Ukraine meldet 14 Tote nach russischer AngriffswelleBei der russischen Angriffswelle am Karfreitag sind nach jüngsten ukrainischen Behördenangaben 14 Menschen getötet worden. Drei Menschen wurden demnach bei den Attacken am helllichten Tag in der nordukrainischen Region
Sumy getötet, insgesamt zwei weitere in der Region Schytomyr im Nordwesten und Dnipropetrowsk im Zentrum der
Ukraine, weitere acht in den frontnahen Gebieten Charkiw, Donzek, Cherson und Saporischschja. Ein Mensch kam laut Regionalgouverneur
Mykola Kalaschnyk in der Hauptstadtregion Kiew ums Leben.Die ukrainische Luftwaffe erklärte, insgesamt habe die russische Armee das Staatsgebiet der
Ukraine mit mehr als 500 Drohnen und dutzenden Raketen unter Beschuss genommen.Vanessa AngermannGouverneur: Opfer bei ukrainischen Angriffen in SüdrusslandBei einem ukrainischen Drohnen- und Raketenangriff im Süden Russlands sind nach Angaben der Behörden mindestens ein Mensch getötet und vier weitere Personen verletzt worden. Infolge eines Drohnenangriffs sei auch ein Feuer auf einem unter ausländischer Flagge fahrenden Handelsschiff im Asowschen Meer ausgebrochen, teilen die Behörden mit. Einzelheiten werden zunächst nicht bekannt.Hanna MasaUkraine: Drei Tote bei russischem Luftangriff auf
Kramatorsk Bei einem russischen Luftangriff auf die ostukrainische Stadt
Kramatorsk werden nach Angaben des Gouverneurs der Region drei Menschen getötet und drei weitere verletzt. Die Angreifer hätten Bomben auf die Stadt abgeworfen, teilt Wadym Filaschkin über den Kurznachrichtendienst Telegram mit.
Kramatorsk gehört zum ukrainischen Festungsgürtel und gilt als wichtiges Ziel beim langsamen Vormarsch der Invasionstruppen in der Region Donezk. Niklas ZimmermannRussland greift die
Ukraine am Karfreitag an Bei groß angelegten russischen Angriffen tagsüber sind in der
Ukraine am Freitag mindestens zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Drohnen hätten Wohngebäude und zivile Infrastruktur in den zentralen Regionen Schytomyr und Kiew getroffen, teilten die dortigen Gouverneure auf Telegram mit. Dabei sei jeweils ein Mensch getötet worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte die Angriffe auf der Plattform X als „Zuspitzung zu Ostern“. Die russischen Streitkräfte hätten ihre Angriffe in einer Zeit intensiviert, in der eigentlich Ruhe am Himmel herrschen sollte. Selenskyj hatte Anfang der Woche eine Feuerpause für die Osterfeiertage vorgeschlagen.Russland ändert mit vermehrten Angriffen tagsüber seine bisherige Taktik. Seit Beginn des Krieges vor mehr als vier Jahren hatte die Armeeführung Drohnen und Raketen zumeist nachts abfeuern lassen. In den vergangenen Wochen startete sie mehrfach Hunderte von Drohnen und Raketen am Tag. Der Sprecher der Luftwaffe, Jurij Ihnat, sagte im Staatsfernsehen, der Feind nutze neue Routen, ständig modernisierte Drohnen und eine neue Taktik. Die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko warf Russland auf der Plattform X vor, die Zahl der zivilen Opfer erhöhen zu wollen, Angst zu verbreiten und die ukrainische Infrastruktur zu beschädigen.Die ukrainische Luftwaffe zerstörte nach eigenen Angaben seit Donnerstagabend 515 von 542 Drohnen sowie 26 von 37 Raketen. In der Region Kiew wurde neben Wohnhäusern und Verwaltungsgebäuden eine Tierklinik beschädigt, wobei 20 Tiere getötet wurden, wie Gouverneur
Mykola Kalaschnyk mitteilte. In der Region Schytomyr wurden den Behörden zufolge 18 Gebäude zerstört und mehr als 100 beschädigt.Niklas ZimmermannSchweden durchsucht Tanker der SchattenflotteDie schwedische Küstenwache hat einen mutmaßlich zur russischen Schattenflotte gehörenden Tanker durchsucht. Die Besatzung steht im Verdacht, für eine großflächige Mineralölverschmutzung in der Ostsee östlich von Gotland verantwortlich zu sein. Bei der Untersuchung habe sich herausgestellt, dass der Tanker, die Flora 1, auf der Sanktionsliste der Europäischen Union stehe, teilte die Küstenwache am Freitag mit. Der Flaggenstatus des Schiffes sei unklar.Die Flora 1 wurde den Angaben zufolge an einen Ankerplatz vor dem südschwedischen Ystad gebracht. Das Schiff sei von einem Hafen im Finnischen Meerbusen mit unklarem Ziel unterwegs gewesen. Die schwedische Staatsanwaltschaft leitete eine Voruntersuchung ein. Der Internetseite Vesselfinder zufolge, die Positionsdaten von Schiffen verfolgt, kam der Tanker vom russischen Hafen Ust-Luga.Mit Schiffen der sogenannten Schattenflotte versucht Russland, die von den westlichen Alliierten wegen des russischen Krieges gegen die
