Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesSind die Raumanzüge auch dicht? Wie die Vorbereitungen laufenWann darf die Rakete starten?Zeitplan der Mondmission
Artemis 2 – der Countdown läuftAm Mittwochabend kann's losgehenErstmals seit mehr als 50 Jahren will die Nasa wieder Menschen in Richtung Mond schicken. Der frühestmögliche Start der Mission
Artemis 2 ist für den 1. April um 18.24 Uhr Ortszeit (2. April 0.24 Uhr MESZ) vom Weltraumbahnhof
Cape Canaveral in
Florida geplant.Bei dem zehntägigen Testflug sollen drei US-Astronauten und ein Kanadier an Bord der
Orion-Kapsel den Erdtrabanten umrunden und sich dabei so weit von der Erde entfernen wie nie ein Mensch zuvor.Die Mission gilt als entscheidender Schritt der USA, um im Wettlauf mit
China ihre Führungsrolle im All zu behaupten. Sie bereitet künftige bemannte Mondlandungen vor, die von 2028 an vorgesehen sind. Abhängig vom Wetter und der Technik kann sich der Start bis zum 6. April verzögern.Pauline ClaßenDen Artemis Takeoff vor Ort sehen: Tickets schon lange ausverkauft Raumfahrt-Fans können den Start der Artemis-Mission aus nächster Nähe beobachten. Das Besucherzentrum des Kennedy Space Centers hatte zwei unterschiedliche Pakete im Angebot: Beim „Main Visitor Complex Launch Viewing Package“ für 100 Dollar kann der Start aus knapp 13 Kilometern Entfernung beobachtet werden. Da nicht vollkommen sicher ist, dass der erste Launch-Versuch stattfinden kann, ist im Ticket auch noch ein Ausweichtermin inkludiert. Des Weiteren erhält man eine Erinnerungskarte zum Andenken an dieses Ereignis. Beim um 150 Dollar teureren Paket „Feel the Heat“ sind Besucherinnen und Besucher noch deutlich näher am Geschehen dran: Aus nur knapp sechs Kilometern Entfernung können sie den Start beobachten. Dazu gibt es unter anderem einen Startkommentar eines Raumfahrtexperten in Echtzeit, eine Mahlzeit vom Buffet und ein nicht näher definiertes „Premium-Souvenir“. Tickets für das Besucherzentrum des Kennedy Space Centers nahe dem Launch-Komplex 39B in
Cape Canaveral in
Florida sind jedoch bereits seit letzter Woche Donnerstag ausverkauft. Die New York Times listet weitere Orte auf, von denen man den Start auch kostenfrei beobachten kann, unter anderem die Max Brewer Bridge und der Parrish Park in Titusville. Außerdem nennt sie den Cocoa Beach und den Vero Beach an der Küste Floridas.Für alle internationalen Interessierten zeigt die Nasa den Start auch auf YouTube. Der Livestream beginnt um 18.50 Uhr deutscher Zeit. Der erste Startversuch ist für den 1. April um 18.24 Uhr Ortszeit geplant, also am 2. April um 0.24 Uhr in Deutschland.Raketen-CampingZehntausende Schaulustige werden am Mittwoch zum geplanten Raketenstart rund um den Weltraumbahnhof erwartet – auch wenn die Tickets für die offizielle Besuchertribüne am
Kennedy Space Center längst ausverkauft sind.
