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THU · 2026-04-02 · 05:56 GMTBRIEF NSR-2026-0402-48622
News/Krieg in Nahost: Nato-Chef reist zu Gesprächen mit Trump nac…
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Krieg in Nahost: Nato-Chef reist zu Gesprächen mit Trump nach Washington

NATO-Generalsekretär Mark Rutte wird kommende Woche in Washington US-Präsident Donald Trump treffen. Das Treffen, das bereits seit längerem geplant ist, soll Rutte die Gelegenheit bieten, im Bündnisstreit um den Iran-Krieg zu vermitteln.

Alle Entwicklungen im LiveblogSueddeutsche ZeitungFiled 2026-04-02 · 05:56 GMTLean · Center-LeftRead · 10 min
Krieg in Nahost: Nato-Chef reist zu Gesprächen mit Trump nach Washington
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NATO-Generalsekretär Mark Rutte wird kommende Woche in Washington US-Präsident Donald Trump treffen. Das Treffen, das bereits seit längerem geplant ist, soll Rutte die Gelegenheit bieten, im Bündnisstreit um den Iran-Krieg zu vermitteln. Trump hatte sich verärgert über die Distanz der Alliierten zum US-Vorgehen gegen den Iran geäußert und einen NATO-Austritt in Erwägung gezogen. Weitere Themen der Gespräche dürften die Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie der bevorstehende NATO-Gipfel in der Türkei sein. Zuvor hatte der Iran den USA und Israel mit härteren Angriffen gedroht und die militärischen Fähigkeiten des Irans betont.

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Trump: „Wir werden in den nächsten zwei, drei Wochen sehr hart zuschlagen“

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Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird in der kommenden Woche für Gespräche mit US-Präsident Donald Trump nach Washington reisen.

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Iran droht Israel und den USA mit weiteren, noch härteren Angriffen.

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Trump hatte sich extrem verärgert darüber gezeigt, dass Alliierte auf Distanz zum Krieg der USA in Iran gehen.

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Trump: Iran hat USA um Waffenruhe gebeten – Iran dementiert

factualDonald Trump / Iran
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Viele Angaben stammen von Konfliktparteien und lassen sich teilweise nicht unabhängig überprüfen. Für unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.Wichtige UpdatesReaktion auf Trumps Rede: Iran droht USA und Israel mit härteren Angriffen Trump: „Wir werden in den nächsten zwei, drei Wochen sehr hart zuschlagen“Frankreich: Keine Hinweise auf Verminung der Straße von HormusGrößter Raketenangriff auf Israel seit Kriegsbeginn gemeldetTrump: Iran hat USA um Waffenruhe gebeten – Iran dementiertNato-Chef reist zu Gesprächen mit Trump nach Washington Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird in der kommenden Woche für Gespräche mit US-Präsident Donald Trump nach Washington reisen. Der Besuch in der US-Hauptstadt sei seit längerer Zeit geplant gewesen, sagte seine Sprecherin Allison Hart der Deutschen Presse-Agentur. Details zum Programm sollten in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden.Für Rutte dürfte das Treffen mit Trump eine Gelegenheit sein, sich im bündnisinternen Streit um den Iran-Krieg um Entspannung zu bemühen. Trump hatte sich extrem verärgert darüber gezeigt, dass Alliierte auf Distanz zum Krieg der USA in Iran gehen und sich auch nicht an einem möglichen Militäreinsatz zur Absicherung von Öl- und Gastransporten durch die Straße von Hormus beteiligen wollen. Nach jüngsten Äußerungen zieht der US-Präsident deswegen einen Nato-Austritt in Erwägung.Weitere Themen der Beratungen dürften die andauernden Bemühungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie der im Sommer anstehende Nato-Gipfel in der Türkei sein. Die Angriffe im ÜberblickReaktion auf Trumps Rede: Iran droht USA und Israel mit härteren Angriffen Iran droht Israel und den USA mit weiteren, noch härteren Angriffen. Ein Sprecher des Hauptquartiers der