PfadnavigationHomePolitikAuslandArtikeltyp:LivetickerKrieg in Nahost„48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht“, schreibt Trump –
Teheran reagiertStand: 04.04.2026Lesedauer: 16 MinutenNach dem Abschuss eines US-Kampfjets konnte ein Besatzungsmitglied gerettet werden, die Suche nach dem zweiten dauert an. Kurze Zeit später wurde ein zweiter Absturz gemeldet. Laut Trump habe dies kein Einfluss auf die Verhandlungen mit dem
Iran.Noch immer steht kein Abkommen zwischen den USA und dem
Iran in Aussicht. Kurz vor dem Ablauf eines Ultimatums droht Trump auf Truth Social – und der Chef der iranischen Streitkräfte antwortet. Mehr im Liveticker.Seit Ende Februar greifen
Israel und die USA den
Iran an. Nuklearanlagen und Militäreinrichtungen wurden zerstört, Führungsfiguren des Regimes in
Teheran ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgt
Modschtaba Chamenei auf seinen getöteten Vater
Ajatollah Ali Chamenei. Die iranischen Streitkräfte und Revolutionsgarden nehmen
Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockieren weitgehend die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:23:30 Uhr – Mindestens fünf Verletzte nach iranischen Raketenangriffen in IsraelBei iranischen Raketenangriffen auf
Israel sind am Samstag mindestens fünf Menschen verletzt worden. Nach Angaben des israelischen Rettungsdiensts Magen David Adom wurden in
Tel Aviv und Umgebung fünf Männer unter anderem durch Glassplitter verletzt. Mehrere Häuser wurden beschädigt. In
Jerusalem hörten Reporter der Nachrichtenagentur AFP mindestens sechs Detonationen.Insgesamt habe es seit Mitternacht acht Wellen iranischer Angriffe gegeben, teilte das israelische Militär am Abend mit. Die Luftabwehr habe anfliegende Raketen abgefangen. Auch aus dem
Libanon und aus dem
Jemen seien jeweils eine Rakete auf
Israel abgefeuert worden.22:58 Uhr –
Iran reagiert auf Trump-Ultimatum„Der aggressive und kriegslüsterne US-Präsident hat nach aufeinanderfolgenden Niederlagen hilflos, wankelmütig, gereizt und dumm damit begonnen, die Infrastruktur und das Eigentum“ des
Iran zu bedrohen, erklärt General
Ali Abdollahi Aliabadi, Chef des Kommandos der iranischen Streitkräfte, laut Staatsfernsehen. Er drohte demnach seinerseits mit „zerstörerischen und ununterbrochenen Angriffen“ und sagte in Anlehnung an Trumps „Höllen“-Drohung: „Die einfache Bedeutung dieser Botschaft ist, dass sich für euch die Tore der Hölle öffnen werden.“17:18 Uhr – Trump droht
Iran: „48 Stunden, bevor die Hölle hereinbricht“
Donald Trump droht dem
Iran mit einer Ausweitung der Angriffe in zwei Tagen. „Die Zeit wird knapp – 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht“, schrieb Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social – „Ehre sei Gott!“ Trump verwies auf eine frühere zehntägige Frist, um entweder ein Abkommen zu schließen oder die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Eine iranische Stellungnahme liegt bislang nicht vor.16:06 Uhr – Russland zieht 200 Arbeiter abWenige Stunden nach dem Angriff auf das AKW Buschehr erklärt Moskau, dass 198 russische Arbeiter von dem Atomkraftwerk abgezogen worden seien. Russland war an dem Bau des AKW beteiligt, russische Techniker unterstützten den Betrieb vor Ort. Bereits Ende März waren gut 160 russische Arbeiter nach US-israelischen Angriffen von dem Gelände fortgebracht worden. Die nun erfolgte Evakuierung von weiteren 198 Arbeitern sei bereits vor dem Angriff am Samstag geplant gewesen, erklärte Lichatschow.14:07 Uhr – Irans Außenminister warnt vor Folgen von Angriffen auf AtomkraftwerkDer iranische Außenminister Abbas Araghtschi hat dem Westen mit Blick auf einen weiteren Angriff auf das Atomkraftwerk Buschehr Doppelmoral vorgeworfen. „Erinnern Sie sich noch an die Empörung im Westen über die Kampfhandlungen in der Nähe des Kernkraftwerks Saporischschja in der Ukraine?