werden. Iran will damit die Landeswährung Rial stärken und US-Sanktionen umgehen. Damit hat der Staat die volle Kontrolle über den Geldfluss. Trump erwägt offenbar, Kriegskosten auf arabische Länder abzuwälzenDie USA haben gemeinsam mit Israel den Krieg gegen Iran begonnen, ohne die internationale Gemeinschaft vorher zu konsultieren. US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben des Weißen Hauses trotzdem, andere für den Krieg zahlen zu lassen. Dem Weißen Haus zufolge erwägt Trump, die arabischen Länder aufzufordern, die Kosten für den Krieg zu übernehmen. »Ich denke, es ist etwas, woran der Präsident durchaus interessiert wäre, sie dazu aufzufordern«, sagt die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, vor Reportern auf die Frage, ob arabische Länder sich an den Kosten des Krieges beteiligen würden. »Es ist eine Idee, von der ich weiß, dass er sie hat, und etwas, worüber Sie meiner Meinung nach noch mehr von ​ihm hören werden.« Israels Parlament stimmt für TodesstrafeWer wegen terroristischer Morde verurteilt wird, soll in Israel künftig hingerichtet werden können. Trotz heftiger Kritik an diesem Vorhaben auch aus dem Ausland hat das israelische Parlament den Gesetzentwurf zur Einführung der Todesstrafe für Terroristen nun gebilligt. Kritiker sehen das Gesetz als rassistisch an, weil es de facto nur Palästinenser betrifft. Deutschland hatte sich mit weiteren europäischen Ländern gegen das Gesetz ausgesprochen. Mehr dazu lesen Sie hier. Nach stundenlanger Pause: Iran feuert Raketen auf IsraelIsrael hat einen erneuten Raketenangriff aus Iran gemeldet. Die israelische Armee wies die Bürger an, bis auf Weiteres Schutzräume aufzusuchen. Im Großraum Tel Aviv heulten Warnsirenen, Einwohner berichteten von Explosionsgeräuschen. Das Nachrichtenportal »ynet« berichtet unter Berufung auf Rettungskräfte, es gebe keine Hinweise auf Verletzte. Eine Rakete sei offenbar in offenem Gelände niedergegangen. Es war der erste Raketenangriff aus Iran seit mehreren Stunden. Über die Zahl der abgefeuerten Raketen gibt es derzeit keine Angaben.Angriffe auf Golfstaaten gehen weiterIm Krieg am Golf treffen weiterhin Angriffe auch die Golfstaaten. Bei einer Attacke auf eine Entsalzungsanlage in Kuwait wurde offiziellen Angaben zufolge ein Mensch getötet und ein Gebäude beschädigt. Bei einem weiteren Angriff seien zehn kuwaitische Soldaten verletzt worden, heißt es in einer Stellungnahme der Arabischen Liga. Iran bestritt nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Tasnim den Angriff auf die Entsalzungsanlage.In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurden elf Raketen und 27 Drohnen abgefangen, wie das Verteidigungsministerium des Landes auf der Plattform X mitteilt. Auch Saudi-Arabien und Katar melden den Abschuss von Drohnen. Bahrains Luftwaffe teilt mit, acht Raketen und sechs Drohnen in den vergangenen 24 Stunden abgefangen zu haben. Somit habe der Golfstaat seit Ausbruch des Irankriegs 182 Raketen und 398 Drohnen abgeschossen. Israel fordert Bewohner von Dörfern im Westen Libanons zur Flucht aufDas israelische Militär hat die Bewohner von sechs Dörfern der im Westen Libanons gelegenen Bekaa-Region aufgerufen, ihre Wohnorte zu verlassen. Es handelt sich um den ersten derartigen Aufruf für diese Gebiete. Das Militär erklärte, die Warnung sei durch militante Aktivitäten in der Region veranlasst worden, ohne weitere Details zu nennen. Uno meldet Tod von zwei weiteren BlauhelmsoldatenNach einer Detonation im Libanon hat die Uno-Friedensmission Unifil nun den Tod zweier Blauhelmsoldaten gemeldet. Die beiden Indonesier seien ums Leben gekommen, nachdem eine Explosion »unbekannter Herkunft« ihr Fahrzeug zerstört hätte. Es hieß, ein dritter Blauhelmsoldat sei schwer verwundet worden und ein weiterer sei bei dem Vorfall, der sich in der Nähe der Gemeinde Bani Haiyyan ereignete, ebenfalls verletzt worden. Nach Unifil-Angaben ist die aktuelle Explosion der zweite Vorfall innerhalb der vergangenen 24 Stunden, bei dem Soldaten der Truppe zwischen die Fronten geraten. Bei einer Explosion in einer Blauhelm-Stellung war am Sonntag ein ebenfalls indonesischer Soldat getötet worden. Liebe Leserinnen und Leser,der Krieg in Nahost geht weiter, Israel und die USA greifen Ziele in Iran an, das Regime in Teheran reagiert mit Gegenattacken. Der SPIEGEL hält Sie über alle wichtigen Entwicklungen wie gewohnt auf dem Laufenden. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen. TickarooLive Blog Software
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