Florida ist flach, man wird den Start deshalb auch in reichlicher Entfernung noch bestens sehen und hören. Viele kommen mit dem Truck oder dem Wohnmobil und haben sich bereits am Vorabend die besten Plätze gesichert, entlang des Highway 1 bei Titusville, im Jetty Park von
Cape Canaveral oder in Cocoa Beach. Jeanette und Tom sind am Vortag aus Fort Myers gut 300 Kilometer angereist, um ihre Campingstühle auf einem schmalen Rasenstreifen namens „Riverside Park“ zu platzieren – direkt an der Schnellstraße, dafür mit Blick auf die startbereite Rakete. Da sind es noch etwa 25 Stunden bis zum frühestmöglichen Countdown, aber die Stimmung ist schon so gut, als ob es gleich losgehen würde. „Es kann jetzt eigentlich nur noch am Wetter scheitern“, sagt Jeanette. Und am Wetter scheitern die Dinge in
Florida eher selten.Sind die Raumanzüge auch dicht? Wie die Vorbereitungen laufenDie Nasa arbeitet ein minutiöses Protokoll ab, das sie in einer 52-minütigen Pressekonferenz am Dienstag detailliert darlegte. Die Nacht zum Mittwoch soll demnach genutzt werden, um die Systeme zu kontrollieren, Druck und Dichtigkeit der Raumanzüge zu prüfen und Kabel und Geräte auf der Abschussplattform einzubauen.Von 3 Uhr morgens an muss das Personal die Startrampe verlassen – dann beginnen die Gefahrstoff-Arbeiten, unter anderem das Betanken mit flüssigem Wasserstoff. Vorher wird die Rakete mit Stickstoffgas (GN₂) gespült, damit keine Explosionen durch Sauerstoff oder Luftfeuchtigkeit entstehen. Ganze fünfeinhalb Stunden soll das Betanken dauern – an der Zapfsäule wäre man da dieser Tage den Gegenwert eines Eigenheims los. Um 14 Uhr (Ortszeit) soll die Crew zur Startrampe fahren, um 17.30 Uhr soll der „White Room“, also der Zugang zum Raumschiff, geschlossen werden. Um 18.24 Uhr ist der geplante Start. Die Sterne stehen nicht schlecht dafür, dass dieser tatsächlich eingehalten wird: Die Startwahrscheinlichkeit liegt derzeit bei 80 Prozent.Mondschirme und AstronautentassenDie Amerikaner sind die unangefochtene Weltmacht des Merchandising. Jede Tankstelle, jede Kneipe, jeder Gemüseladen und beinahe auch jede Straßenkreuzung haben hier ihre eigenen Käppis und T-Shirts. Da liegt es auf der Hand, dass die Nasa auf diesem Gebiet ihre eigenen Maßstäbe setzt. Es gibt im
Kennedy Space Center, kurz: KSC (olé, olé, Anm. d. Red.), neben den handelsüblichen Nasa-Pullis deshalb auch Nasa-Schnapsgläschen und Nasa-Regenschirme, es gibt Kuscheltiere in Astronautenform und Spike-Shuttle-Kuschelkissen. Es gibt passend zur Astronautenkaffeetasse auch den Nasa-Kaffee „Rocket Fuel“ (gemahlen und ganze Bohnen), die 340-Gramm-Packung für nur 19,99 Dollar, was derzeit etwa den Supermarktpreisen für irdischen Kaffee entspricht.Und es ist wohl eine Erwähnung wert, dass bei dem Modellraketen-Sammel-Set „Legends of Space“ auch das neue Space Launch System schon enthalten ist, die Startrakete der Artemis-Mission, die ihre Legendenhaftigkeit in den kommenden Tagen ja erst noch unter Beweis zu stellen hat.Private Mondmission gestrichenBeinahe wären die vier Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen gar nicht die ersten Menschen nach rund 50 Jahren gewesen, die wieder den Mond umrunden.Vor acht Jahren hatte der Japaner Yusaku Maezawa angekündigt, mit einem Starship des US-Raketenherstellers Space-X zum Mond fliegen zu wollen. Gemeinsam mit acht Künstlern und Kreativen aus aller Welt wollte er Ende 2023 den Mond umkreisen. Eine Million Menschen aus fast 250 Ländern bewarben sich um einen Platz im Raumschiff.Doch da das Starship bis heute nicht verlässlich fliegt, geschweige denn einen Abstecher zum Mond machen kann, musste der japanische Milliardär die Reise Mitte 2024 "schweren Herzens" absagen. Zumindest Maezawa war zwischenzeitlich im All: 2021 flog er als Privatastronaut für zwölf Tage auf die Raumstation ISS.Wann darf die Rakete starten?Zunächst einmal muss die Himmelsmechanik stimmen. Das heißt, dass Erde und Mond möglichst günstig zueinander stehen müssen, um die geplante Flugzeit einhalten zu können. Unter anderem sind die Entfernung, die Lage der Erdachse und die Einschussbahn in Richtung Mond wichtig. Nach diesen Kriterien kann die Mondrakete von Mittwoch, 1. April, bis Montag, 6. April, und am Donnerstag, 30. April, starten. Je nach Tag gelten aber andere ideale Startzeiten. Das tägliche