Netanjahu will Krieg gegen
Iran fortführenIsraels Regierungschef
Benjamin Netanjahu hat eine Fortführung des Kriegs gegen
Iran angekündigt. „Die Kampagne ist noch nicht vorbei", sagte Netanjahu in einer am Dienstag übertragenen Fernsehansprache und fügte an: „Wir werden das Terrorregime weiterhin zerschlagen."
Israel sei seiner „Mission treugeblieben", habe „das Gesicht des Nahen Ostens verändert" und sich zu einer „Regionalmacht" entwickelt, sagte Netanjahu weiter.Der iranische Präsident
Massud Peseschkian hatte sich zuvor offen für eine Beendigung des Kriegs gezeigt. Sein Land habe „den nötigen Willen, um den Konflikt zu beenden", sagte Peseschkian in einem Telefonat mit EU-Ratspräsident
António Costa. Er forderte zugleich „notwendige Garantien", um „eine Wiederholung der Aggression zu verhindern" sowie „finanzielle Entschädigungen".Der führende israelische Oppositionspolitiker
Jair Lapid kritisierte Netanjahu für seine Rede scharf. Er habe „zum tausendsten Mal die arrogante Rede mit der Aussage 'Ich habe den Nahen Osten verändert' gehalten", sagte Lapid. „Du hast den Nahen Osten beinahe verändert", sagte er mit Blick auf Netanjahu. „Am Ende stellt sich immer heraus, dass er sich doch nicht verändert hat."Fabian DrahmouneDrohnenangriff auf Kuwaits Flughafen
Kuwait ist abermals unter Beschuss durch Drohnen geraten. Treibstofftanks am internationalen Flughafen seien getroffen worden, teilte die Zivilluftfahrtbehörde des Landes in der Nacht auf der Plattform X mit. Einsatzkräfte seien im Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen sei durch den Beschuss nur Sachschaden entstanden. Berichte über Verletzte gebe es nicht.Fabian DrahmouneLibanon meldet sieben Tote bei israelischen AngriffenBei israelischen Angriffen im Süden von
Beirut und in einem nahegelegenen Gebiet sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums sieben Menschen getötet worden. Bei einem israelischen Angriff auf das Viertel Dschnah in Süden der libanesischen Hauptstadt seien fünf Menschen getötet und 21 weitere verletzt worden, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Zudem habe ein israelischer Angriff auf ein Fahrzeug in Chaldeh südlich von
Beirut zwei Menschen getötet und drei weitere verletzt.Die israelische Armee erklärte derweil, sie habe in zwei separaten Angriffen in
Beirut einen „Kommandanten" sowie ein weiteres Mitglied der pro-iranischen
Hizbullah-Miliz getroffen.Fabian DrahmouneTanker vor
Qatar beschossenVor der Küste des Golfstaats
Qatar ist ein Tanker unter Beschuss geraten. Das Schiff sei rund 31 Kilometer nördlich der Hauptstadt Doha von einem nicht näher beschriebenen Projektil getroffen worden, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit. Es sei ein Schaden im Rumpf oberhalb Wasseroberfläche entstanden. Die Besatzung sei in Sicherheit. Wer für den Angriff verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Zuvor war im Persischen Golf in der Nacht zum Dienstag ein riesiger kuwaitischer Öltanker vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate unter Beschuss geraten. Er wurde Ziel eines iranischen Angriffs während er vor dem Hafen von Dubai vor Anker lag, wie die staatliche Nachrichtenagentur Kuna berichtet hatte. Es wurde niemand verletzt. Fabian DrahmouneTrump kündigt „wichtige“ Rede zum Irankrieg am Mittwoch anUS-Präsident Donald Trump hat eine „wichtige“ Rede zum Stand des Irankriegs angekündigt. Er werde am Mittwoch um 21.00 Uhr Ortszeit (3.00 Uhr MESZ am Donnerstag) in einer Rede an die Nation ein „wichtiges Update“ zu
Iran geben, teilte seine Sprecherin Karoline Leavitt mit. Kurz zuvor hatte Trump gesagt, die USA würden ihre Angriffe in
Iran in zwei bis drei Wochen beendet haben. Er denke, sein Land werde noch „vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger“ brauchen, sagte er. Für ein Ende des US-Militäreinsatzes müsse es keinen Deal mit
Iran geben, sagte Trump. Das sei „irrelevant“, da man dafür sorge, dass die Machthaber der Islamischen Republik keine Atomwaffen bauen könnten. Die USA führen zusammen mit
Israel seit bereits mehr als vier Wochen Krieg gegen
