In unserem Liveblog informieren wir Sie über alle Entwicklungen in der zweiten Präsidentschaft von
Donald Trump.Medienbericht: US-Verteidigungsminister Hegseth wollte offenbar mit Insiderwissen in einen großen Rüstungsfonds investierenIn den Wochen vor dem Angriff der USA auf
Iran soll ein Finanzberater des amerikanischen Verteidigungsministers
Pete Hegseth offenbar versucht haben, eine große Summe in einen Rüstungsfonds zu investieren. Das berichtet die „
Financial Times" unter Berufung auf mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen. Im Februar habe Hegseths Makler bei der US-Investmentbank
Morgan Stanley mit
Blackrock Kontakt aufgenommen, um über den Kauf von Anteilen an dessen „
Defense Industrials Active ETF" zu verhandeln. Dabei sei es um eine Investition in Höhe von mehreren Millionen Dollar gegangen. Die Verhandlungen hätten stattgefunden, kurz bevor die USA ihre Militärangriffe gegen
Iran starteten.Im Verkaufsprospekt von
Blackrock wird der 3,2 Milliarden Dollar schwere Aktienfonds als Chance beworben, von erhöhten staatlichen Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit inmitten geopolitischer Fragmentierung und wirtschaftlichen Wettbewerbs zu profitieren. Zu den größten Positionen zählen der „FT" zufolge Rüstungskonzerne wie
RTX,
Lockheed Martin und
Northrop Grumman, die das US-Verteidigungsministerium zu ihren größten Kunden zählen. Schließlich sei das Geschäft gescheitert, weil der im Mai 2025 aufgelegte Fonds für Kunden von
Morgan Stanley noch nicht zum Kauf zur Verfügung gestanden habe. Es sei nach Angaben der „FT" nicht bekannt, ob Hegseths Broker anschließend einen alternativen, auf den Verteidigungssektor ausgerichteten Fonds gefunden hat, um die Investition zu tätigen.Das US-Verteidigungsministerium streitet die Vorwürfe vehement ab. Der Chefsprecher des Pentagon,
Sean Parnell, schrieb auf der Plattform X: „Diese Behauptung ist völlig falsch und erfunden. Weder Minister Hegseth noch einer seiner Vertreter hat
Blackrock bezüglich einer solchen Investition angesprochen."
Blackrock und
Morgan Stanley lehnten eine Stellungnahme gegenüber der „FT" ab. Fabian DrahmouneFlughafen in Florida wird nach
Donald Trump benanntDer internationale Flughafen von Palm Beach in Florida soll nach US-Präsident
Donald Trump benannt werden. Der Gouverneur des Bundesstaates, Ron DeSantis, unterzeichnete am Montag ein entsprechendes Gesetz. Zuvor waren bereits andere Institutionen, Regierungsprogramme und eine Klasse von Kriegsschiffen nach dem amtierenden Präsidenten benannt worden.Trump, der gebürtig aus New York stammt, hatte 2019 seinen Hauptwohnsitz nach Florida verlegt und lebt in West Palm Beach. In Miami ist zudem seine Präsidentenbibliothek geplant. Zusätzlich zur Umbenennung des Flughafens gibt es Pläne, dessen internationales Kürzel von PBI in DJT zu ändern, den Initialen von Donald John Trump.Ab dem Sommer sollen zudem erstmals in der US-Geschichte Dollarnoten mit der Unterschrift eines amtierenden Präsidenten in Umlauf kommen. Auch wurden Institutionen umbenannt, nachdem deren Führungsgremien mit Verbündeten Trumps besetzt worden waren. Dies betrifft das John F. Kennedy Center for the Performing Arts sowie das Gebäude des US-Friedensinstituts. Einem Bericht zufolge soll Trump zudem versucht haben, die Freigabe von Geldern für ein Tunnelprojekt in New York davon abhängig zu machen, dass im Gegenzug der Washingtoner Flughafen Dulles und der New Yorker Bahnhof Penn Station nach ihm benannt werden.Tjerk BrühwillerTrump erlaubt russische Öllieferung nach KubaDer russische Öltanker Anatoly Kolodkin hat nach russischen Angaben am Montag den