Startfenster ist zwei Stunden lang geöffnet.Hier kommen nun vor allem die Wetterbedingungen am Startplatz ins Spiel. Das ist kompliziert, denn für Temperatur, Windverhältnisse, Gewitter, Blitzschlag und Wolkenformationen gibt es jeweils zahlreiche Kriterien, die schon den Tankvorgang und natürlich auch den Start verhindern können. Ein Start bei Niederschlägen ist ausgeschlossen. Dasselbe gilt bei starker Sonnenaktivität: Eine hohe Dichte an energiereichen Sonnenpartikeln kann elektronische Schaltkreise beschädigen und die Funkkommunikation mit der Trägerrakete erschweren oder gar unmöglich machen.Die Meteorologen der "45th Weather Squadron" der Space Force haben das Wetter am Startplatz im Blick und versorgen die Nasa regelmäßig mit aktuellen Wetterdaten. Sie berechnen auch die Wahrscheinlichkeit, ob der Start zum geplanten Termin stattfinden kann – oder eben nicht.In der Mond-HütteCape Canaveral vor einer Mondmission fühlt sich in etwa so an wie Kassel während der Documenta, wo jeder Herrenfriseur und jeder Bäcker irgendwas mit Kunst ins Schaufenster stellt. Hier in
Cape Canaveral macht eben jeder irgendwas mit Mond. Einheimische empfehlen zum Frühstück ein Diner namens „The
Moon Hut“, der 1958 eröffnete und jahrzehntelang angeblich das Stamm-Frühstückslokal der NASA-Astronauten war. Am Eingang wird man von zwei, nun ja, lebensgroßen Aliens empfangen. Auf der Karte stehen diverse „Interstellar Omelettes“ und selbstverständlich der „
Moon Burger“, an der Wand hängt die Titelseite der Lokalzeitung Orlando Sentinel vom 21. Juli 1969 mit der Schlagzeile „Man on the
Moon“.Die Mond-Hütte hatte zwischenzeitlich mal geschlossen und seit der Neueröffnung vor einigen Jahren, sagen die Einheimischen, sei es nicht mehr ganz so überirdisch wie früher. Aber das Egg Benedict („Straight outta this world“) ist immer noch mehr als ordentlich.Pauline ClaßenZeitplan der Mondmission
Artemis 2 – der Countdown läuftDas Zeitfenster für den Start der Rakete Space Launch System (SLS) öffnet sich am 1. April. Bisher ist geplant, dass die Mission
Artemis 2 am 1. April um 18.24 Uhr Ortszeit in
Cape Canaveral in
Florida startet, also für 0.24 Uhr am 2. April in Deutschland.In den darauffolgenden Tagen sind mehrere Ausweichtermine möglich, sollten schlechtes Wetter oder technische Probleme die Mission verzögern. Einige Zeit nach dem Start vom
Kennedy Space Center in
Florida soll sich die Raumkapsel
Orion von der Rakete lösen und in eine elliptische Umlaufbahn um die Erde eintreten.Wie die Tage im All aussehen sollen:Tag 1: Die Mannschaft der
Orion wird während der Erdumrundungen die Raumkapsel gründlich prüfen. Es sind Tests der Lebenserhaltung, des Antriebs und der Navigations- und Kommunikationssysteme geplant. Nach Abschluss der Tests werden die Triebwerke der
Orion die Raumkapsel aus der Erdumlaufbahn herauskatapultieren und in Richtung Mond lenken.Tag 2 bis 6: Etwa 25 Stunden nach Takeoff beginnt der viertägige Flug zum Mond. Während des Fluges werden die Bodenstation und die Crew der
Orion die Systeme der Raumkapsel kontinuierlich überwachen. Die
Orion wird den Mond auf einer Bahn passieren, auf der die Schwerkraft die Raumkapsel ohne erneuten Einsatz der Triebwerke zurück in Richtung Erde lenkt. Die Kapsel nähert sich dabei auf 6500 Kilometer der Mondrückseite an. Nach Angaben der Nasa war noch kein Mensch so weit von der Erde entfernt. Tag 6 bis 10: Den Rückflug zur Erde wird die Crew mit weiteren Tests und Systemkontrollen verbringen.Wiedereintritt in die ErdatmosphäreZur Vorbereitung der Landung werden weitere Teile der Raumkapsel abgetrennt. Die Kanzel mit den Astronauten an Bord wird dann mit einer Geschwindigkeit von mehr als 40 000 Stundenkilometern in die Erdatmosphäre eindringen. Der Test des Hitzeschildes ist einer der wichtigsten Punkte bei der Mission. Die Raumkapsel soll im Pazifischen Ozean landen, wo die Crew von Rettungsteams in Empfang genommen wird.Da wollen sie hinAm Montagabend hängen dichte Regenwolken über
Cape Canaveral. Nur einmal zeigt sich kurz, als kleine Verheißung, der Mond…Große Ehre für KanadaDie Vertreter der kanadischen Weltraumbehörde (CSA) haben sich in