Streitkräfte sagte laut Nachrichtenagentur Isna, die Kenntnisse der Gegner über Irans militärische Fähigkeiten, Macht und Ausrüstung seien unvollständig. „Über unsere sehr umfangreichen und strategischen Kapazitäten wisst ihr nichts“, so der Sprecher. Nach seiner Darstellung sind die bisherigen Angriffsziele der USA und Israels unbedeutend. Die strategische Militärproduktion finde an Orten statt, „von denen ihr in keiner Weise Kenntnis habt und die ihr niemals erreichen werdet“.Israel und die USA sollten sich laut Sprecher nicht der Illusion hingeben, sie hätten die Produktionszentren für strategische Raketen, weitreichende offensive und präzisionsgelenkte Drohnen, neuartige Luftverteidigungssysteme, elektronische Kampfführung und Spezialausrüstung zerstört. Der Krieg werde bis zur Kapitulation der Gegner weitergehen, sagte er weiter. „Wartet auf noch härtere Maßnahmen.“Trump: „Wir werden in den nächsten zwei, drei Wochen sehr hart zuschlagen“Bei seiner Rede an die Nation am Mittwochabend (Ortszeit) hat US-Präsident Donald Trump harte letzte Wochen im Iran-Krieg angekündigt. „Wir werden in den nächsten zwei, drei Wochen sehr hart zuschlagen“, sagte er. Man müsse weitermachen, bis alle Ziele erreicht seien, und da sei man nah dran: „Unsere strategischen Ziele sind fast erfüllt.“ Zuletzt hatte er immer wieder angedeutet, dass der Krieg bald enden werde. Nun ist klar: Er wird noch mindestens mehrere Wochen weitergehen.Trump stellte in Aussicht, dass Iran in diesem Zeitraum noch ein Abkommen mit den USA erreichen könne, betonte jedoch, dass eine Einigung mit Teheran keine Voraussetzung für ein Ende des Krieges sei. Die USA würden sich zurückziehen, sobald Iran keine Atomwaffen mehr erlangen könne. Zugleich behauptete Trump, das derzeitige Regime sei besser als die Führung vor dem Krieg. Trump muss die Amerikaner bei Laune halten, vor den Midterms im Herbst steht er unter Druck. Seine Beliebtheitswerte sinken, laut einer neuen CNN-Umfrage unterstützen nur 34 Prozent der Amerikaner den Krieg in Iran. Zwei Drittel sagen, ein klarer Plan sei nicht klar ersichtlich. Und an den Zapfsäulen kostet eine Gallone Sprit teils mehr als sechs Dollar, weshalb Trump bei seiner Kriegsansprache auch einen Schwenk zu vermeintlich boomenden US-Wirtschaft machte. So schnell dürften an den Zapfsäulen keine Preise fallen. Nach der Rede stieg der Ölpreis auf 105 Dollar je Barrel.Iranischer Präsident wendet sich in einem offenen Brief an US-BürgerIn einem offenen Brief an die amerikanische Nation kritisiert Irans Präsident Massud Peseschkian den Krieg der USA gegen sein Land als eine absurde und für die USA kostspielige Operation. „Die Welt befindet sich heute an einem Punkt, an dem die Fortsetzung eines Konfrontationskurses kostspieliger und ergebnisloser ist denn je,“, schrieb der Präsident in seiner Botschaft. Die Entscheidung zwischen Krieg und Frieden würde die Zukunft ganzer Generationen prägen.Die Angriffe auf die Infrastruktur des Irans richten sich Peseschkian zufolge unmittelbar gegen die iranische Bevölkerung. Diese Attacken seien nicht nur ein Kriegsverbrechen, sondern ihre Folgen würden auch über die iranischen Grenzen hinaus eine gesamte Region treffen. Für iranische Verhältnisse ist ein offener Brief an das amerikanische Volk eher ungewöhnlich. Frankreich: Keine Hinweise auf Verminung der Straße von HormusDie französische Marine hat nach Angaben des Admirals Nicolas Vaujour keine Hinweise darauf, dass die Straße von Hormus vermint worden ist. Auf einer Sicherheitskonferenz in Paris fordert er zudem, China müsse sich stärker für eine Wiederöffnung der Meerenge einsetzen und seine Ungeduld über die anhaltende Sperrung deutlich machen. China und der Iran gelten als befreundete Staaten. Größter Raketenangriff auf Israel seit Kriegsbeginn gemeldetIran hat Israel kurz vor Beginn des Pessach-Festes massiv mit Raketen angegriffen. Allein in Tel Aviv gab es nach Angaben von Augenzeugen sechsmal Raketenalarm innerhalb einer Stunde.Die Times of Israel berichtete unter Berufung auf die