Trump: Verlust von US-Kampfflugzeugen wirkt sich nicht auf Verhandlungen mit
Iran ausDer mutmaßliche Verlust von zwei US-Kampfflugzeugen über iranischem Gebiet wirkt sich nach Angaben von US-Präsident
Donald Trump nicht auf Verhandlungen mit der Führung in Teheran aus. „Nein, überhaupt nicht“, antwortete Trump am Sonntag im US-Nachrichtensender NBC auf eine entsprechende Frage und ergänzte: „Es ist eben Krieg.“Das für
Iran zuständige Regionalkommando der US-Streitkräfte (
Centcom) äußerte sich auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP bislang nicht zu den Angaben der iranischen Streitkräfte, ein zweiter US-Kampfjet sei über dem Persischen Golf abgeschossen worden und abgestürzt. Die Sprecherin des Weißen Hauses,
Karoline Leavitt, erklärte lediglich, Präsident Trump sei „unterrichtet“ worden.Die „
New York Times“ hatte zuvor unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter berichtet, ein
A-10-Kampfflugzeug sei in den Persischen Golf gestürzt, der Pilot sei gerettet worden. Nähere Details wurden zunächst nicht genannt.Ebenfalls am Freitag hatte
Iran ein anderes US-Kampfflugzeug abgeschossen, nach Angaben von US-Medien eine Maschine vom Typ
F-15E. Den Medienberichten zufolge konnte eines der beiden Besatzungsmitglieder von US-Spezialeinheiten gerettet werden, nach dem zweiten Crewmitglied werde noch gesucht.Vanessa AngermannIsraels Armee meldet Angriffe auf
Hizbullah-ZieleDas israelische Militär attackiert nach eigenen Angaben Infrastruktur der libanesischen
Hizbullah-Miliz in
Beirut. Libanesische Medien berichteten von Attacken auf südliche Vororte der Hauptstadt.Vanessa AngermannIsraelische Armee meldet Raketenbeschuss durch IranIran hat nach Angaben der israelischen Armee erneut mehrere Raketen auf
Israel abgefeuert. Dies meldeten die Streitkräfte in der Nacht zum Samstag im Onlinedienst Telegram. Luftabwehrsysteme seien „im Einsatz, um die Gefahr abzufangen“, hieß es weiter.Vanessa AngermannTrump: Hoffe, dass Crew-Mitglied keinen Schaden nimmtUS-Präsident
Donald Trump hofft laut einem Medienbericht, dass ein gesuchtes Besatzungsmitglied eines in
Iran abgestürzten US-Kampfjets keinen Schaden nimmt. Nach einem Telefoninterview zitierte die britische Zeitung „The Independent“ Trump auf die Frage, was er tun würde, falls das Crew-Mitglied von Iranern gefangengenommen oder verletzt werden sollte, mit den Worten: „Nun, das kann ich nicht kommentieren, weil - wir hoffen, dass das nicht passieren wird.“Hanna MasaTyp
A-10-Kampfjet angeblich in Persischen Golf gestürztIran hat nach eigenen Angaben einen weiteren US-Kampfjet abgeschossen. Das iranische Staatsfernsehen berichtete am Freitag unter Berufung auf die Streitkräfte der Islamischen Republik, ein Kampfjet vom Typ
A-10 sei von der iranischen Luftabwehr getroffen worden. Die Maschine sei in den Persischen Golf gestürzt.Die „
New York Times“ hatte zuvor unter Berufung auf zwei US-Regierungsvertreter berichtet, ein
A-10-Kampfjet sei in den Persischen Golf gestürzt, der Pilot sei gerettet worden. Nähere Details wurden zunächst nicht genannt.Ebenfalls am Freitag hatte
Iran einen anderen US-Kampfjet abgeschossen, nach Angaben von US-Medien eine Maschine vom Typ
F-15E. Den Medienberichten zufolge konnte eines der beiden Besatzungsmitglieder von US-Spezialeinheiten gerettet werden, nach dem zweiten Crewmitglied werde noch gesucht.Am Freitagabend wurde die iranische Hauptstadt Teheran von mehreren lauten Explosionen erschüttert, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Die iranische Nachrichtenagentur Fars berichtete, die Luftabwehrsysteme seien aktiviert worden. Hanna MasaRenommierte Universität in Teheran getroffen Bei den jüngsten Luftangriffen der USA und Israels auf