Ukraine verhängten Sanktionen zu umgehen. Meist sind es ältere Tanker, bei denen ein höheres Risiko für Umweltverschmutzungen unter anderem durch undichte Öltanks besteht.Carlota BrandisSelenskyj: Moskau antwortet auf Waffenruheangebot mit Drohnen und RaketenDas russische Militär hat die
Ukraine am Karfreitag bei einem schweren Luftangriff mit Raketen und Drohnen überzogen. „Hunderte Shahed-Kampfdrohnen und Dutzende Raketen gegen unsere Städte und Gemeinden“, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj in sozialen Netzwerken nach einem Telefonat mit Papst Leo XIV. Selenskyj schrieb, so sehe die russische Antwort auf sein Angebot zu einer Waffenruhe über Ostern aus. Allerdings feiern die Kirchen in der
Ukraine wie in Russland Ostern nach orthodoxem Kalender erst kommende Woche am 12. April. Carlota BrandisKiew greift russische Raffinerie anDas ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben eine Ölraffinerie in der Stadt Ufa angegriffen. Dadurch sei in der Anlage ein Feuer ausgebrochen, teilte der ukrainische Generalstab über den Kurznachrichtendienst Telegram mit. Ufa liegt mehr als 1400 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Carlota BrandisSelenskyj: Lage an der Front die beste seit zehn MonatenFür die
Ukraine ist die aktuelle Lage an der Front nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj die beste der vergangenen zehn Monate. Die ukrainischen Truppen hätten im vergangenen Monat eine russische Offensive vereitelt, teilte sein Präsidialamt mit. Zudem habe er US-Unterhändler nach Kiew eingeladen und „positive Signale“ erhalten, erklärte er weiter. Allerdings würden nun die russischen Streitkräfte ihre Angriffe verstärken. Er beruft sich auf Daten der ukrainischen und britischen Geheimdienste. Carlota BrandisAnhaltende Angriffswelle auf die UkraineRussland überzieht die
Ukraine nach Angaben der dortigen Luftwaffe seit Donnerstagabend mit einer anhaltenden Welle von Luftangriffen. Eine große Anzahl feindlicher Drohnen befinde sich im ukrainischen Luftraum, teilt die Luftwaffe mit. Dabei setze Moskau auf eine neue Taktik und suche nach Wegen, die ukrainische Luftabwehr zu durchdringen. „Wir sehen, dass der Feind neue Routen, ständig modernisierte Drohnen und neue Taktiken einsetzt“, sagt Luftwaffensprecher Jurij Ihnat im staatlichen Fernsehen. In den vergangenen 24 Stunden habe Russland mehr als 400 Langstreckendrohnen sowie zehn ballistische Raketen abgefeuert. Letztere seien vor allem auf Gebiete nahe der Front gerichtet gewesen. Ben MenglerUkraine: Russische Drohnenangriffe auf Charkiw über mehrere Stunden Der Bürgermeister von Charkiw, Ihor Terechow, meldet zahlreiche russische Drohnenangriffe auf seine Stadt. Sie hätten den ganzen Tag angehalten, schreibt Terechow auf Telegram. Demnach gab es Angriffe auf vier Stadtteile der zweitgrößten Stadt der
Ukraine. Sie hätten mehrere Brände ausgelöst. Mindestens zwei Menschen seien verletzt worden, darunter ein achtjähriges Mädchen. Nach Behördenangaben schlugen mindestens 20 Drohnen in der Stadt ein. Weiter südlich in der Stadt Saporischschja beschädigten russische Drohnen nach Angaben des dortigen Gouverneurs Iwan Fedorow ein Hochhaus und ein Unternehmen. Ben MenglerBehörden: Mindestens zwei Tote bei russischen Angriffen auf die
Ukraine Bei neuen russischen Angriffen auf die
Ukraine sind mindestens zwei Menschen getötet und zahlreiche weitere Menschen verletzt worden. In der südöstlichen Region Cherson habe Russland mit „Artillerie, Granatwerfern und Drohnen“ angegriffen, erklärte die regionale Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Ein 42-jähriger Mann sei getötet worden, als eine Drohne ein ziviles Fahrzeug getroffen habe. Bei Luftangriffen und Artilleriebeschuss seien außerdem 16 Menschen verletzt worden.In der nördlich der Hauptstadt Kiew gelegenen Region Tschernihiw habe eine ballistische Rakete Gebäude eines Unternehmens getroffen, erklärte derweil die zuständige Militärverwaltung. Dabei sei mindestens ein Mensch getötet worden. Bei Angriffen auf die Stadt Druschkiwka in der ostukrainischen Region Donezk wurden laut Behördenangaben mindestens neun Menschen verletzt. Ben MenglerLuftwaffe: Russland hat
