PfadnavigationHomeSportFußballPlay-offsItalien scheitert in
Bosnien-Herzegowina – auch
Dänemark verpasst die WM 2026Stand: 02.04.2026Lesedauer: 5 MinutenItalien und
Dänemark haben die Fußball-
WM 2026 im Elfmeterschießen verpasst.
Italien und
Dänemark haben die Fußball-
WM 2026 im Elfmeterschießen verpasst. Die Italiener unterlagen
Bosnien-Herzegowina, auch in
Tschechien gab es nach 120 Minuten keinen Sieger. Zuvor hatten sich
Schweden und die Türkei mit knappen Siegen qualifiziert.In Europa wurden in vier spannenden Duellen die letzten Startplätze für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Mexiko und Kanada vergeben. Nur die Türkei und
Schweden konnten nach 90 Minuten jubeln und sind bei dem Turnier ab dem 11. Juni dabei.Die Play-off-Spiele zwischen
Bosnien-Herzegowina und
Italien sowie
Tschechien und
Dänemark gingen zunächst in die Verlängerung. Da es auch nach 120 Minuten keinen Sieger gab, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Mit dem besseren Ende für
Bosnien-Herzegowina und
Tschechien. Die beiden Favoriten,
Italien und
Dänemark, das drei von vier Elfmetern verschoss, schieden kurz vor dem großen Ziel aus. Und auch der deutsche Trainer
Franco Foda und Starstürmer
Robert Lewandowski verpassen die Fußball-WM in diesem Sommer. Foda und Außenseiter
Kosovo verloren mit 0:1 (0:0) gegen die Türkei und schrammten damit knapp an der sensationellen ersten Teilnahme vorbei. Ebenfalls nicht in Amerika vertreten ist Lewandowski, dessen Polen mit 2:3 (1:2) bei den
Schweden verloren.
Bosnien-Herzegowina –
Italien 1:4 i.E. (1:1, 1:1, 1:0)Der viermalige Weltmeister
Italien verspielte damit zum dritten Mal nacheinander die WM-Teilnahme. Das Team von Trainer
Gennaro Gattuso verlor trotz Führung 1:4 (1:1, 1:1, 1:0) im Elfmeterschießen in
Bosnien-Herzegowina.
Italien spielte nach der Roten Karte gegen
Alessandro Bastoni (41. Minute) lange in Unterzahl.Angreifer Moise Kean (15. Minute) erzielte früh ein Tor und profitierte dabei auch von einem groben Patzer von St.-Pauli-Torwart Nikola Vasilj, dessen missglücktes Zuspiel das Gegentor einleitete.
Italien beschränkte sich im Anschluss nur noch aufs Verteidigen und zog sich nach einer Roten Karte für Bastoni noch mehr in die Defensive zurück.Lesen Sie auchMan lauerte auf Konter – und es war erneut Kean, der das 2:0 auf dem Fuß hatte. Doch der Stürmer, der allein auf Vasilj zulief, setzte den Ball knapp über das Tor. In der regulären Spielzeit schoss
Italien nur zweimal auf das bosnische Tor.Bosnien drückte lange auf den Ausgleich, wurde schließlich durch Haris Tabakovic (79.) von Mönchengladbach belohnt. Schließlich zerstörte Esmir Bajraktarevic im Elfmeterschießen alle italienischen WM-Träume. Das von Schalke-Stürmer Edin Dzeko angeführte Bosnien ist zum zweiten Mal nach 2014 beim wichtigsten Turnier der Welt dabei.Lesen Sie auchDas italienische Warten geht dagegen weiter. Schon 2018 und 2022 scheiterte man in den Playoffs an
Schweden und Nordmazedonien. Auch vor den Augen von Tennis-Superstar Novak Djokovic reichte es in Zenica nicht. Bosnien bekommt es bei der WM in der Gruppe B mit der Schweiz, Katar und Co-Gastgeber Kanada zu tun.