kubanischen Hafen von Matanzas erreicht. Die russische Nachrichtenagentur Interfax berichtete unter Berufung auf das Verkehrsministerium, dass das Schiff eine „humanitäre“ Lieferung von 100.000 Tonnen Rohöl an Bord habe.Washington hat Kuba seit Januar von venezolanischen Öllieferungen abgeschnitten und anderen Ländern mit Zöllen gedroht, sollten sie Kuba mit Erdöl und Treibstoff versorgen. Die faktische Blockade hat Kuba in eine schwere Energiekrise mit Treibstoffmangel und landesweiten Stromausfällen gestürzt. Auch andere Sektoren wie der Tourismus oder auch die Gesundheitsversorgung sind stark betroffen.Bei der Anatoly Kolodkin handelt es sich um einen Tanker der sogenannten Schattenflotte, die unter Sanktionen der USA, der EU und Großbritanniens steht. Die Regierung in Washington, die in den vergangenen Wochen mehrere sanktionierte Tanker beschlagnahmt hatte, reagierte jedoch gelassen. US-Präsident
Donald Trump erklärte am Sonntag an Bord der Air Force One, er habe kein Problem damit, wenn derzeit Öl nach Kuba gelange, auch aus Russland. Der Kreml teilte mit, man habe die Lieferung vorab mit Washington besprochen und sehe sich in der Pflicht, Kuba zu helfen.Die jetzige Lieferung dürfte den kubanischen Bedarf laut Schätzungen von Experten je nach Rationierung für höchstens zwei Wochen decken. Dabei ist unklar, ob auf diese Lieferung rasch weitere Tanker folgen. „Wir werden weiter daran arbeiten“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Ein anderer Tanker mit russischem Diesel, der ursprünglich für Kuba bestimmt war, war erst vor wenigen Tagen nach Venezuela umgeleitet worden.Sabrina FrangosMedien: Anhörung für designierten US-Notenbankchef Warsh Mitte AprilDer Bankenausschuss des US-Senats plant einem Medienbericht zufolge in der Woche ab dem 13. April eine Anhörung zur Nominierung von Kevin Warsh als neuen Chef der US-Notenbank Fed. Dies berichtete das Nachrichtenportal „Punchbowl News“ am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf zwei Insider. Politischer Widerstand hatte Warshs Nominierung im Senat bislang aufgehalten. Der amtierende Fed-Chef Jerome Powell bleibt damit vorerst im Amt, obwohl US-Präsident
Donald Trump auf einen Nachfolger drängt, der zu schnelleren Zinssenkungen bereit ist.Die Ungewissheit über die Führung der Notenbank trifft auf eine sich verschärfende Inflation. Die Ölpreise sind nach von den USA unterstützten Luftangriffen auf den
Iran und einem eskalierenden Krieg im Nahen Osten, der wichtige Schifffahrtsrouten stört, stark gestiegen. Händler rechnen in diesem Jahr kaum noch mit einer Zinssenkung, da die höheren Energiekosten die allgemeine Teuerung anheizen und den Spielraum für eine Lockerung der Geldpolitik einschränken.Sabrina FrangosKampfflugzeuge fangen Zivilflugzeug nahe Trumps Anwesen in Florida abUS-Kampfjets haben ein Zivilflugzeug aus einer Flugverbotszone nahe dem Anwesen von Präsident
Donald Trump in Florida eskortiert. Die Maschine sei am Sonntag in den gesperrten Luftraum über Mar-a-Lago in Palm Beach eingedrungen und anschließend sicher aus dem Gebiet geleitet worden, teilte das nordamerikanische Luftverteidigungskommando Norad mit. Der Luftraum wird in der Regel dann gesperrt, wenn sich der US-Präsident in der Gegend aufhält.Während des Abfangmanövers seien Leuchtraketen abgefeuert worden, die für die Öffentlichkeit möglicherweise sichtbar gewesen seien, hieß es in der Mitteilung weiter. Damit habe die Aufmerksamkeit des Piloten erregt und mit ihm kommuniziert werden sollen. Norad hat seit Trumps Rückkehr ins Präsidentenamt im vergangenen Jahr bereits mehrere ähnliche Vorfälle gemeldet. Diese seien alle