“, schrieb er am Samstag auf der Plattform X. Das iranische Atomkraftwerk Buschehr sei am Samstag schon zum vierten Mal von den USA bombardiert worden.Die Folgen einer möglichen Verstrahlung durch solche Angriffe würden das Leben in den Hauptstädten am Golf beenden und nicht in
Teheran, schrieb Araghtschi. Bei einem Angriff auf die Umgebung des Atomkraftwerks wurde nach iranischen Angaben ein Wachmann getötet und ein Nebengebäude beschädigt. Die Internationale Atomenergiebehörde teilte mit, sie habe keine erhöhte Strahlung festgestellt.13:55 Uhr – Iranischer Außenminister bekundet Bereitschaft zu GesprächenDer iranische Außenminister Abbas Aragtschi hat die Bereitschaft seines Landes zu Gesprächen über eine Waffenruhe unter Vermittlung Pakistans bekräftigt. Die Position Teherans werde von den US-Medien falsch dargestellt, schrieb er am Samstag auf der Plattform X. Der
Iran habe sich niemals geweigert, nach Islamabad zu reisen, um dort zu verhandeln. Wichtig seien
Teheran allerdings „die Bedingungen für ein endgültiges und dauerhaftes Ende des uns aufgezwungenen illegalen Krieges“.Pakistan hatte vergangene Woche angekündigt, bald Gespräche zwischen den USA und dem
Iran auszurichten. Es ist unklar, wann oder ob diese Gespräche stattfinden werden.13:44 Uhr – Bahrain meldet acht Drohnenattacken binnen 24 StundenDer Golfstaat Bahrain ist binnen 24 Stunden von weiteren acht iranischen Drohnen angegriffen worden. Das Verteidigungsministerium des Landes teilte am Samstag auf der Plattform X mit, dass der
Iran damit seit Kriegsbeginn 453 Drohnen und 188 Raketen gegen Bahrain eingesetzt habe. In dem kleinen Inselstaat am Golf hat die US-Marine einen wichtigen Stützpunkt.11:48 Uhr – Keine erhöhte Strahlung nach Einschlag nahe AKW BuschehrNach dem Einschlag eines Projektils in der Nähe des iranischen Kernkraftwerks Buschehr gibt es der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zufolge keine erhöhten Strahlungswerte. Wie die IAEA auf der Plattform X mitteilt, kam ein Wachmann durch Splitter ums Leben. Zuvor hatte bereits die iranische Nachrichtenagentur Tasnim über das Todesopfer und Schäden an einem Nebengebäude berichtet. Die IAEA erklärt dazu, dass die Schäden durch Druckwellen und Trümmerteile entstanden seien.11:33 Uhr – Iranische Staatsmedien: Erneuter Angriff auf Atomkraftwerk Buschehr – ein ToterDie USA und
Israel haben nach Angaben iranischer Staatsmedien am Samstag erneut einen Luftangriff auf das Atomkraftwerk Buschehr geflogen. Dabei sei in der Nähe der Anlage ein Sicherheitsmann getötet worden, berichtete die Nachrichtenagentur Irna. An den Atominstallationen seien keine Schäden entstanden.„Nach den kriminellen Angriffen“ sei „am Samstagmorgen gegen 8.30 Uhr ein Geschoss in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr“ eingeschlagen, berichtete Irna. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen Sicherheitsmann der Anlage. Das Atomkraftwerk war seit Beginn des
