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THU · 2026-04-02 · 16:40 GMTBRIEF NSR-2026-0402-49764
News/„Werden nicht tatenlos zusehen, wie der Feind seine Ziele er…
NSR-2026-0402-49764News Report·DE·Conflict

„Werden nicht tatenlos zusehen, wie der Feind seine Ziele erreicht“, droht der Huthi-Chef

Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an, woraufhin iranische Streitkräfte Israel und Golfstaaten beschießen und die Straße von Hormus blockieren. Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium sind seit Beginn des Iran-Kriegs mindestens 1345 Menschen bei israelischen Angriffen gestorben.

Die WeltFiled 2026-04-02 · 16:40 GMTLean · Center-RightRead · 6 min
„Werden nicht tatenlos zusehen, wie der Feind seine Ziele erreicht“, droht der Huthi-Chef
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Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an, woraufhin iranische Streitkräfte Israel und Golfstaaten beschießen und die Straße von Hormus blockieren. Laut dem libanesischen Gesundheitsministerium sind seit Beginn des Iran-Kriegs mindestens 1345 Menschen bei israelischen Angriffen gestorben. Der Anführer der jemenitischen Huthi-Miliz, Abdul Malik al-Huthi, kündigte in einer Fernsehansprache an, dass seine Miliz nicht tatenlos zusehen werde, wie Israel und die USA ihre Ziele erreichen, und rief zu Solidaritätskundgebungen mit dem Iran auf. Iranische Revolutionsgarden (IRGC) haben die Sperrung der Straße von Hormus für Schiffe von Verbündeten Israels und der USA erklärt und drei Containerschiffe zur Umkehr gezwungen. Der Iran beansprucht das Recht, Schiffen von "Feinden und Verbündeten" die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verweigern.

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Der Iran bezeichnet es als sein legitimes Recht, Schiffe des „Feindes und seiner Verbündeten“ an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu hindern.

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„Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie der Feind seine Ziele erreicht…“

quoteAbdul Malik al-Huthi
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Die iranischen Revolutionsgarden erklären, dass der Schiffsverkehr gesperrt sei.

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Mindestens 1345 Menschen sind seit Beginn des Iran-Kriegs bei israelischen Angriffen ums Leben gekommen.

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Israel hat einen iranischen Raketenangriff auf den Norden des Landes gemeldet.