Ukraine im März mit mehr Drohnen als je zuvor angegriffen Die russische Armee hat die
Ukraine im März mit mehr Drohnen angegriffen als in jedem anderen Monat seit Beginn der Invasion im Jahr 2022. Im vergangenen Monat setzte Russland mindestens 6462 Drohnen mit hoher Reichweite in der
Ukraine ein, wie eine am Donnerstag veröffentlichte Analyse der Nachrichtenagentur AFP auf Grundlage täglicher Berichte der ukrainischen Luftwaffe zeigte. Dies stellt einen Anstieg um 28 Prozent gegenüber dem Vormonat Februar dar.Im selben Zeitraum feuerte Russland den Berichten zufolge 138 Raketen auf russisches Gebiet ‒ 52 Prozent weniger als im Februar. Die ukrainische Luftwaffe konnte eigenen Angaben zufolge fast 90 Prozent der russischen Drohnen und Raketen abfangen, was die höchste Abfangrate seit Februar 2025 darstellt. Dennoch führten die Angriffe im März zu vielen zivilen Opfern auch weit von der Front entfernt. Während die meisten Angriffe nachts stattfanden, zeigten die Daten einen Angriff am hellichten Tag am 24. März, bei dem acht Menschen getötet wurden und die zum Unesco-Welterbe zählende Stadt Lwiw beschädigt wurde. Moskau setzte dabei binnen 24 Stunden 1000 Drohnen ein. Ben MenglerGazprom: Ukrainischer Drohnenangriff auf Turkstream-Pipeline abgewehrt Der russische Energiekonzern Gazprom hat der
Ukraine einen Drohnenangriff auf die Turkstream-Pipeline vorgeworfen. Der Angriff auf die Pipeline, durch die russisches Erdgas über die Türkei nach Europa gelangt, sei abgewehrt worden, teilte der russische Energiekonzern Gazprom am Donnerstag mit.Demnach hatten drei Drohnen die Kompressorstation Russkaja, den Startpunkt der Pipeline in der Region Krasnodar, ins Visier genommen. Es seien keine Schäden entstanden, erklärte Gazprom. Die
Ukraine äußerte sich zunächst nicht zu dem Vorfall. Russland hatte der ukrainischen Armee bereits mehrfach vorgeworfen, die Pipeline angegriffen zu haben, zuletzt im März. Turkstream verläuft von Russland aus unter dem Schwarzen Meer nach Kiyiköy im Nordwesten der Türkei. Von dort aus wird das Gas dann unter anderem nach Ungarn, Serbien und in die Slowakei geliefert. Paul GrossRussland meldet ukrainischen Angriff in der Nähe von ÖlraffinerienRussland hat nach eigenen Angaben mehrere ukrainische Drohnen in der Nähe von Ölraffinerien in der Stadt Ufa tief im Landesinnern abgeschossen. Trümmerteile einer Drohne seien dort in einem Industriegebiet niedergegangen, teilt der Gouverneur der Teilrepublik Baschkortostan, Radij Chabirow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Eine weitere Drohne habe ein Wohnhaus getroffen. Verletzt wurde demnach niemand. Ufa liegt im Südosten des europäischen Teils von Russland und mehr als 1000 Kilometer von der
Ukraine entfernt. Die
Ukraine hat im vergangenen Monat ihre Angriffe auf die russische Ölinfrastruktur verstärkt, um die Einnahmen der Führung in Moskau zur Finanzierung ihres Angriffskrieges zu schmälern, und dabei verstärkt auch weitreichende Drohnen eingesetzt. Lena SpilgerSelenskyj: Video-Telefonat mit US-Vertretern „positiv“ verlaufenDer ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Mittwoch nach eigenen Angaben ein Videotelefonat mit den US-Unterhändlern Steve Witkoff und Jared Kushner sowie Nato-Generalsekretär Mark Rutte und dem US-Senator Lindsey Graham über eine Beendigung des Kriegs geführt. Das Gespräch sei „positiv“ verlaufen, sagte Selenskyj anschließend in seiner täglichen, über Online-Netzwerke verbreiteten Videoansprache.„Wir haben vereinbart, die Sicherheitsgarantien zu verstärken, und ich habe unser Team bereits beauftragt, die Dokumente zügig zu aktualisieren, damit die Sicherheitsgarantien für die
Ukraine solide sind, die Aussicht auf den Wiederaufbau nach dem Krieg realistisch ist und alles umgesetzt werden kann“, sagte Selenskyj zudem.Mehr ladenTickarooLive Blog Software