Iran-Krieges bereits mehrmals von den USA und
Israel angegriffen worden.Das Kraftwerk im Südwesten des
Iran verfügt über den einzigen in Betrieb befindlichen Atomreaktor des Landes, der nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im Jahr 2011 erstmals ans Stromnetz angeschlossen worden war.10:44 Uhr – Irans Parlamentspräsident deutet Angriffe auf weitere Meerenge anDer iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf hat die Möglichkeit von Angriffen auf eine weitere strategisch wichtige Seestraße im Nahen Osten angedeutet. In einem Beitrag auf X stellte Ghalibaf die Frage, wie viele Tank- und Containerschiffe durch die Meerenge Bab al-Mandab fahren und welche Länder und Unternehmen sie besonders viel nutzten. Sein Posting wurde von Beobachtern als versteckte Drohung aufgefasst, dass die Meerenge unter Beschuss genommen werden könnte. Sie verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und dem Indischen Ozean und ist einer der verkehrsreichsten Engpässe im globalen Handel, den mehr als ein Zehntel des weltweit auf dem Seeweg transportierten Öls und ein Viertel der Containerschiffe passieren. Die mit dem
Iran verbündete Huthi-Miliz aus dem
Jemen, der an die Meerenge Bab al-Mandab angrenzt, hat dort in der Vergangenheit schon Angriffe auf den internationalen Schiffsverkehr verübt.Eine Unterbrechung des Transits durch die Straße von Bab al-Mandab würde Reedereien zwingen, ihre Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung an der Südspitze Afrikas zu leiten, was die Preise weiter in die Höhe treiben würde.10:05 Uhr –
Iran vollstreckt erneut Todesurteile gegen DissidentenIm
Iran sind zwei weitere Männer im Zuge einer Hinrichtungswelle exekutiert worden. Laut Justizportal Mizan sollen Abolhassan Montaser und Vahid Bani-Amerian im Auftrag der oppositionellen Volksmudschaheddin Anschläge und Explosionen in
Teheran geplant und durchgeführt haben. Die Justiz wirft ihnen außerdem vor, dabei auch Raketenwerfer eingesetzt zu haben.Menschenrechtsgruppen kritisieren jedoch, dass „Regimegegner“ regelmäßig mit diesem Vorwurf konfrontiert werden. Amnesty International spricht in den Fällen Montaser und Bani-Amerian von unfairen Verfahren und möglichen Foltergeständnissen. Sie hätten wiederholt alle Vorwürfe zurückgewiesen, gegen den Staat zu den Waffen gegriffen zu haben.Lesen Sie auchDie iranische Justiz hatte am Dienstag angekündigt, die Todesstrafe künftig für mehr Delikte als bisher „ohne Gnade und Nachsicht“ zu vollstrecken. Außer Spionage für die USA,
Israel oder andere „feindliche Staaten“ sollen künftig auch Terrorhandlungen, die Zerstörung staatlicher Einrichtungen sowie Taten, die „Angst und Schrecken“ in der Bevölkerung auslösen, mit der Todesstrafe geahndet werden.10:03 Uhr –
Israel und Hisbollah greifen sich weiter gegenseitig anDie gegenseitigen Angriffe zwischen