factualIsrael
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PfadnavigationHomePolitikAuslandKrieg in Nahost„Werden nicht tatenlos zusehen, wie der Feind seine Ziele erreicht“, droht der Huthi-ChefStand: 02.04.2026Lesedauer: 7 MinutenWeniger als eine halbe Stunde nach der Rede von US-Präsident Trump zum Iran-Krieg hat Israel einen iranischen Raketenangriff auf den Norden des Landes gemeldet.Laut dem libenesischen Gesundheitsministerium sind seit Beginn des Iran-Kriegs mindestens 1345 Menschen bei israelischen Angriffen ums Leben gekommen. Der Anführer der jemenitischen Huthi-Miliz macht eine Kampfansage gegen Israel und die USA. Mehr im Liveticker.Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.Dieser Liveticker ist beendet. Den aktuellen Nahost-Liveticker finden Sie hier.17:19 Uhr – Huthi-Chef: Werden dem Feind „nicht tatenlos zusehen“Der Anführer der jemenitischen Huthi-Miliz macht eine Kampfansage gegen Israel und die USA. „Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie der Feind seine Ziele erreicht, und wir werden auch nicht die ganze Last anderen überlassen, als ob es uns nicht betreffe“, sagte Huthi" class="entity-link entity-person" data-entity-id="66818" data-entity-type="person">Abdul Malik al-Huthi in einer Rede, die am Donnerstag im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Für Freitag forderte er zu Solidaritätskundgebungen mit dem Iran in der Hauptstadt Sanaa auf. 10:36 Uhr – Iran: Straße von Hormus ist gesperrt – Drei Schiffe zur Umkehr gezwungenDie iranischen Revolutionsgarden (IRGC) erklären, dass der Schiffsverkehr „von und zu Häfen von Verbündeten und Unterstützern der israelisch-amerikanischen Feinde“ über jeden Korridor ​und zu jedem Zielort verboten sei. Das berichten iranische Staatsmedien. Die Straße von Hormus sei gesperrt. Jeder Transit durch die Wasserstraße werde mit harten Maßnahmen geahndet. Drei Containerschiffe verschiedener Nationalitäten seien nach Warnungen der Marine der ⁠Garden aus der Straße von Hormus zurückgeschickt worden.05:25 Uhr – Iran pocht auf Recht zur Blockade der Straße von HormusDer Iran bezeichnet es als sein legitimes Recht, Schiffe des „Feindes und ⁠seiner Verbündeten“ an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu hindern. Dies erklärt der iranische Außenminister in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres, wie der iranische Sender Press TV berichtet.Lesen Sie auch05:06 Uhr – Neues Trump-Ultimatum bringt kaum Erleichterung für asiatische BörsenDie anhaltende Eskalation im Nahost-Krieg hat die asiatischen Börsen fest im Griff behalten. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,3 Prozent auf 53.446,35 Punkte nach, während der breiter ​gefasste Topix 0,3 Prozent höher bei 3.652,88 Zählern notierte. Die chinesischen Börsen zeigten sich widerstandsfähiger: Die Börse Shanghai gewann 0,3 Prozent auf 3.899,12 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai ⁠und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 4.495,52 Punkte.Lesen Sie auch04:15 Uhr – Pistorius bestätigt Umleitung von Waffen in Nahen Osten nichtVerteidigungsminister Boris Pistorius hat sich vorsichtig zu Berichten über eine Umleitung von US-Waffen aus der geplanten Ukraine-Hilfe in den Nahen Osten geäußert. Für die deutsche Beteiligung an dem sogenannten Purl-Programm könne er das nicht bestätigen, sagte der SPD-Politiker bei einem Besuch in einem australischen Werk des deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall nahe Brisbane. Über Purl finanzieren europäische Nato-Staaten und Kanada US-Rüstungsgüter für die Ukraine, weil die USA ihre finanzielle Unterstützung drastisch heruntergefahren haben. Die „Washington Post“ hatte unter Berufung auf mehrere nicht genannte Quellen berichtet, das Pentagon prüfe, ob Waffen, die eigentlich für die Ukraine bestimmt sind, in den Nahen Osten umgeleitet werden sollten, da der Krieg mit dem Iran Munitionsbestände des US-Militärs aufzehre. Angesprochen auf Konsequenzen auch für künftige Munitionslieferungen an Deutschland sagte Pistorius: „Wir tun bereits alles, um schneller auf eigenen Beinen zu stehen. Wir beschaffen schneller als jemals zuvor.“ Nun komme es darauf an, mit der Industrie einen Weg finden, dass geliefert werde.04:13 Uhr – US-Finanzminister Bessent: Straße von Hormus kein „Nadelöhr“Inmitten eines Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an den Iran hat Finanzminister Scott Bessent widersprüchliche Aussagen zur Straße von Hormus getätigt. Bessent erklärte, dass der Iran durch Einschränkungen des Öls- und Erdgastransports durch die Straße von Hormus „versuche, die Kontrolle über die Weltwirtschaft über ein Nadelöhr zu übernehmen, von dem wir glauben, dass es nicht existiert“.Die Formulierung von Bessent warf Fragen auf, da es sich bei der Wasserstraße sehr wohl um ein „Nadelöhr“, also eine schmale Mündung des Persischen Golfs handelt, die für den weltweiten Transport von Öl und Erdgas entscheidend ist. Die Energiepreise sind seit Beginn des Iran-Kriegs