Iran ist erneut eine renommierte Universität in der Hauptstadt Teheran getroffen worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim wurden bei der Attacke am Nachmittag (Ortszeit) das medizinische Forschungsinstitut sowie das Laborgebäude der Beheschti-Universität fast vollständig zerstört. Zudem sei auch das Studentenwohnheim auf dem Uni-Gelände stark beschädigt worden.Zu möglichen Opfern gebe es vorerst keine Angaben, hieß es bei Tasnim weiter. In den vergangenen Wochen hatte es Medienberichten zufolge bereits Angriffe auf Universitäten in Teheran und anderen Städten gegeben. Nach iranischen Angaben waren etwa die Technische Universität Isfahan und die Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran Ziel israelisch-amerikanischer Angriffe. Niklas ZimmermannWashington bestätigt Abschuss von US-KampfflugzeugDie Vereinigten Staaten bestätigen den Abschuss eines Kampfflugzeugs über
Iran. Das berichteten mehrere amerikanische Medien unter Berufung auf US-Regierungskreise. Es ist der erste Abschuss eines US-Kampfflugzeugs seit Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe Ende Februar. Das Militär habe eine Rettungsaktion gestartet, um die Besatzung zu finden, bevor iranische Soldaten zu den Piloten gelangen, berichtete die „
New York Times“ unter Berufung auf amerikanische und israelische Regierungskreise. An Bord war offenbar eine übliche Zweierbesatzung aus Pilot und Ko-Pilot. Mehrere US-Medien berichteten zudem, dass eines der beiden Besatzungsmitglieder von US-Spezialkräften gerettet worden sei. Laut dem Portal Axios, das sich auf einen israelischen Beamten und eine zweite mit der Lage vertraute Quelle berief, dauerte zudem die Suche nach dem zweiten Besatzungsmitglied an. Irans Streitkräfte hatten zuvor erklärt, sie hätten ein Kampfflugzeug vom Typ F-35 abgeschossen und eines der Besatzungsmitglieder gefangengenommen. Das Kampfflugzeug sei im zentralen Luftraum durch ein neues, fortschrittliches Verteidigungssystem abgeschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarde.Die „
New York Times“ und die „Washington Post“ berufen sich dagegen auf US-Regierungsquellen, wonach es sich beim abgeschossenen Kampfflugzeug mutmaßlich um eine Maschine des Typs
F-15E handelt. Dies gehe etwa aus von
Iran veröffentlichten Aufnahmen hervor.Niklas ZimmermannNetanjahu: Haben Irans Stahlproduktion empfindlich getroffenIsraels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat weitere gemeinsame Angriffe mit den USA auf die Infrastruktur Irans angekündigt. „Zusammen mit unseren amerikanischen Freunden zerschlagen wir weiterhin das Terrorregime in
Iran. Wir schalten Kommandeure aus, bombardieren Brücken, bombardieren Infrastruktur“, sagte Netanjahu in einem am Freitag von seinem Büro verbreiteten Video. Am Donnerstag war eine Autobahnbrücke bei Teheran gleich zweimal innerhalb kurzer Zeit aus der Luft angegriffen worden.Netanjahu sagte weiter, Israels Luftwaffe habe in den vergangenen Tagen 70 Prozent der iranischen Stahlproduktionskapazität zerstört. „Dies ist ein enormer Erfolg, der der Revolutionsgarde sowohl finanzielle Mittel als auch die Möglichkeit zur Waffenproduktion entzieht.“ Carlota BrandisBericht: Französisches Containerschiff passiert Straße von HormusEin Containerschiff der französischen Reederei CMA CGM passiert einem Medienbericht zufolge die Straße von Hormus. Wieso das Schiff die eigentlich durch den
Iran gesperrte Meerenge durchfahren konnte, bleibe zunächst offen, berichtet der Sender BFM TV. CMA CGM war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Das französische Außenministerium lehnte einen Kommentar ab. Carlota BrandisGasanlage in Abu Dhabi stellt Betrieb einIn Abu Dhabi stellt nach offiziellen Angaben eine Gasanlage den Betrieb ein. Trümmerteile seien nach einer Luftverteidigungsaktion auf das Gelände der Habshan Gasanlage gefallen, teilte das staatliche Medium Abu Dhabi Media Office auf der Plattform X mit. Es gebe keine Berichte über Opfer. Der Betrieb sei eingestellt worden, während die Behörden einen Brand bekämpften, hieß es weiter. Auch in der Region Adschban reagierten Behörden des Emirats auf herabfallende Trümmerteile, hieß es in einer weiteren Stellungnahme. Mathias PeerEhemaliger Außenminister Irans wirbt für Frieden mit den USADer frühere iranische Außenminister Mohammed-Dschawad Sarif hat angesichts des verheerenden Kriegs für einen „echten“ Frieden mit den USA geworben. In einem Gastbeitrag für das Magazin „Foreign Affairs“ argumentierte Sarif, dass der Grundkonflikt gelöst werden müsse. Anstelle eines möglicherweise fragilen Waffenstillstands sei ein echtes Friedensabkommen nötig. Beide Staaten sollten „diese Katastrophe als Gelegenheit nutzen, um 47 Jahre der Kriegslust zu beenden“.