Israel und der libanesischen Hisbollah dauern an. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Morgen einen israelischen Drohnenangriff im Südlibanon mit zwei Toten. Israels Armee äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu dem Bericht.Das libanesische Gesundheitsministerium meldete zudem elf Verletzte bei israelischen Luftangriffen im Süden des Landes in der Nacht. Demnach soll es dabei auch Schäden an einem Krankenhaus gegeben haben. Von israelischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung für die Angriffe.In der Nacht hatte die israelische Armee neue Bombardements auf Ziele in der libanesischen Hauptstadt Beirut verkündet. Augenzeugen berichteten von insgesamt sieben Angriffen in den südlichen Vororten der Stadt. Diese gelten als Hochburg der Hisbollah, sind aber auch dicht besiedeltes Wohngebiet. Israels Armee hatte die Bewohner bereits mehrfach zur Flucht aufgerufen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht.09:27 Uhr – USA und
Iran suchen weiterhin nach zweitem Besatzungsmitglied von abgestürztem US-KampfjetNach Berichten über zwei abgestürzte US-Kampfjets in der Golfregion suchen iranische und US-Streitkräfte fieberhaft nach dem zweiten Crewmitglied eines der Flugzeuge. Der
Iran erklärte am Freitagabend, ein US-Kampfflugzeug vom Typ F-15 abgeschossen zu haben. US-Medienberichten zufolge konnte eines der beiden Besatzungsmitglieder von US-Spezialeinheiten gerettet worden, nach dem zweiten werde noch gesucht. Kurze Zeit später meldete
Teheran dann den Abschuss eines US-Kampfjets vom Typ F-10. US-Präsident
Donald Trump erklärte, der Verlust der Flugzeuge wirke sich nicht auf die US-iranischen Verhandlungen aus. Zunächst hatten iranische Staatsmedien von dem Abschuss des F-15-Kampfjets berichtet. Ein örtlicher TV-Sender zeigte Bilder, die den zerstörten Jet am Boden zeigen sollen. Laut dem TV-Bericht unter Berufung auf eine Polizei-Mitteilung wurde das Flugzeug über dem Zentraliran ins Visier genommen und stürzte daraufhin ab.Lesen Sie auch„Ein feindlicher amerikanischer Kampfjet ist im zentraliranischen Luftraum von dem Luftverteidigungssystem der Luftwaffe der iranischen Revolutionsgarden getroffen und zerstört worden“, erklärte die Kommandozentrale der iranischen Streitkräfte. „Der Jet wurde vollständig vernichtet, die weitere Suche dauert an.“05:45 Uhr – Dubai: Trümmerteile treffen US-Niederlassung nach LuftabwehreinsatzNach einem Luftabwehreinsatz in Dubai stürzen Trümmerteile auf ein Gebäude des US-Technologiekonzerns Oracle. Bei dem Vorfall im Technologiepark Internet City gibt es nach Angaben der Behörden des Emirats keine Verletzten. Oracle steht auf einer Liste von 18 US-Unternehmen, die die iranischen Revolutionsgarden als Vergeltung für Angriffe auf ihr Land zu Zielen erklärt haben.02:45 Uhr –
Israel greift Ziele in Beirut an – Sirenen in BahrainDas israelische Militär attackiert nach eigenen Angaben Infrastruktur der libanesischen Hisbollah-Miliz in Beirut. Unterdessen heulen in Bahrain dem dortigen Innenministerium zufolge die Warnsirenen.Lesen Sie auch02:15 Uhr – Wirtschaftsweise Grimm warnt vor Stagnation wegen
Iran-KriegDie Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt vor den ökonomischen Folgen des
Iran-Krieges und hält eine Stagnation in Deutschland für möglich. „Die Auswirkungen werden länger spürbar sein, als es zunächst erwartet wurde“, sagt die Ökonomin einem Vorabbericht der „Rheinischen Post“ zufolge. Dass die Forschungsinstitute für 2026 noch mit einem Wachstum von 0,6 Prozent rechnen, nennt sie optimistisch. So passieren 20 Prozent der Öl- und Flüssiggastransporte sowie ein Drittel der Düngemittellieferungen die Straße von Hormus, zudem seien viele Förderanlagen zerstört. Die Konsequenzen für die Weltwirtschaft seien daher gravierend.01:34 Uhr – Votum über Hormus-Resolution im UN-Sicherheitsrat verschobenEine für diesen Samstag geplante Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über eine von Bahrain eingebrachte Resolution zur Sicherung der Straße von Hormus ist kurzfristig verschoben worden. Das Votum solle kommende Woche stattfinden, teilten zwei Diplomaten am Freitag (Ortszeit) in New York mit. Der Resolutionsentwurf, in dem zunächst vom Einsatz „aller notwendigen Mittel“ für den Schutz der kommerziellen Schifffahrt in der vom