glimpflich ausgegangen.Sabrina FrangosKrach um Geld für US-Heimatschutzministerium geht weiterDer Disput zwischen Demokraten und Republikanern zur Finanzierung des in die Kritik geratenen US-Heimatschutzministeriums geht in eine neue Woche. Senat und Repräsentantenhaus im Kongress hatten zwar vergangene Woche über unterschiedliche Finanzierungsvorschläge des Hauses abgestimmt, kamen vor dem Wochenende aber nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner. Der Stillstand der Regierungsgeschäfte in dem Ministerium - praktisch ein Mini-Shutdown - dauert an diesem Montag nun schon den 45. Tag an. Hintergrund für die fehlende Finanzierung ist ein Streit zwischen Demokraten und Republikanern im US-Parlament wegen des teils brutalen Vorgehens der Einwanderungsbehörde ICE, die zum Ministerium zählt, gegen Migranten. Die ICE-Razzien sind Teil von US-Präsident Donald Trumps aggressiver Abschiebepolitik. Sabrina FrangosBericht: US-Regierung erlaubt russischem Tanker Erreichen von KubaDie US-Regierung hat einem sanktionierten russischen Tanker einem Bericht der „New York Times“ zufolge das Erreichen von Kuba erlaubt. Die US-Küstenwache gestatte dem mit 730.000 Barrel russischem Rohöl beladenen Frachter „Anatoli Kolodkin“ die Durchfahrt, berichtete die US-Zeitung am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf einen mit den Vorgängen betrauten US-Vertreter. Die US-Küstenwache reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.Die „Anatoli Kolodkin“ befand sich am Sonntag laut der Website Marinetraffic vor der östlichen Küste von Kuba. Sie soll am Dienstag im Hafen von Matanzas im Westen Kubas einlaufen. Es wäre die erste Öllieferung an den unter einer US-Blockade leidenden kommunistisch regierten Karibikstaat seit Januar.Fabian DrahmouneTrump: „Kuba ist als Nächstes dran“US-Präsident
Donald Trump hat die Spannungen zwischen den USA und Kuba nochmals verschärft. Auf einem Kongress in Miami im US-Bundesstaat Florida sagte er: „Kuba ist als Nächstes dran.“ Was er genau damit meinte, blieb unklar. Direkt davor hatte er über militärische Erfolge in Venezuela gesprochen.Unlängst hatte er bereits eine mögliche „Übernahme“ des sozialistischen Nachbarstaats angedeutet. Er glaube, dass er „die Ehre haben werde“, Kuba „in irgendeiner Form zu übernehmen“ oder zu „befreien“, hatte er im Weißen Haus gesagt. Konkreter wurde er nicht.Fabian DrahmouneUS-Medien: Hacker knacken E-mail-Konto von FBI-Chef PatelDer Direktor der US-Bundespolizeibehörde FBI, Kash Patel, ist Medienberichten zufolge Opfer eines Hackerangriffs geworden. Eine Gruppe mit Verbindungen zu
Iran habe den Cyberangriff für sich reklamiert, schrieb unter anderem die „New York Times“. Demnach wurden Fotos und Dokumente von Patels privatem E-Mail-Konto auf einer Webseite mit dem Namen „Handala“ veröffentlicht. Laut „New York Times“ wurde die Seite allerdings von einem russischen Server aus betrieben. Dem Federal Bureau of Investigation (FBI) sei bekannt, dass Angreifer es auf die persönlichen E-Mail-Daten von Direktor Patel abgesehen hätten, teilte ein Sprecher mit. „Die Informationen sind nicht aktuell und enthalten keine Daten aus der Regierung“, teilte ein Sprecher der Behörde mit. Demnach setzt das Außenministerium eine Belohnung von bis zu zehn Millionen US-Dollar für Hinweise aus, die zur Identifizierung des iranischen „Handala Hack Teams“ führen. Wie CNN berichtete, stammen die E-Mails aus dem Zeitraum von etwa 2011 bis 2022. Dabei gehe es vor allem um persönlichen und geschäftlichen Mailverkehr. Patel ist seit etwas mehr als einem Jahr Direktor der Sicherheitsbehörde.Mehr ladenTickarooLive Blog Software