Iran.Fabian DrahmouneIsraels Armee greift abermals Ziele in
Beirut anDie israelische Luftwaffe hat in der Nacht abermals schwere Luftangriffe auf Ziele in der libanesischen Hauptstadt
Beirut ausgeführt. Es seien ein ranghoher Kommandeur der vom
Iran unterstützten
Hizbullah-Miliz sowie ein weiterer „Terrorist“ getroffen worden, teilte die israelische Armee auf Telegram mit. Nach vorläufigen Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei den Angriffen mindestens fünf Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Bewohner berichteten von lauten Explosionen und Bränden in der Nähe des internationalen Flughafens von
Beirut. Die
Hizbullah hatte zuvor abermals Raketen und Drohnen auf den Norden Israels gefeuert. Der israelische Rettungsdienst meldete mehrere Verletzte, darunter auch ein Kind, das leicht verletzt worden sei.Fabian DrahmouneTrump erwartet Ende der Angriffe in
Iran in wenigen WochenDie USA werden ihre Angriffe in
Iran nach Angaben von US-Präsident Donald Trump in zwei bis drei Wochen beendet haben. Er denke, sein Land werde noch „vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger“ brauchen, sagte er im Weißen Haus. Für ein Ende des US-Militäreinsatzes müsse es keinen Deal mit
Iran geben. Das sei „irrelevant“, da man dafür sorge, dass die Machthaber der Islamischen Republik keine Atomwaffen bauen könnten, sagte Trump. Andererseits könne es auch vor dem von ihm anberaumten Zeitraum für ein Ende der US-Angriffe eine Einigung geben, wenn
Iran dazu bereit sei, sagte Trump. Und wenn das Land später wieder in der Lage sein sollte, Atomwaffen zu entwickeln, werde es einen Präsidenten wie ihn geben, der wieder angreifen werde. Trump bekräftigte, dass es nach dem Ende der US-Militäraktion Sache anderer Länder sein werde, Öltanker durch die Straße von Hormus zu bekommen – als Beispiel nannte er etwa Frankreich. „Ich denke, es wird sehr sicher sein, aber wir haben damit nichts zu tun“, sagte Trump. Chinesische Tanker etwa würden die Meerenge passieren und aufgefüllt werden und sich um sich selbst kümmern. „Wir haben keinen Grund, das zu tun.“Ben MenglerMinisterium: Mindestens acht Tote bei israelischen Luftangriffen auf Süden LibanonsBei israelischen Luftangriffen auf mehrere Orte im Süden Libanons sind am Dienstag nach offiziellen libanesischen Angaben mindestens acht Menschen getötet worden. Demnach kamen in der Gegend um die Küstenstadt Tyros drei Menschen ums Leben, in der Region um Sidon seien vier weitere Menschen gestorben.Im unweit der Grenze zu
Israel gelegenen Bint Dschubail wurde demnach ein Treffpunkt einer Rettungsorganisation getroffen, die mit der von
Iran finanzierten
Hizbullah-Miliz verbunden ist. Dabei wurden laut dem Ministerium ein Sanitäter getötet und 13 weitere Menschen verletzt. Ben MenglerPapst ruft zu Friedensverhandlungen aufPapst Leo XIV. hat US-Präsident Donald Trump und „alle Staats- und Regierungschefs der Welt“ eindringlich zu Friedensverhandlungen aufgerufen. „Mir wurde berichtet, Präsident Trump wolle den Krieg beenden“, sagte er am Dienstagabend in Castel Gandolfo. „Hoffentlich sucht er nach einem Weg, die Gewalt und die Bombardierungen zu verringern, was wesentlich dazu beitragen würde, den Hass zu beseitigen, der im Nahen Osten und anderswo geschürt wird und stetig zunimmt“, so der gebürtige US-Amerikaner.„Kehren Sie zum Dialog an den Verhandlungstisch zurück“, appellierte er an die politischen Führer. Sie sollten nach Lösungen für die Probleme suchen und den Frieden fördern. Das sei besonders mit Blick auf das bevorstehende Osterfest wichtig, sagte Leo XIV. auf Journalistenfragen vor der Rückkehr nach Rom von seinem freien Tag in den Albaner Bergen. Ben MenglerTrump: US-Militäreinsatz gegen
Iran geht zu Ende ‒
Iran zögerlich bei Gesprächen Der militärische Einsatz der USA gegen
Iran nähert sich nach den Worten von US-Präsident Donald Trump dem Ende. „Wir machen das großartig“, sagt Trump in einem Interview mit dem Sender NBC News. „Und es geht zu Ende.“ Irans Außenminister Abbas Araghchi verkündete derweil,