Iran weitgehend blockierten Straße von Hormus die Rede war, wurde nach Widerstand der Veto-Mächte China und Russland deutlich abgeschwächt.01:10 Uhr – Israelisches Militär: erneute Raketenangriffe aus dem IranDas israelische Militär hat in der Nacht mehrfach Raketenangriffe aus dem
Iran gemeldet. Die Abwehrsysteme seien im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen, teilte die Armee auf Telegram mit. Die Bewohner der betroffenen Gebiete seien per Handy-Mitteilung angewiesen worden, Schutzräume aufzusuchen und diese erst auf ausdrückliche Anweisung wieder zu verlassen.00:27 Uhr – Trump: Hoffe, dass Crew-Mitglied keinen Schaden nimmtUS-Präsident Trump hofft laut einem Medienbericht, dass ein gesuchtes Besatzungsmitglied eines im
Iran abgestürzten US-Kampfjets keinen Schaden nimmt. Nach einem Telefoninterview zitierte die britische Zeitung „The Independent“ Trump auf die Frage, was er tun würde, falls das Crew-Mitglied von Iranern gefangengenommen oder verletzt werden sollte, mit den Worten: „Nun, das kann ich nicht kommentieren, weil – wir hoffen, dass das nicht passieren wird.“Die USA haben laut mehreren Medienberichten bestätigt, dass ein US-Kampfjet vom Typ F-15E im
Iran abgeschossen worden ist. Eines von zwei Besatzungsmitgliedern soll demnach von US-Spezialkräften gerettet worden sein, während die Suche nach einem zweiten laufe. Es wäre demnach der erste Verlust eines US-Kampfflugzeuges im
Iran seit Kriegsbeginn am 28. Februar.Freitag, 3. April23:57 Uhr – Insider:
Iran dürfte Straße von Hormus vorerst geschlossen haltenUS-Geheimdienstberichte kommen Insidern zufolge zu dem Schluss, dass der
Iran die Straße von Hormus vorerst nicht wieder öffnen wird. Die Kontrolle über die wichtigste Ölroute der Welt sei das einzige echte Druckmittel der Islamischen Republik gegen die USA, sagen drei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.Die Regierung in
Teheran wolle die Energiepreise hoch halten, um US-Präsident
Donald Trump zu einem raschen Ende des seit fast fünf Wochen andauernden Krieges zu drängen. Ein Vertreter des Weißen Hauses erklärt dagegen, Trump sei zuversichtlich, dass die Meerenge „sehr bald“ wieder befahrbar sein werde.23:09 Uhr – Erneut schwere Angriffe auf TeheranIn der iranischen Hauptstadt
Teheran ist es am späten Abend (Ortszeit) zu neuen schweren Angriffen gekommen. Anwohner im Norden der Stadt berichteten von massiven Explosionen, die ganze Gebäude zum Zittern gebracht hätten. Menschen seien in Panik auf die Straße gelaufen. Einem lokalen Medienbericht zufolge wurden Ziele im wohlhabenden Stadtteil Niawaran angegriffen.22:50 Uhr – Abschuss von US-Kampfjet hat laut Trump keinen Einfluss auf VerhandlungenUS-Präsident
Donald Trump lehnt einen Kommentar zum Such- und Rettungseinsatz nach dem Abschuss eines US-Kampfjets über dem Südwesten des Irans ab. In einem kurzen Telefoninterview mit NBC News antwortete er jedoch auf die Frage, ob der Vorfall Verhandlungen mit dem
