In der 60. Minute ließ Kean das 2:0 liegen, als er nach einem Konter frei vor Vasilj über das Tor schoss.
Italien jetzt mit kaum noch Ballbesitz, die Gastgeber jedoch auch ohne Durchschlagskraft. Erst ein gewonnenes Kopfballduell
Edin Džeko brach den Bann. Erst konnte
Gianluigi Donnarumma noch parieren, aber den Nachschuss brachte Haris Tabaković über die Linie (79.).Da in der Verlängerung kein weiterer Treffer fiel, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Dort versagten zwei Italienern die Nerven,
Bosnien-Herzegowina blieb vom Punkt sicher. Als Spieler war
Franco Foda mit der DFB-Elf keine WM-Teilnahme vergönnt, als Trainer fehlte ihm nun nur noch ein Schritt. Bei einem Sieg wäre der
Kosovo erstmals bei einer WM-Endrunde dabei, auf der Gegenseite wollten die Türken ihre erste Qualifikation seit dem dritten Platz 2002 realisieren.Die Gäste begannen forsch und kamen zu Gelegenheiten, unter anderem durch Kenan Yıldız (10.). Die beste Möglichkeit in der ersten Hälfte hatte jedoch das Team von Foda: Der türkische Torhüter Uğurcan Çakır konnte den Schuss von Fisnik Asllani gerade noch so an den Pfosten lenken (29.). Den Torjubel gab es auf der anderen Seite: Kerem Aktürkoğlu drückte in der 53. Minute den Ball über die Linie. Dieser Treffer genügte den Türken für die Endrundenqualifikation, da die Kosovaren gleich zweimal knapp scheiterten (81. und 87.). Bereits vor vier Jahren waren diese beiden Teams in den Playoffs aufeinandergetroffen. Damals siegte
Polen 2:0 und fuhr nach
Katar, während die
Schweden vier Jahre nach dem Erreichen des Viertelfinals zu Hause bleiben musste.Die Gastgeber eröffneten das Wiedersehen mit einem Traumtor. Eine Hackenablage nutzte Anthony Elanga zu einem großartigen Schuss in den linken Winkel (15.).
Polen antwortete mit einem haltbar erscheinenden Schlenzer von Nicola Zalewski – 1:1 (33.). Die erneute Führung der
Schweden besorgte Gustaf Lagerbielke per Kopf (44.). Und was machte eigentlich Schwedens Premier-League-Star Viktor Gyökeres? 87 Minuten lang war der Arsenal-Angreifer nicht zu sehen, dann schoss er den Ball aus wenigen Metern unter die Latte und
Schweden zur WM-Endrunde. In der zweiten Hälfte konzentrierten sich die Gastgeber komplett auf die Defensive.
Dänemark hatte knapp 75 Prozent Ballbesitz, aber kaum gefährliche Aktionen. Erst in der 72. Minute belohnten sich die Dänen: Joachim Andersen köpfte eine Freistoßflanke zum 1:1 ein. Es gab Verlängerung.Dort setzen die Tschechen das erste Ausrufezeichen. Kapitän Ladislav Krejčí traf in der 100. Minute zum umjubelten 2:1, aber die Dänen hatten erneut eine Antwort. Kasper Høgh traf in seinem zweiten Länderspiel erneut per Kopf zum 2:2 (111.).Auch hier musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen. Die Dänen vergaben dreimal,
Tschechien qualifizierte sich erstmals seit 20 Jahren wieder für die Endrunde.