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THU · 2026-04-02 · 04:42 GMTBRIEF NSR-2026-0402-48578
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Liveblog Irankrieg: Israel meldet drei Angriffswellen aus Iran

In der Nacht meldete die israelische Armee drei Angriffswellen mit Raketen aus dem Iran. Die dritte Welle erfolgte kurz nach einer Ansprache von US-Präsident Trump zum Iran-Krieg.

Mathias PeerFAZFiled 2026-04-02 · 04:42 GMTLean · Center-RightRead · 8 min
Liveblog Irankrieg: Israel meldet drei Angriffswellen aus Iran
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In der Nacht meldete die israelische Armee drei Angriffswellen mit Raketen aus dem Iran. Die dritte Welle erfolgte kurz nach einer Ansprache von US-Präsident Trump zum Iran-Krieg. Israelische Medien berichteten von mehreren leicht verletzten Personen und Einschlagsorten im Zentrum Israels. Das US-Militär gab bekannt, im laufenden Krieg bereits über 12.300 Ziele im Iran angegriffen zu haben, darunter 155 iranische Schiffe. Israel habe über 800 Angriffe in Iran geflogen. Präsident Trump erklärte, die USA seien ihren Zielen gegenüber Iran sehr nahe und kündigte weitere Militärschläge an.

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Key claims

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Washingtons Verbündeter Israel flog nach eigenen Angaben bisher mehr als 800 Angriffe in Iran.

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US-Militär meldet Angriffe auf mehr als 12.300 Ziele in Iran.

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Israelische Armee meldet drei Angriffswellen mit Raketen aus Iran.

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Vier Menschen seien leicht verletzt worden.

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Die iranische Marine und Luftwaffe seien zerstört und die Raketen des Landes so gut wie aufgebraucht oder unbrauchbar.