„Anhaltende Feindseligkeit wird zu einem größeren Verlust wertvollen Lebens und unersetzlicher Ressourcen führen, ohne die bestehende Pattsituation tatsächlich zu verändern“, schrieb Sarif weiter. Der Krieg habe gezeigt, dass Irans Raketen- und Atomprogramm militärisch nicht beendet werden könne. Seiner Ansicht nach sollte Teheran wie in der Vergangenheit anbieten, sein Atomprogramm einzuschränken und die Straße von Hormus öffnen. Im Gegenzug müssten die USA internationale Sanktionen aufheben.Mathias PeerIran meldet Abschuss von KampfflugzeugIrans Streitkräfte haben eigenen Angaben zufolge ein Kampfflugzeug vom Typ F-35 abgeschossen. Das Kampfflugzeug sei im zentralen Luftraum durch ein neues fortschrittliches Verteidigungssystem abgeschossen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden, Irans Elitestreitmacht. Von US-Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung.Es sei bereits der zweite Abschuss eines F-35, behaupteten die Revolutionswächter. „Aufgrund der völligen Zerstörung des Flugzeugs gibt es keine Informationen über das Schicksal des Piloten“, hieß es in der Mitteilung. Es sei unwahrscheinlich, dass der Pilot überlebt habe. Iranische Meldungen über erfolgreiche Zerstörungen US-amerikanischer Kampfflugzeuge hatte das Regionalkommando für den Nahen Osten (
Centcom) zuletzt zurückgewiesen. Am Donnerstag etwa widersprach
Centcom einem vermeintlichen Abschuss über der iranischen Insel Gheschm im Süden des Landes. Mathias PeerRaffinerie in Kuwait von Drohnen getroffenIn Kuwait haben Drohnen am frühen Morgen die Mina Al-Ahmadi Raffinerie getroffen. Wie die staatliche Kuwait Petroleum Company (KPC) auf X mitteilte, seien in mehreren Betriebseinheiten Feuer ausgebrochen. Rettungskräfte seien im Einsatz, um die Brände zu löschen. Es gebe keine Berichte zu Opfern. KPC berichtete nicht, die Raffinerie abgeschaltet zu haben.Die Raffinerie war auch schon in der Vergangenheit Ziel von Angriffen geworden und vor zwei Wochen daher auch abgeschaltet worden. Die Anlage gehört zu den wichtigsten Ölraffinerien des Landes und auch der Golfregion.Bei einem Angriff auf eine Entsalzungsanlage sind zudem nach offiziellen Angaben Teile der Einrichtung beschädigt worden. Einsatzkräfte seien im Einsatz, um den Betrieb der Anlagen fortführen zu können, hieß es in einer Stellungnahme des zuständigen Ministeriums. Bisher gebe es nur Sachschäden. Als besonders trockenes und wasserarmes Land ist Kuwait von Entsalzungsanlagen abhängig. Mathias PeerAbstimmung im Sicherheitsrat über Einsatz von Gewalt in Straße von Hormus verschobenDer UN-Sicherheitsrat hat eine für Freitag angesetzte Abstimmung über eine vom Golfkooperationsrat geforderte Freigabe eines Einsatzes von Waffengewalt zum Schutz der Straße von Hormus verschoben. Als Begründung hieß es aus diplomatischen Kreisen, dass die Vereinten Nationen Karfreitag als Feiertag sehen – obwohl dies bereits bekannt war, als die Abstimmung für Freitag angekündigt worden war. Ein neues Datum wurde nicht genannt. Bahrain hatte zuvor einen Resolutionsentwurf vorgelegt, demzufolge „alle notwendigen Mittel“ eingesetzt werden können sollen, um die Fahrt durch die Straße von Hormus zu gewährleisten.Die Vetomächte Russland, China und Frankreich äußerten starke Bedenken gegenüber dem von den USA unterstützten Vorschlag. „Der Einsatz von Gewalt kann keinen Frieden bringen“, sagte der chinesische UN-Botschafter Fu Cong vor dem Sicherheitsrat. „Die Mitgliedstaaten zum Einsatz von Gewalt zu ermächtigen, käme einer Legitimierung des rechtswidrigen und wahllosen Einsatzes von Gewalt gleich, was unweigerlich zu einer weiteren Eskalation der Lage und zu schwerwiegenden Folgen führen würde“, fügte er hinzu.Mehr ladenTickarooLive Blog Software