EU empört über Ausweitung der Todesstrafe in Israel

AI Summary
Die EU, der Europarat und Australien kritisieren scharf die Ausweitung der Todesstrafe in Israel, die am 30. März 2026 von der Knesset beschlossen wurde. Das Gesetz, initiiert von Itamar Ben-Gvir, sieht die Todesstrafe für Palästinenser vor, die von israelischen Militärgerichten wegen tödlicher Anschläge verurteilt wurden. Kritiker sehen darin einen "diskriminierenden Charakter" und einen Rückschritt für die Menschenrechte, da es faktisch nur für Palästinenser und nicht für israelische Staatsbürger gilt. Das Gesetz sieht Hinrichtungen innerhalb von 90 Tagen ohne Begnadigungsrecht vor. Die Todesstrafe war in Israel bereits für Verbrechen gegen die Menschlichkeit oder das jüdische Volk zulässig, wurde aber für gewöhnliche Straftaten 1954 abgeschafft und bisher nur einmal angewendet. Der Europarat bedauert die Entscheidung als unvereinbar mit modernen Menschenrechtsstandards.
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Key Claims (5)
AI-ExtractedAlain Berset, Secretary General of the Council of Europe, called the decision a 'serious setback'.
62 of 120 members of the Israeli parliament voted for the bill.
Pedro Sanchez recognizes the law as a 'further step towards apartheid in Israel'.
The law allows the death penalty for Palestinians convicted of deadly attacks by Israeli military courts.
EU and the Council of Europe criticize the expansion of the death penalty in Israel.
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