quoteDonald Trump
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Israelische Armee meldet drei Angriffswellen mit Raketen aus IranDie israelische Armee hat in der Nacht drei Angriffswellen mit Raketen aus Iran gemeldet. Die dritte Angriffswelle erfolgte kurz nachdem US-Präsident Donald Trump in Washington eine Ansprache an die Nation zum Iran-Krieg gehalten hatte. Israelische Medien berichteten von mehreren leicht verletzten Menschen.Nach dem ersten Angriff teilte die israelische Polizei mit, Einsatzkräfte seien zu „mehreren“ Einschlagsorten im Zentrum Israels gerufen worden. Israelische Medien bezifferten die Zahl der Einschläge auf neun. Vier Menschen seien dabei leicht verletzt worden, berichteten Medien unter Berufung auf Sanitäter. In Medienberichten wurden die Schäden in einem relativ weiten Gebiet auf den Einsatz von Streumunition zurückgeführt.Paul GrossDie erste Live-Ansprache von Donald Trump zum Irankrieg wurde mit großer Spannung erwartet. Nach den scharfen Tönen der vergangenen Tage gibt sich der US-Präsident dort verhältnismäßig zahm. Welche Botschaften er heute Nacht gesendet hat, berichtet unsere Amerika-Korrespondentin Sofia Dreisbach aus Washington.Mathias PeerUS-Militär meldet Angriffe auf mehr als 12.300 Ziele in IranDas US-Militär hat in dem seit mehr als einem Monat andauernden Krieg gegen Iran nach eigenen Angaben bereits mehr als 12.300 Ziele in dem Land angegriffen. Darunter befänden sich auch 155 iranische Schiffe, die beschädigt oder zerstört worden seien, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) auf der Plattform X mit. Washingtons Verbündeter Israel flog nach eigenen Angaben bisher mehr als 800 Angriffe in Iran, wie die Armee am Mittwoch mitgeteilt hatte.Mathias PeerTrump sieht USA kurz vor Ziel im Iran-Konflikt⁠Die Vereinigten Staaten sind nach Angaben von Präsident Donald Trump ihren strategischen Zielen gegenüber Iran sehr nahe gekommen. Die iranische Marine und Luftwaffe seien zerstört und die Raketen des Landes so gut wie aufgebraucht oder unbrauchbar, sagte Trump im Weißen Haus in einer Rede an die Nation. „Wir werden die Aufgabe beenden und ‌wir werden sie sehr schnell beenden.“ Die USA seien fast am Ziel. „Iran ist im Grunde genommen zerstört, ‌die harte Arbeit ‌ist getan.“Der Präsident kündigte weitere Militärschläge an. „Wir werden sie extrem hart treffen in den nächsten zwei bis drei Wochen“, sagte Trump. „Wir werden sie in die Steinzeit zurückversetzen, wo sie hingehören.“Von den aktuellen Öl-Engpässen betroffene Länder sollten nach Meinung des Präsidenten ihr Öl nun aus den USA beziehen. „Kauft Öl von den Vereinigten Staaten. Wir haben reichlich. Wir haben so viel“, sagte Trump mit Blick auf Länder, die momentan von dem gestörten Öl-Transport durch die Straße von Hormus betroffen sind. Zudem mahnte er die Länder an, die Sicherung der Meerenge vor Iran zu übernehmen. Die USA sieht Trump nicht in der Hauptverantwortung, man werde aber helfen.Mathias PeerIsraels Botschafter schließt dauerhafte Besatzung Südlibanons ausIsraels Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat eine Annexion des Südlibanons durch sein Land ausgeschlossen. „Wir werden so weit vorrücken und so lange bleiben, bis der Beschuss Israels aufhört und unsere Einwohner sicher sind. Eine dauerhafte Besatzung ist nicht geplant. Punkt“, sagte Prosor dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.Er widersprach damit auch dem rechtsextremen israelischen Finanzminister Bezalel Smotrich, der gefordert hatte, der Litani-Fluss im Süden des Libanon müsse Israels neue Grenze zum nördlichen Nachbarland darstellen. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz will Israel das Gebiet bis zum Litani-Fluss nur bis auf weiteres kontrollieren.Lena SpilgerIrans Präsident wendet sich in einem offenen Brief an US-BürgerIn einem offenen Brief an die amerikanische Nation kritisiert Irans Präsident Massud Peseschkian den Krieg der USA gegen sein Land als eine absurde und für die USA kostspielige Operation. „Die Welt befindet sich heute an einem Punkt, an dem die Fortsetzung eines Konfrontationskurses kostspieliger und ergebnisloser ist denn je“, schrieb der Präsident in seiner Botschaft. Iran habe in seiner Geschichte viele Aggressoren gesehen. Von denen blieb in den Geschichtsbüchern laut Peseschkian aber nur ein „Name der Schande“. Die Entscheidung zwischen Krieg und Frieden würde die Zukunft