Armee, dass es sich um den größten iranischen Raketenangriff auf Israel seit Beginn des Krieges gehandelt habe. Etwa zehn ballistische Raketen seien auf Zentral-Israel abgefeuert worden. Die meisten habe die Luftabwehr abgefangen. Einige Raketen habe man in freies Gelände einschlagen lassen. Die israelische Armee teilte mit, dass sie Angriffe auf Dutzende „Terrorziele“ im Zentrum Teherans gestartet habe. Juden weltweit feiern das einwöchige Pessach-Fest. Pessach erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei.Auch zum persischen Neujahrsfest am 20. März gab es in diesem Jahr nach iranischen Berichten amerikanisch-israelische Luftangriffe. Trump: Iran hat USA um Waffenruhe gebeten – Iran dementiertUS-Präsident Donald Trump behauptet, Iran habe die USA um eine Waffenruhe gebeten. Man werde darüber nachdenken, wenn die Straße von Hormus wieder offen, frei und sicher für den Verkehr sei, erklärte ​Trump auf seiner Plattform Truth Social. "Bis dahin bomben wir Iran in die Vergessenheit", schrieb er. Iran dementierte die Behauptung des US-Präsidenten. Die Äußerung sei falsch und unbegründet, berichtet das staatliche iranische Fernsehen unter Berufung auf einen Sprecher des Außenministeriums. Trump stellte in einem Reuters-Interview zudem einen baldigen Abzug aus ​dem Iran-Konflikt ​und einen möglichen Austritt der USA aus der Nato ‌in Aussicht. Die USA würden "ziemlich schnell aus Iran ‌abziehen", sagte er. Man könne aber für "gezielte Schläge" zurückkehren, falls dies nötig sei. Er erwäge "absolut" einen Austritt der USA aus der Nato.Die US-Militäraktion habe sichergestellt, ​dass Iran keine ​Atomwaffe haben werde, sagte Trump zu Reuters. "Sie ​werden keine Atomwaffe haben, weil sie dazu jetzt nicht in der Lage sind, und dann werde ich gehen, und ich werde alle mitnehmen, und wenn wir müssen, werden wir für gezielte ‌Schläge zurückkommen", sagte Trump. Der Präsident will sich am Abend in einer Rede an die Nation wenden.Trump droht erneut mit Austritt - Bundesregierung reagiert gelassenUS-Präsident Donald Trump zieht einen Austritt der USA aus der Nato nach eigenen Worten ernsthaft in Erwägung. Grund sei die mangelnde ⁠Unterstützung der Verbündeten für den US-Militäreinsatz gegen Iran. Auf die Frage, ob er die US-Mitgliedschaft überdenke, sagte ​Trump der britischen Zeitung Daily Telegraph: „Oh ja, ich würde ​sagen, das geht über eine reine Überlegung hinaus.“ Er habe ‌schon lange Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Nato. Das Bündnis sei ein „Papiertiger“, habe er schon immer gewusst, sagt Trump dem Blatt. US-Außenminister Marco Rubio hatte sich zuvor in einem Interview des Senders Fox News ähnlich geäußert. Der Telegraph schrieb, Trump habe im Gespräch gesagt, er sei „froh“, dass Rubio diese Aussagen gemacht habe. Die US-Regierung kritisiert seit Wochen, dass die Nato-Verbündeten sie nicht genug unterstützen. Es geht beispielsweise um die Nutzung von Stützpunkten und die Hilfe in der Krise um die Straße von Hormus. Trump hatte sich insbesondere Spanien und Großbritannien vorgenommen, auch Deutschland hatte der US-Präsident für die Zurückhaltung kritisiert. Die ​Bundesregierung reagiert gelassen auf die neuerliche Drohung eines Nato-Austritts. „Das hat er nicht zum ersten ​Mal gemacht“, sagt Regierungssprecher Stefan Kornelius. „Da es ⁠ein wiederkehrendes Phänomen ist, können Sie auch die Folgen etwa selbst beurteilen“, fügt er ​in Anspielung auf ​frühere Äußerungen von Trump hinzu. ‌Die Bundesregierung halte selbstverständlich am Nato-Bündnis fest. Kornelius verweist erneut darauf, dass ​die Nato ein Verteidigungsbündnis für das Bündnisgebiet sei. Die Bundesregierung hatte wiederholt deutlich gemacht, dass der amerikanisch-israelische Angriffskrieg gegen Iran kein Verteidigungsfall ist, der die Hilfe der Nato-Mitglieder erfordert.Kampfgeschehen in der NachtKuwait ist in der Nacht auf Mittwoch erneut unter Beschuss durch Drohnen geraten. Treibstofftanks am internationalen Flughafen seien getroffen worden, teilte die Zivilluftfahrtbehörde