PolitikGlobal1. April 2026Eine russische Militärmaschine ist auf der
Krim abgestürzt: Offenbar gibt es keine Überlebenden. Die EU wappnet sich für hohe Brennstoffpreise durch den
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Iran-Krieg. Das Wichtigste in Kürze.https://p.dw.com/p/5BTQlAntonow An-26 (Archivbild)Bild: Igor Zarembo/dpa/picture allianceAuf der von
Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel
Krim ist eine russische Militärmaschine abgestürzt. Das melden russische Nachrichtenagenturen unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in
Moskau. Unter den Todesopfern seien sechs Besatzungsmitglieder und 23 Passagiere. Die zweimotorige Propellermaschine vom Typ Antonow An-26 sei an einer Klippe zerschellt. Als Ursache werde ein technischer Defekt vermutet, heißt es aus
Moskau. An den Trümmern des Flugzeugs seien keinerlei Spuren eines äußeren Einschlags festgestellt worden.
Russland hatte sich die ukrainische Halbinsel
Krim 2014 einverleibt. EU-Ratspräsident ruft
Iran zum Stopp der Angriffe auf Der Ratspräsident der Europäischen Union,
António Costa, hat nach eigenen Angaben mit Irans Präsidenten
Massud Peseschkian telefoniert. Dabei habe er die Führung in Teheran zu größeren diplomatischen Anstrengungen ermuntert, ließ Costa verlauten. Um die Lage zu deeskalieren, habe er den
Iran aufgefordert, die inakzeptablen Angriffe auf Länder in der Region einzustellen. EU-Ratspräsident CostaBild: John Thys/AFP/Getty Images Der
Iran solle sich um Gespräche, insbesondere mit den Vereinten Nationen, bemühen - auch, um eine freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu gewährleisten, so Costa. Die EU sei bereit, alle diplomatischen Anstrengungen für eine Lösung zu unterstützen, betonte der Ratspräsident. EU wappnet sich für hohe Brennstoffpreise durch
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Iran-Krieg Angesichts zerstörter Energieinfrastruktur im Nahen Osten infolge des
Iran-Kriegs bereitet sich die
Europäische Union auf eine lange Energiekrise vor. Dazu wird eine Neuauflage der Maßnahmen zu Beginn des
Ukraine-Krieges vor vier Jahren in Betracht gezogen. Nach Angaben von EU-Energiekommissar
Dan Jørgensen gehört zu den Plänen, Netzentgelte und Stromsteuern zu begrenzen. Tankstelle in Berlin Bild: Sebastian Gollnow/dpa/picture alliance In
Deutschland tritt an diesem Mittwoch eine neue Regel für Tankstellen in Kraft: Sie dürfen ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen, und zwar um 12.00 Uhr mittags. Damit folgt
Deutschland dem Vorbild Österreichs, wo es schon länger eine ähnliche Regelung gibt. Autoclub ADAC und Tankstellenbetreiber bezweifeln, dass die Neuregelung einen großen Effekt auf die derzeit sehr hohen Benzinpreise haben wird. Israel will nach den Worten von Verteidigungsminister Israel Katz das Grenzgebiet im Süden des Libanons unbewohnbar machen. In den Dörfern nahe der Grenze zu Israel würden alle Häuser zerstört, kündigte Katz an. Nach Ende des Kriegs gegen die vom
Iran unterstützte Hisbollah-Miliz würden die israelischen Streitkräfte die Region besetzen. Die rund 600.000 aus dem Süden des Libanons geflohenen Menschen dürften erst dann in ihre Heimat zurückkehren, wenn der Norden Israels wieder sicher vor Angriffen sei. Nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe auf den
Iran hatte die Hisbollah Israel erneut massiv attackiert. Die israelische Armee reagierte mit Gegenangriffen und schickte Bodentruppen über die Grenze.
Deutschland, die USA und mehrere arabische Staaten listen die Hisbollah als Terrororganisation. US-Präsident Trump verschärft Regeln für Briefwahl Im Vorfeld der wichtigen Zwischenwahlen in den USA im November hat US-Präsident Donald Trump eine Beschränkung des Wahlrechts auf den Weg gebracht. Der 79-jährige Republikaner unterzeichnete im Weißen Haus in Washington ein Dekret, das die Briefwahl-Regeln verschärft. US-Präsident Trump bei der Unterzeichnung des Briefwahl-DekretsBild: Evan Vucci/REUTERS Dabei wiederholte Trump seine Behauptung, dass die in den USA beliebte Form der Stimmabgabe für Wahlbetrug verantwortlich sei. Die oppositionellen Demokraten und Bürgerrechtsgruppen kündigten an, das Dekret vor Gericht anfechten zu wollen. King Charles fliegt in Kürze zu Staatsbesuch in die USA Ungeachtet der Differenzen zwischen US-Präsident Trump und der Regierung in Großbritannien reist König Charles III. zu einem Staatsbesuch in die Vereinigten Staaten. Der Buckingham-Palast in London bestätigte jetzt den Termin offiziell. Der Besuch soll Ende April stattfinden. Damit werde die "moderne bilaterale Beziehung" beider Länder gewürdigt, hieß es. Der US-Präsident bezeichnete die geplante Reise des Monarchen und seiner Gemahlin, Königin Camilla, als "historisch". Er freue sich darauf, Zeit mit dem König zu verbringen, den er sehr schätze, so Trump. Es ist der erste Staatsbesuch von King Charles in den USA seit seiner Thronbesteigung im September 2022. Trump hatte den britischen Premierminister Keir Starmer in jüngster Zeit mehrfach kritisiert. Zuletzt warf er Starmer nach Beginn der US-israelischen Angriffe auf den
Iran Ende Februar mangelnde Unterstützung vor. Der Premier verweigerte den USA in den ersten Kriegstagen die Nutzung britischer Militärbasen. Trump sprach von einem "großen Fehler". Dieser Artikel wurde um 9.00 Uhr (MESZ) erstellt und wird nicht weiter aktualisiert.