ganzer Generationen prägen.Für iranische Verhältnisse ist ein offener Brief an das amerikanische Volk eher ungewöhnlich. Daher werten Beobachter ihn als Versuch Irans, die amerikanische Öffentlichkeit von der Fehlentscheidung ihrer Regierung zu überzeugen und so indirekt eine Waffenruhe zu erzwingen.Lena SpilgerFinancial Times: Trump knüpft Ukraine-Hilfe an Hormus-Einsatz der EuropäerUS-Präsident Donald Trump hat einem Zeitungsbericht zufolge mit dem Ende von US-Waffenlieferungen an die Ukraine gedroht. Dadurch ​sollten die die europäischen Verbündeten dazu bewegt werden, sich einer „Koalition der Willigen“ anzuschließen, die die Straße von Hormus wieder öffnen solle, berichtet die „Financial Times“ unter Berufung auf Personen, die über die Gespräche informiert seien. Trump habe damit gedroht, die Lieferungen an die ⁠von europäischen Ländern finanzierte NATO-Initiative PURL zur Waffenbeschaffung für die Ukraine einzustellen.Lena Spilger35 Länder beraten am Donnerstag virtuell über die Hormus-MeerengeDie britische Regierung hat für Donnerstag ein internationales Treffen zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus angekündigt. Großbritannien habe 35 Länder hinter seiner Initiative „zur maritimen Sicherheit“ in der Golfregion vereint, sagte Regierungschef Keir Starmer am Mittwoch in London. Außenministerin Yvette Cooper werde das Treffen leiten, fügte er hinzu. Später teilte ein britischer Beamter der Nachrichtenagentur AFP mit, das Treffen werde am Donnerstag virtuell stattfinden.Das Treffen diene dazu, alle „diplomatischen und politischen Maßnahmen zu prüfen, die wir ergreifen können, um die Freiheit der Schifffahrt wiederherzustellen“, sagte Starmer vor Journalisten. „Im Anschluss an dieses Treffen werden wir auch unsere militärischen Planer einberufen, um zu prüfen, wie wir unsere Kapazitäten bündeln und die Meerenge nach den Kämpfen wieder sicher machen können.“ Starmer warnte, die Wiedereröffnung der Meerenge werde „nicht einfach“ sein. Louise OtterbeinIran bestreitet, Trump um Waffenruhe gebeten zu habenDie iranische Führung hat dementiert, US-Präsident Donald Trump um eine Waffenruhe gebeten zu haben. „Trumps Äußerungen zur Bitte des Iran um einen Waffenstillstand sind falsch und entbehren jeder Grundlage“, erklärte Esmail Baghai, Sprecher des Außenministeriums in Teheran, am Mittwoch laut dem iranischen Staatsfernsehen. Der Iran sei derzeit feindlichen Angriffen ausgesetzt und werde seine Vergeltungsschläge weiterführen. Daher achte Teheran auch nicht auf solch irreführende Äußerungen, sagte der Sprecher. Trump hatte zuvor erklärt, von der Führung in Iran um eine Einstellung der Kämpfe gebeten worden zu sein.Louise OtterbeinMedienberichte: Größter Raketenangriff auf Israel seit KriegsbeginnIran hat Israel kurz vor Beginn des Pessach-Festes massiv mit Raketen angegriffen. Allein in Tel Aviv gab es nach Angaben von Augenzeugen sechsmal Raketenalarm innerhalb einer Stunde. Die „Times of Israel“ berichtete unter Berufung auf die Armee, dass es sich um den größten iranischen Raketenangriff auf Israel seit Beginn des Krieges gehandelt habe. Etwa zehn ballistische Raketen seien auf Zentralisrael abgefeuert worden. Über mögliche Opfer und Schäden lagen bislang keine bestätigten Informationen vor.Louise OtterbeinTrump: Iran hat USA um Waffenruhe gebetenIran hat die USA nach Angaben des amerikanischen Präsidenten Donald Trump um eine Waffenruhe gebeten. „Wir werden das in Betracht ziehen, wenn die Straße von Hormus offen, frei und sicher ist“, schrieb Trump am Mittwoch auf seinem Onlinedienst „Truth Social“. Bis diese Bedingung erfüllt sei, würden die USA Iran „zurück in die Steinzeit“ bomben, drohte der Präsident. In dem Beitrag schreibt Trump zudem vom „neuen Präsidenten des Regimes von Iran“, der um die Waffenruhe gebeten haben soll. Präsident in Iran ist Massud Peseschkian. Dieser ist jedoch nicht neu.Michaela Wiegel, KorrespondentinAnschlagsversuch in Paris: Spur führt nach TeheranHinter dem vereitelten Anschlag auf die Pariser Filiale der Bank of America steht nach Angaben des französischen Innenministeriums das iranische Regime. In ei­nem Radiogespräch sagte Innenminister Laurent Nuñez am Dienstag, es gebe „einen direkten Zusammenhang“ zu den Ereignissen in Iran. „Wir wissen, dass Iran bei Spannungen in der Lage ist, mithilfe von Mittelsmännern solche Aktionen zu organisieren“, so der Innenminister. Er