und der faktischen Blockade der Meerenge gestiegen.03:50 Uhr – Israel greift Ziele in Teheran anDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran attackiert. Bei den „großangelegten“ Angriffen sei „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes im Herzen Teherans“ anvisiert worden, erklärte die israelische Armee.03:03 Uhr – Thailändisches Frachtschiff läuft vor iranischer Insel auf GrundEin unter thailändischer Flagge fahrendes Frachtschiff ⁠ist nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim vor der Insel Keschm auf Grund gelaufen. Die „Mayuree Naree“ war Anfang des Monats in der Straße von Hormus bereits von unbekannten Geschossen getroffen worden. Thailändischen Angaben zufolge hatte die omanische ⁠Marine ​20 Besatzungsmitglieder gerettet, nachdem ‌eine Explosion im Heck des Frachters ein Feuer im Maschinenraum ausgelöst hatte.02:30 Uhr – G7-Treffen: Ringen mit Rubio um gemeinsame Iran-LinieDie G7-Partner wirtschaftsstarker Demokratien ringen am Freitag mit ihrem US-Kollegen Marco Rubio um eine gemeinsame Linie für ein Ende des Krieges. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) forderte vor den Beratungen in Frankreich von den USA, Europa in ihre Planungen einzubeziehen. Rubio stellte sich vor seinem Abflug hinter die Kritik von US-Präsident Donald Trump, die Nato-Verbündeten hätten im Krieg mit Iran nicht geholfen, als die USA sie darum gebeten hätten.Trump habe festgestellt, dass die USA ständig um Hilfe in Kriegen gebeten worden seien und geholfen hätten, sagte Rubio. Doch als man selbst um Unterstützung gebeten habe, habe man von der Nato keine positive Antwort bekommen. Die Bedrohungen der globalen Schifffahrt durch den Iran seien ein Verstoß gegen das Völkerrecht. All jene Länder, denen das Völkerrecht am Herzen liege, sollten etwas dagegen unternehmen.02:13 Uhr – Pentagon prüft Entsendung von 10.000 weiteren SoldatenDas Pentagon erwägt Medienberichten zufolge die Entsendung von bis zu 10.000 weiteren Soldaten in den Nahen Osten. Dies würde US-Präsident Donald Trump zusätzliche Flexibilität in den Gesprächen mit Teheran einräumen, berichtete das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Das Portal „Axios“ schrieb unter Berufung auf einen ranghohen Verteidigungsbeamten, die Entscheidung werde nächste Woche getroffen. Die Soldaten würden aus anderen Kampfeinheiten stammen als diejenigen, die bereits in die Region entsandt worden seien. 00:45 Uhr – Iran verbietet Sportmannschaften Teilnahme an Spielen in „feindlichen Ländern“Die iranische Regierung hat ein Verbot für die Entsendung von Sportmannschaften zu Veranstaltungen in „feindlichen“ Ländern verhängt. „Die Anwesenheit von National- und Vereinsmannschaften in Ländern, die als feindlich gelten und nicht in der Lage sind, die Sicherheit iranischer Athleten und Teammitglieder zu gewährleisten, ist bis auf Weiteres verboten“, teilte das iranische Sportministerium in einer von der staatlichen Nachrichtenagentur Isna verbreiteten Erklärung mit.Grund für das Verbot sind dem Ministerium zufolge Nachrichten über das Aufeinandertreffen der iranischen Fußballmannschaft Tractor mit einem Team aus den Emiraten in Saudi-Arabien in der AFC Champions League, dem asiatischen Gegenstück zur UEFA Champions League. Der Fußballverband und die Vereine müssen demnach die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) benachrichtigen, um eine Verlegung der Spiele zu veranlassen.Donnerstag, 26. März23:46 Uhr – Der Iran hat laut Medienbericht nicht um Aufschub gebetenDer Iran hat einem Zeitungsbericht zufolge nicht um einen zehntägigen Aufschub der Angriffe auf seine Energieanlagen gebeten. Zudem stehe eine endgültige Antwort auf einen 15-Punkte-Plan der USA zur Beendigung des Krieges noch aus, berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Vermittler. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, er setze die geplanten Angriffe auf Bitte der iranischen Regierung für zehn Tage aus.23:24 Uhr – Trump kritisiert Deutschland für Iran-Absage: „unangebracht“Trump kritisiert Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus. Er habe es als „unangemessen“ empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: „Das ist nicht unser Krieg“, sagte der Republikaner während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Trump nannte keinen konkreten Namen, schrieb die Äußerung aber der Spitze zu („the head of Germany“).22:08 Uhr – Israel droht mit Tötung weiterer Führungsfiguren im IranIsraels Armee hat nach der Tötung des Marine-Kommandeurs der iranischen Revolutionsgarden, Admiral Aliresa Tangsiri, damit gedroht, weitere wichtige Führungsfiguren im Iran ins Visier zu nehmen. Die Tötungen würden nicht aufhören, sagte Militärsprecher Effie Defrin am Abend. „Wir werden weiterhin jeden verfolgen, der Israel bedroht.“ Aus dem Iran gab es zunächst keine Bestätigung für den Tod des Marine-Kommandeurs.dpa/AFP/rtr/ll/sebe/jmr/lay/ceb/kami/säd/jra/saha
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