des Landes auf der Plattform X mit. Einsatzkräfte seien im Einsatz. Nach ersten Erkenntnissen sei durch den Beschuss nur Sachschaden entstanden. Berichte über Verletzte gebe es nicht.Die israelische Luftwaffe hat in der Nacht erneut schwere Luftangriffe auf Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut ausgeführt. Es seien ein ranghoher Kommandeur der von Iran unterstützten Hisbollah-Miliz sowie ein weiterer „Terrorist“ getroffen worden, teilte die israelische Armee auf Telegram mit. Nach vorläufigen Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei den Angriffen mindestens fünf Menschen getötet und 21 weitere verletzt. Bewohner berichteten von lauten Explosionen und Bränden in der Nähe des internationalen Flughafens von Beirut. Die Hisbollah hatte zuvor erneut Raketen und Drohnen auf den Norden Israels gefeuert. Der israelische Rettungsdienst meldete mehrere Verletzte, darunter auch ein Kind, das leicht verletzt worden sei.Zudem hat die israelische Armee nach eigenen Angaben einen Hauptlieferanten für die mutmaßliche Entwicklung von Chemiewaffen in Iran bombardiert. Das Werk, das sich als ziviles Unternehmen ausgegeben habe, habe dem Machtapparat chemische Substanzen, darunter Fentanyl, für die Forschung und Entwicklung chemischer Waffen geliefert, behauptete die Armee in der Nacht. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Es ist nicht bekannt, ob Iran zuletzt tatsächlich an der Entwicklung von Chemiewaffen für den militärischen Einsatz arbeitete. Vor der Küste des Golfstaats Katar ist ein Tanker unter Beschuss geraten. Das Schiff sei rund 31 Kilometer nördlich der Hauptstadt Doha von einem nicht näher beschriebenen Projektil getroffen worden, teilte die britische Behörde für die Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) mit. Es sei ein Schaden im Rumpf oberhalb Wasseroberfläche entstanden. Die Besatzung sei in Sicherheit. Laut katarischen Behörden sei die Rakete, die das Schiff getroffen hat, aus Iran abgefeuert worden. Zwei weitere Geschosse seien abgefangen worden, teilt das Verteidigungsministerium in Doha mit.Auch im Norden des Irak ist es zu Drohnenangriffen gekommen. In Erbil, der Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan, habe es in der Nacht Attacken mit etwa 20 Drohnen gegeben, teilte eine Quelle in der Regionalregierung Kurdistan der Deutschen Presse-Agentur mit. Es gebe erheblichen Schaden an zivilen Gebäuden in mehreren Stadtteilen aufgrund herabfallender Trümmerteile. Berichte über Tote oder Verletzte liegen nicht vor. Auch war unklar, wer für die Angriffe verantwortlich war. Teheran am Morgen angegriffenIm Morgengrauen ist die iranische Hauptstadt Teheran von schweren Bombardierungen erschüttert worden. Nutzer in den sozialen Medien teilten Fotos, auf denen dichte Rauchwolken zu sehen waren, die über den Dächern im Nordosten der Millionenmetropole aufstiegen. Ein Luftangriff soll sich im Viertel Nobonjad ereignet haben, wo ein Komplex der Verteidigungsindustrie angesiedelt ist. Auch in anderen Stadtteilen Teherans, wo rund 15 Millionen Menschen leben, gab es Bombardierungen. Im Stadtzentrum nahe dem Haft-e-Tir-Platz etwa meldeten Bewohner kurz vor 6 Uhr Teheraner Zeit eine neue Angriffswelle.Huthi greifen erneut Israel anDie jemenitische Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben Israel wieder mit Raketen angegriffen. Es ​habe sich um einen gemeinsamen Einsatz mit Iran und der libanesischen Hisbollah-Miliz gehandelt, teilt die ⁠von Iran unterstützte Islamisten-Gruppe mit. Die Huthi feuerten am Samstag erstmals wieder auf Israel und waren damit in ​den Iran-Krieg eingetreten. ​Sie hatten bereits im Krieg im Gazastreifen zur Unterstützung der ‌radikal-islamischen Palästinenser-Organisation Hamas, die ebenfalls mit Iran verbündet ist, Israel mehrfach mit Raketen beschossen und im Zuge dessen auch die Schifffahrt im Roten Meer mit Angriffen ​gestört.Ausländische Journalistin im Irak entführt Im Irak ist nach staatlichen Angaben eine ausländische Journalistin entführt worden. Das Innenministerium