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WED · 2026-04-01 · 02:21 GMTBRIEF NSR-2026-0401-46276
News/Donald Trump macht Briefwahl in den USA /Donald Trump macht Briefwahl in den USA per Dekret schwierig…
NSR-2026-0401-46276News Report·DE·Political Strategy

Donald Trump macht Briefwahl in den USA per Dekret schwieriger

Donald Trump hat per Dekret die Briefwahl in den USA erschwert, obwohl Wahlregeln eigentlich in die Zuständigkeit der Bundesstaaten fallen. Das Dekret erfolgte, nachdem Trumps Republikaner eine von ihm gewünschte Wahlreform, die u.a.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-04-01 · 02:21 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Donald Trump macht Briefwahl in den USA per Dekret schwieriger
Der SpiegelFIG 01
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Donald Trump hat per Dekret die Briefwahl in den USA erschwert, obwohl Wahlregeln eigentlich in die Zuständigkeit der Bundesstaaten fallen. Das Dekret erfolgte, nachdem Trumps Republikaner eine von ihm gewünschte Wahlreform, die u.a. Ausweisdokumente und Staatsbürgerschaftsnachweis vorsah, nicht verabschieden konnten. Trump behauptet, das Dekret sei juristisch nicht anfechtbar, was jedoch bezweifelt wird. Kritiker sehen in der Einschränkung der Briefwahl eine Benachteiligung von Wählern, die z.B. aufgrund von Behinderungen nicht persönlich wählen können. Trump hatte bereits im März ein Dekret unterzeichnet, das die Briefwahl einschränkt, und behauptet weiterhin, dass Briefwahl zu Wahlbetrug führt, obwohl es dafür keine Beweise gibt. Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zur Rechtmäßigkeit des ersten Dekrets wird erwartet.

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Political Strategy
Legal & Judicial
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Key claims

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There is no evidence that postal voting is less secure than voting in person.

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Trump had threatened to implement the reform by decree if Congress did not pass it into law.

factual
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Rules for elections are actually the responsibility of the states in the USA.

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Trump said he doesn't see how the decree could be challenged in court.

quoteTrump
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Trump signed a decree making postal voting more difficult.

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Full report

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Trump sagte dazu bei der Unterzeichnung: »Ich sehe nicht, wie das vor Gericht angefochten werden könnte.« Eine endgültige Entscheidung könnte letztlich dem Obersten Gerichtshof der USA überlassen bleiben. Die Regeln für Wahlen fallen in den USA eigentlich in die Zuständigkeit der Bundesstaaten. Schon deshalb dürfte die Regelung, anders als von Trump behauptet, durchaus anfechtbar sein.Die Unterzeichnung des Dekrets erfolgte, nachdem es Trumps Republikanern nicht gelungen war, eine von ihm gewollte Wahlreform zu verabschieden. Diese sah unter anderem vor, dass Wähler im ganzen Land bei der Stimmabgabe ein Ausweisdokument vorlegen müssten. Bürger sollten demnach außerdem einen Nachweis über ihre US-Staatsbürgerschaft vorlegen müssen, wenn sie sich als Wähler registrieren wollen. Im Februar hatte Trump gedroht, sollte der Kongress die von ihm gewollte Reform nicht per Gesetz beschließen, werde er sie per Dekret durchsetzen. Es gibt keine Beweise dafür, dass eine Briefwahl weniger sicher ist als eine Stimmabgabe vor Ort im Wahllokal. In zahlreichen Staaten wie Deutschland, Großbritannien und Kanada ist sie Standard. Die Möglichkeit für eine Briefwahl ermöglicht nach Einschätzung von Demokratie-Organisationen Millionen Menschen in den USA die Stimmabgabe, weil sie etwa wegen einer Behinderung ihr Haus nicht verlassen können. Und ein beträchtlicher Teil dieser Wählerschaft ist den Republikanern zugeneigt oder zählt zu den von beiden Parteien umworbenen Wechselwählern.Immer wieder spricht Trump von angeblichem WahlbetrugTrump hatte seine Niederlage bei der Präsidentschaftswahl 2020 gegen Joe Biden nicht akzeptiert, die Falschbehauptung vom Wahlbetrug verbreitet und Chaos gestiftet, das am 6. Januar 2021 in der gewaltsamen Erstürmung des Kapitols durch seine Anhänger gipfelte. Er stellte insbesondere die Briefwahl als Mittel zum Wahlbetrug dar. Vor der Präsidentschaftswahl im November 2024 hatte Trump eine Kehrtwende vollzogen und seine Anhänger aufgerufen, auch diese Möglichkeit zu nutzen. Im März des vergangenen Jahres hatte der US-Präsident bereits ein Dekret unterzeichnet, das die Briefwahl einschränkt. Es untersagt den Bundesstaaten unter anderem, nach dem Wahltag eingehende Briefwahlstimmen zu zählen. Eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zur Rechtmäßigkeit dieses Dekrets wird bis Ende Juni erwartet.Im November finden die Zwischenwahlen zum US-Kongress statt, die als bisher wichtigster Stimmungstest für Trump in seiner zweiten Amtszeit gelten. Dabei müssen die Republikaner um ihre knappe Mehrheit im Repräsentantenhaus bangen. Aber auch ihre Mehrheit im Senat könnte auf dem Spiel stehen. Sollten die Demokraten eine der beiden Kammern oder gar beide erobern, würde dies Trumps Handlungsspielraum deutlich einschränken. Die Umfragewerte sowohl für Trump als auch für seine Partei waren zuletzt äußerst schwach, nicht wenige Experten erwarten im Herbst einen Erdrutschsieg für die Demokraten.
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Entities

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Keywords & salience

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