Cape Canaveral zufällig im selben Hotel eingemietet, das auch die Ein-Mann-Delegation der SZ für die Berichterstattung über den Flug zum Mond ausgewählt hat. Vielleicht liegt das auch an der themenbezogenen Postadresse: 7801 Astronaut Boulevard.Die Kanadier haben in der Lobby jedenfalls einen kleinen Info-Stand aufgebaut, an dem darüber informiert wird, dass der Astronaut Jeremy Hansen der erste „Nicht-Amerikaner“ sowie der erste Kanadier sein wird, der zum Mond fliegt. „Go Artemis II ! Go Jeremy!“, lautet die Parole auf der ausliegenden Informationsbroschüre. In der Rubrik „Fun Facts“ teilt die CSA mit, dass die Startrakete der Artemis-Mission „ungefähr so hoch“ sei wie der Peace Tower in Kanadas Hauptstadt Ottawa. Ist das etwa als sehr subtiler Kommentar zur gegenwärtigen amerikanischen Außenpolitik zu verstehen? Selbstverständlich nicht, sagen sie am kanadischen Info-Stand.NewsdeskWie geht es nach der Mondmission weiter?Die Pläne der Nasa für die Zeit nach der bevorstehenden Artemis-2-Mission sind mindestens ambitioniert. Bereits 2028 sollen demnach wieder Menschen auf der Mondoberfläche spazieren – aber ein zuverlässig funktionierendes Raumschiff, dass so etwas auch schaffen könnte, gibt es bislang nicht. Die Nasa hat zwei Unternehmen damit beauftragt, doch beide Landegefährte konnten noch nicht ausreichend getestet werden.Außerdem müsste für eine Mondlandung mit Menschen an Bord eine Art Tankstelle im Erdorbit installiert werden, wo der Lander den nötigen Treibstoff für seine Reise zum Mond und zurückbekommt. Allein dazu wären 15 Starship-Starts des Unternehmens Space-X notwendig. SZ-Redakteur Dieter Sürig berichtet über die Gründe, warum eine bemannte Mondlandung wohl kaum in den nächsten drei Jahren klappen kann:„Rise“ wird das Maskottchen der MissionDie Liste all derer, die nicht mit Richtung Mond dürfen, ist lang. Fast geschafft hätte es ein Schwerelosigkeits-Maskottchen aus Deutschland. Bei einem Design-Wettbewerb der Nasa für das Maskottchen gab es rund 2600 Einreichungen. Unter die 25 Finalisten hatte es auch ein Entwurf der in Berlin lebenden Italienerin Giulia Bona geschafft. Gereicht hat es nicht.Mit auf die Mondmission darf stattdessen „Rise“, eine Art Mond mit Kappe, auf der die Erde zu sehen ist. Entworfen hat ihn ein Schüler aus Kalifornien. Ein Schwerelosigkeits-Maskottchen ist ein Objekt, das in einem Raumschiff zu schweben beginnt, sobald nach dem Start die Schwerelosigkeit eingesetzt hat – und so den neuen Zustand sichtbar demonstriert. In „Rise“ steckt auch eine Speicherkarte mit tausenden Namen – eingeschickt in den vergangenen Monaten von Menschen aus aller Welt, die so zumindest als Name auf einer Speicherkarte um den Mond herum fliegen wollen.„Lasst uns zum Mond fliegen“Die Crew der Artemis-Mission steckt in den letzten Vorbereitungen. „Es fängt auf jeden Fall jetzt an, sich echt anzufühlen“, sagte Nasa-Astronautin Christina Koch bei einer Pressekonferenz am Sonntag. „Wir hoffen sehr, dass diese Mission der Start einer Ära ist, in der jeder Mensch auf der Erde zum Mond schauen und ihn auch als Reiseziel ansehen kann.“Mit ihr auf die zehntägige Mission sollen ihre Kollegen Reid Wiseman, Victor Glover und Jeremy Hansen kommen. Für Glover, Koch und Wiseman ist es der zweite Flug ins All, für Hansen der erste. Koch ist die erste Frau an Bord einer Mond-Mission der Nasa, Glover der erste nicht-weiße Mensch und Hansen der erste Kanadier.Bereits am Samstag sind die vier Astronauten am Weltraumbahnhof
Cape Canaveral angekommen. „Lasst uns zum Mond fliegen“, wird Wiseman zitiert. „Die Nation und die Welt warten da schon eine lange Zeit drauf.“NewsdeskWillkommen zum Liveblog zur MondmissionBereits zweimal wurde der Start der Artemis-2-Mission in diesem Jahr verschoben. Läuft alles nach Plan, soll die vierköpfige Crew am 2. April an Bord der Schwerlastrakete SLS abheben.Am heutigen Montag, 49 Stunden und 50 Minuten vor dem ersten avisierten Startfenster am Donnerstag um 00.24 Uhr mitteleuropäischer Zeit, setzt der Zeitplan der Nasa ein, der Countdown beginnt circa 10 Minuten später. Dann wird auch mit den Vorbereitungen zum Betanken der Rakete begonnen, die bereits am Startplatz steht. Das erste Startfenster hat etwa 120 Minuten, weitere öffnen sich in den folgenden Tagen.Was die vier Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und Jeremy Hansen auf ihrer zehntägigen Reise erwartet und was das Ziel der Mission ist, hat SZ-Wissen-Redakteurin Theresa Palm aufgeschrieben:TickarooLive Blog Software