stellte Parallelen zu ähnlichen Anschlägen in den Niederlanden und Belgien her, wo es kürzlich zu Brandanschlägen auf Synagogen und eine jüdische Schule gekommen war.Die französische Antiterrorstaatsanwaltschaft leitete am Dienstag ein Ermittlungsverfahren wegen Bildung einer kriminellen terroristischen Vereinigung, Herstellung, Besitz und Transport eines Sprengkörpers sowie versuchter Zerstörung ein. Unter­suchungsrichter sollen die Ermittlungen leiten. Vier Verdächtige befinden sich bereits in Untersuchungshaft. Bei ihnen handelt es sich um drei Minderjährige ohne Vorstrafen und einen wegen Rauschgiftdelikten vorbestraften Erwachsenen. Ein fünfter Verdächtiger wurde freigelassen. Bei den Ermittlungen wollen die französischen Polizeikräfte eng mit den belgischen und niederländischen Behörden zusammenarbeiten. Polizeikräfte hatten in der Nacht zum Samstag verhindert, dass ein Brandsatz vor der amerikanischen Bank in der Rue de la Boétie, nicht weit vom Élysée-Palast, gezündet wurde. Der erste Tatverdächtige wurde gefasst, als er mit einem Feuerzeug in der Hand versuchte, einen Fünf-Liter-Kraftstoffkanister sowie ei­nen Feuerwerkskörper vor dem Bankgebäude anzuzünden. Er soll für den Anschlag über ein soziales Netzwerk kontaktiert worden sein. Ihm sollen 600 Euro in Aussicht gestellt worden sein.Louise OtterbeinBundesregierung reagiert auf Trump-Drohung: „Das hat er nicht zum ersten Mal gemacht“Die Bundesregierung hat gelassen auf die neueste Drohung von US-Präsident Donald Trump gegen die NATO ⁠reagiert. „Das hat er nicht zum ersten Mal gemacht“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Mittwoch in Berlin. „Da es ein wiederkehrendes ‌Phänomen ist, können Sie auch die Folgen etwa selbst beurteilen“, fügte er in Anspielung auf frühere Äußerungen von Trump ‌hinzu. Dieser ‌soll laut der britischen Zeitung „Telegraph“ einen Austritt der USA aus der NATO erwägen.„Ich möchte nur für die Bundesregierung feststellen, dass wir selbstverständlich ⁠am NATO-Bündnis festhalten“, ‌sagte der Regierungssprecher in Berlin. Er verwies erneut darauf, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis für das Bündnisgebiet sei. Kornelius forderte, „solche ⁠Aufregungsspiralen“ zu beenden. ⁠Mit Blick auf die US-Kritik an europäischen NATO-Partnern sagte er, dass ⁠er ​davon ⁠ausgehe, dass die jeweiligen Mitgliedstaaten ​sich vertragstreu verhielten. Theresa WeißIsrael: Weiterer Kommandeur der Hizbullah getötetDas israelische Militär hat nach eigenen Angaben einen ranghohen Kommandeur der Hizbullah in der libanesischen Hauptstadt Beirut getötet. Es soll sich dabei um den Kommandeur der „südlichen Front“, Jusuf Ismail Haschem, gehandelt haben. Er habe eine zentrale Rolle in der Hizbullah gespielt. Die Schiitenorganisation äußerte sich zunächst nicht selbst. Libanesische Medien berichteten jedoch, die Hizbullah habe seinen Tod bestätigt. Bei dem Angriff in der Nacht in einem Viertel am südlichen Stadtrand wurden nach Angaben des Gesundheitsministeriums insgesamt sieben Menschen getötet. 26 weitere Personen seien verletzt worden. Nach Angaben der Hizbullah war unter den Toten auch Muhammad Baqir Al-Nabulsi, ein bekanntes Hizbullah-Mitglied. Der Angriff ereignete sich kurz nach Mitternacht. Eine dpa-Reporterin berichtete von mindestens drei Explosionen, die über der Hauptstadt zu hören gewesen seien. Theresa WeißTrump nennt NATO „Papiertiger“US-Präsident Donald Trump hat einen möglichen Austritt der USA aus der NATO angedeutet. Das Bündnis sei „ein Papiertiger“, sagte Trump in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview der britischen Zeitung „Telegraph“. Auf die Frage, ob er nach dem Irankrieg die NATO-Mitgliedschaft überdenken werde, antwortete der US-Präsident: „Oh ja, ich würde sagen, dass es über ein bloßes Hinterfragen hinausgeht."Zuvor hatte sich Außenminister Marco Rubio in einem Interview des Senders Fox News ähnlich geäußert. „Ich denke also, dass es leider keinen Zweifel gibt, dass wir nach Abschluss dieses Konflikts diese Beziehung neu bewerten müssen“, sagte der US-Außenminister dem Transkript seines Ministeriums zufolge. „Wir werden den Wert der Nato und dieses Bündnisses für unser Land neu prüfen müssen.“ Letztlich sei es eine Entscheidung des Präsidenten. „Und er wird sie treffen müssen“, sagte Rubio. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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