Tschechien –
Dänemark 3:1 i.E. (2:2, 1:1, 1:0)Überraschend gescheitert sind auch die Dänen. Pavel Sulc (3.) und Ladislav Krejci (100.) hatten
Tschechien jeweils in Führung gebracht,
Dänemark kämpfte sich durch Tore von Joachim Andersen (73.) und Kasper Högh (111.) in das Elfmeterschießen. Dort vergaben gleich drei Dänen einen Elfmeter, nur Christian Eriksen traf –
Tschechien siegte vom Punkt mit 3:1.Das Team um den diesmal eingewechselten Eriksen hatte bereits im Herbst in der Gruppenphase das sicher geglaubte Direktticket in letzter Minute verspielt und nun fünf Jahre nach dem EM-Halbfinaleinzug das WM-Ticket verpasst.
Tschechien bekommt es in der machbaren WM-Gruppe A mit Gastgeber Mexiko, Südafrika und Südkorea zu tun.
Kosovo – Türkei 0:1 (0:0)
Franco Foda und die Kosovaren erspielten sich in einer hitzigen und emotionalen Partie zahlreiche Chancen, belohnten sich aber fünf Tage nach dem spektakulären 4:3-Sieg in der Slowakei nicht für den großen Aufwand. Das Team mit Hoffenheims Stürmer Fisnik Asllani unterlag der Türkei nach einem Treffer von Kerem Aktürkoglu (53.). Für die Türkei ist es nach 1954 und 2002 die dritte WM-Teilnahme. In Gruppe D geht es neben Gastgeber USA auch gegen Australien und Paraguay.
Schweden – Polen 3:2 (2:1) In der spektakulärsten Partie des Abends setzte sich
Schweden dank Treffern von Anthony Elanga (20.), Gustaf Lagerbielke (44.) und Viktor Gyökeres (88.) durch. Für Polen waren die Tore von Nicola Zalewski (33.) und Karol Swiderski (55.) nicht genug. Der 37 Jahre alte Lewandowski hat damit seine möglicherweise letzte Chance auf eine WM-Teilnahme verspielt. Gyökeres hatte bereits im Halbfinale drei Treffer erzielt.Für die
Schweden geht es in der WM-Gruppe F gegen die Niederlande, Japan und Tunesien. Vor vier Jahren hatte es bereits das Playoff-Duell zwischen den
Schweden und den Polen gegeben – damals setzten sich Lewandowski und Co. durch.DR Kongo – Jamaika 1:0 (0:0, 0:0)Die Demokratische Republik Kongo hat sich erstmals seit dem Turnier 1974 in Deutschland wieder für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert. Das 1:0 (0:0, 0:0) nach Verlängerung in den Playoffs gegen Jamaika sicherte der Mannschaft aus Afrika das vorletzte Ticket für die WM in Mexiko, Kanada und den USA. In Gruppe K trifft das Land dort auf Portugal, Usbekistan und Kolumbien. 1974 hieß das Land noch Zaire. Abonnieren Sie WELTMeister bei Spotify, Apple Podcasts oder direkt per RSS-Feed.Neben der deutschen Nationalmannschaft und Europameister Spanien hatten sich auch Belgien, England, Frankreich, Portugal, Kroatien, Norwegen, Schottland, Österreich, die Niederlande und die Schweiz als europäische Vertreter auf dem direkten Weg qualifiziert. Deutschland bekommt es in der Vorrundenstaffel E mit Ecuador, der Elfenbeinküste und WM-Debütant Curaçao zu tun. Im März-Fenster hat das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann beide Testspiele gewonnen. Auf das spektakuläre 4:3 in der Schweiz folgte ein 2:1-Heimsieg gegen Ghana.Der letzte der 48 Teilnehmer wird am frühen Mittwochmorgen (5 Uhr) ermittelt. Da duellieren sich der Irak und Bolivien.lwö/jmr