teilte laut staatlicher Nachrichtenagentur INA mit, die Journalistin sei am Abend in Bagdad „von Unbekannten entführt“ worden. In der Stellungnahme wurde nicht deutlich, um welche Journalistin es sich handelt. Ein Vertreter des US-Außenministeriums schrieb allerdings auf der Plattform X, man habe Kenntnis über die berichtete Entführung einer amerikanischen Journalistin in Bagdad. Das Außenministerium sei zuvor seiner Pflicht nachgekommen, diese Person vor gegen sie gerichtete Drohungen zu warnen, hieß es weiter. Man werde sich weiterhin mit der Bundespolizei FBI abstimmen, um eine schnellstmögliche Freilassung sicherzustellen. Eine Person mit Verbindungen zu der Iran nahestehenden Miliz Kataib Hisbollah, die mutmaßlich an der Entführung beteiligt gewesen sei, sei von den irakischen Behörden festgenommen worden.In der irakischen Stellungnahme hieß es ebenfalls, dass bei Fahndungsmaßnahmen ein mutmaßlicher Entführer festgenommen worden sei. Weitere Maßnahmen liefen, um die Journalistin zu befreien und die Beteiligten aufzuspüren.Der Vertreter des US-Außenministeriums betonte in seinem Post, man rate Amerikanern weiterhin, nicht in den Irak zu reisen beziehungsweise das Land unverzüglich zu verlassen. Das Außenministerium lege allen Amerikanern – auch Pressevertretern – nachdrücklich nahe, alle Reisehinweise zu befolgen.Baldiger Rückzug der USA? Weißes Haus kündigt Fernsehansprache an Die USA werden ihre Angriffe in Iran nach Angaben von US-Präsident Donald Trump in zwei bis drei Wochen beendet haben. Er denke, sein Land werde noch „vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger“ brauchen, sagte er im Weißen Haus. Dieses teilte zudem mit, dass Trump am Mittwochabend eine Fernsehansprache zum Krieg in Iran halten werde. Details wurden keine genannt.Für ein Ende des US-Militäreinsatzes müsse es keinen Deal mit Iran geben, sagte Trump zudem. Das sei „irrelevant“, da man dafür sorge, dass die Machthaber der Islamischen Republik keine Atomwaffen bauen könnten, sagte Trump. Andererseits könne es auch vor dem von ihm anberaumten Zeitraum für ein Ende der US-Angriffe eine Einigung geben, wenn Iran dazu bereit sei, sagte Trump. Und wenn das Land später wieder in der Lage sein sollte, Atomwaffen zu entwickeln, werde es einen Präsidenten wie ihn geben, der wieder angreifen werde.Trump bekräftigte, dass es nach dem Ende der US-Militäraktion Sache anderer Länder sein werde, Öltanker durch die Straße von Hormus zu bekommen – als Beispiel nannte er etwa Frankreich. „Ich denke, es wird sehr sicher sein, aber wir haben damit nichts zu tun“, sagte Trump. Chinesische Tanker etwa würden die Meerenge passieren und aufgefüllt werden und sich um sich selbst kümmern. „Wir haben keinen Grund, das zu tun.“Wie belastbar die Aussage zum baldigen Ende ist, wird sich zeigen. Trump hatte schon öfter ein schnelles Ende des Einsatzes angekündigt.Iran zögert bei Gesprächen mit den USA über Kriegsende Iran hat laut Außenminister Abbas Araghtschi noch keine Entscheidung über Verhandlungen mit den USA getroffen. Araghtschi sagte dem arabischen Sender Al Jazeera, sein Land habe Vorbehalte. „Wir haben keinerlei Vertrauen, dass Verhandlungen mit den USA zu Ergebnissen führen werden. Das Vertrauen liegt bei null“, sagte der Chefdiplomat.Außerdem werde Iran nur eine vollständige Einstellung der Feindseligkeiten in der Region akzeptieren, jedoch keine allein auf sein Land beschränkte Waffenruhe. Damit meint Araghtschi auch die Angriffe auf mit Iran verbündete Gruppen wie die libanesische Hisbollah.Der Außenminister äußerte sich auch erstmals zur Kommunikation mit der US-Regierung. Demnach steht er im Kontakt mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff. Nachrichten würden über das iranische Außenministerium übermittelt oder dort empfangen. Laut Araghtschi hat die Führung in Teheran weder auf die 15 amerikanischen Vorschläge geantwortet noch eigene Vorschläge oder Bedingungen formuliert. Mehr ladenTickarooLive Blog Software
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