Studie: Bürger arbeiten weniger für Sprit als in früheren Krisen
Eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass deutsche Arbeitnehmer trotz gestiegener Benzinpreise infolge des Irankriegs weniger lange für einen Liter Benzin arbeiten müssen als in früheren Krisen. Im Durchschnitt müssen Beschäftigte derzeit 4 Minuten und 53 Sekunden für einen Liter Superbenzin arbeiten, basierend auf einem durchschnittlichen Nettolohn von 25,56 Euro pro Stunde und einem Benzinpreis von 2,08 Euro.

Briefing Summary
AI-generatedEine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass deutsche Arbeitnehmer trotz gestiegener Benzinpreise infolge des Irankriegs weniger lange für einen Liter Benzin arbeiten müssen als in früheren Krisen. Im Durchschnitt müssen Beschäftigte derzeit 4 Minuten und 53 Sekunden für einen Liter Superbenzin arbeiten, basierend auf einem durchschnittlichen Nettolohn von 25,56 Euro pro Stunde und einem Benzinpreis von 2,08 Euro. Obwohl sich der Benzinpreis seit 1960 versiebenfacht hat, ist der durchschnittliche Nettolohn im gleichen Zeitraum fast um das Zwanzigfache gestiegen. Während der Ölkrise 1974 oder während des Ukraine-Krieges war die benötigte Arbeitszeit pro Liter Benzin höher. Das IW warnt jedoch, dass sich dies bei einer weiteren Eskalation im Nahen Osten ändern könnte.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedIn 1960, people worked around 14 minutes to buy one liter of gasoline.
The average net wage has increased almost twentyfold since 1960.
During the 1974 oil crisis, 6.3 minutes of work were required for one liter.
Employees currently have to work an average of four minutes and 53 seconds for a liter of gasoline.
If the situation in the Middle East worsens, the working time per liter is likely to change.