Iran habe noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA getroffen. Araghchi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, sein Land habe Vorbehalte. „Wir haben keinerlei Vertrauen, dass Verhandlungen mit den USA zu Ergebnissen führen werden. Das Vertrauen liegt bei null“, sagte der Chefdiplomat. Außerdem werde
Iran nur eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten in der Region akzeptieren, jedoch keine allein auf sein Land beschränkte Waffenruhe. Damit meint Araghchi auch die Angriffe auf mit
Iran verbündete Gruppen wie die libanesische
Hizbullah.Der Außenminister äußerte sich auch erstmals zur Kommunikation mit der US-Regierung. Demnach steht er im Kontakt mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. Nachrichten würden über das iranische Außenministerium übermittelt oder dort empfangen. Ben MenglerHizbullah feuert Raketen auf Norden Israels ab ‒
Israel greift Vororte Beiruts an Die libanesische
Hizbullah feuert weiterhin Raketen und Drohnen auf
Israel ‒ in mehreren Gebieten im Norden des Landes haben am Abend immer wieder die Warnsirenen geheult. Betroffen war auch die Küstenstadt Haifa. Im westlichen Teil Galiläas gab es laut der Zeitung „Haaretz“ innerhalb einer Stunde sechsmal Raketenalarm. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom meldete mehrere Verletzte in Nordisrael, darunter ein Kind, das leicht verletzt worden sei. Israels Armee teilte auf Anfrage mit, die von
Iran unterstützte
Hizbullah-Miliz habe im Laufe des Tages Dutzende Drohnen und Raketen auf
Israel gefeuert. Die
Hizbullah reklamierte mehrere Angriffe auf
Israel für sich.Aus Libanon gab es derweil Berichte über Angriffe Israels. Über Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Vor einem Bombardement in den südlichen Vororten von
Beirut hatte das israelische Militär Menschen in einem Gebäude und angrenzenden Häusern aufgerufen, diese zu verlassen, da sie sich in der Nähe einer „Einrichtung der
Hizbullah“ befänden.Ben MenglerLänder im UN-Sicherheitsrat verurteilen Tod von UN-Soldaten Mehrere Mitgliedsländer des UN-Sicherheitsrats haben die tödlichen Zwischenfälle mit Blauhelmsoldaten in Libanon verurteilt. Unter anderem Frankreich, Großbritannien, China und Russland missbilligten während einer Sitzung in New York die Vorfälle, bei denen drei indonesische UN-Soldaten durch Explosionen getötet worden waren. Die Vereinten Nationen haben Ermittlungen aufgenommen, um die Hintergründe zu den Explosionen herauszufinden.Am Sonntag wurde zunächst ein laut UN-Angaben 28-jähriger Soldat bei der Explosion eines Geschosses in einer Stellung der UN-Friedenstruppen tödlich verletzt. Am Montag kamen zwei Soldaten im Alter von 33 und 26 bei einer Explosion ums Leben. Ben MenglerUSA warnen Bürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen Das US-Außenministerium warnt amerikanische Staatsbürger in Saudi-Arabien vor möglichen Angriffen und ruft sie auf, Schutz zu suchen. Die US-Botschaft teilt in einem Sicherheitshinweis mit, dass Hotels, US-Unternehmen und Bildungseinrichtungen potenzielle Ziele seien. Amerikaner sollen bis auf Weiteres in Gebäuden bleiben und sich von Fenstern fernhalten. Iranischen staatlichen Medien zufolge wollen die Revolutionsgarden ab Mittwoch als Vergeltung für Attacken auf den
Iran US-Firmen im Nahen Osten ins Visier nehmen. Ben MenglerIrans Präsident fordert „Garantien“ bei Beendigung des Krieges Der iranische Präsident
Massud Peseschkian hat für den Fall einer Beendigung des Krieges „Garantien“ verlangt. „Wir haben den nötigen Willen, um den Konflikt zu beenden“, sagte Peseschkian am Dienstag in einem Telefonat mit EU-Ratspräsident
António Costa. Dies gelte „unter der Bedingung“, dass die „notwendigen Garantien“ gegeben seien, „um eine Wiederholung der Aggression zu verhindern“. Dabei erwähnte Peseschkian auch finanzielle Entschädigungen sowie eine klare Festlegung der Verantwortlichkeiten für den Krieg. Von der Führung in Teheran war in den vergangenen Wochen mehrfach betont worden, der Krieg ende nicht, wenn US-Präsident Donald Trump dies wolle, sondern wenn
Iran dies beschließe. Mehr ladenTickarooLive Blog Software