Iran beeinflussen werde: „Nein, überhaupt nicht. Nein, es ist Krieg.“Lesen Sie auch22:17 Uhr – US-Quellen bestätigen Absturz eines zweiten JetsNach dem von iranischen Staatsmedien vermeldeten Abschuss eines US-Kampfjets im Südwesten der Islamischen Republik ist in der Nahost-Region ein weiteres US-Kampfflugzeug zu Boden gegangen, meldet die Nachrichtenagentur AP mit Verweis auf US-Kreise. Es ist noch unklar, ob die zweite Maschine abgeschossen wurde oder aus anderen Gründen abstürzte. Zuerst berichtete die „New York Times“ über den Vorfall. 22:04 Uhr –
Iran behauptet, zweiten Kampfjet abgeschossen zu haben Der
Iran hat nach eigenen Angaben einen weiteren US-Kampfjet abgeschossen. Das iranische Staatsfernsehen berichtet unter Berufung auf die Streitkräfte der Islamischen Republik, ein Kampfjet vom Typ A-10 sei von der iranischen Luftabwehr getroffen worden. Die Maschine sei in den Persischen Golf gestürzt.22:00 Uhr – Iranischer Parlamentspräsident verspottet USADer Sprecher des iranischen Parlaments Mohammed Bagher Ghalibaf spottet über die USA. Der „brillante Krieg ohne Strategie“ sei nun von der Zielsetzung eines „Regimewechsels“ im
Iran heruntergestuft worden auf die Frage: „Hey! Kann jemand bitte unsere Piloten finden?“, kommentierte Ghalibaf den Abschuss eines US-Jets auf der Plattform X. „Was für ein unglaublicher Fortschritt. Absolute Genies“, schrieb Ghalibaf. 19:31 Uhr – Bericht:
Iran lehnt Treffen mit USA abDer
Iran ist dem „Wall Street Journal“ zufolge in den kommenden Tagen nicht zu einem Treffen mit US-Vertretern in Islamabad bereit. Die Regierung in
Teheran habe Vermittlern offiziell mitgeteilt, dass die Forderungen der USA inakzeptabel seien, berichtete die Zeitung. Damit stecken die aktuellen Bemühungen regionaler Staaten unter Führung Pakistans um einen Waffenstillstand zwischen den USA und dem
Iran dem Blatt zufolge in einer Sackgasse.19:20 Uhr – Eines von zwei Besatzungsmitgliedern von US-Soldaten gerettetUS-Medien wie die Sender CNN und CBS berichten, eines der beiden Besatzungsmitglieder des abgeschossenen Kampfjets sei von US-Soldaten gerettet worden. Nach dem zweiten Crewmitglied werde noch gesucht. US-Medien zufolge handelte es sich bei der abgeschossenen Maschine um einen Kampfjet vom Typ F-15E. Dieser hat zwei Besatzungsmitglieder: den Piloten und einen Waffensystemoffizier. Zunächst hatten iranische Staatsmedien von dem Abschuss berichtet. Ein örtlicher TV-Sender zeigte Bilder, die den zerstörten Jet am Boden zeigen sollen. Die US-Armee startete US-Medienberichten zufolge umgehend eine großangelegte Such- und Rettungsaktion. Bilder und Videos auf Onlineplattformen zeigten mutmaßlich tief fliegende US-Hubschrauber in der Region. Laut CNN wurde das gerettet Crewmitglied medizinisch versorgt.Piloten, die über feindlichem Territorium abgeschossen werden und sich mit dem Schleudersitz aus der Maschine befreien können, sind darauf trainiert, sich zu verstecken und ihre Position durchzugeben. Piloten tragen in der Regel eine Weste mit einem Peilsender, einer Schusswaffe, Wasser und Verbandszeug bei sich, wie ein westlicher Kampfpilot der Nachrichtenagentur AFP sagte.18:42 Uhr – USA rufen Amerikaner zur Ausreise aus
Libanon aufDie USA rufen ihre Staatsbürger zur Ausreise aus dem
Libanon auf. Die US-Botschaft in Beirut teilte zudem mit, der
Iran und verbündete Milizen könnten Angriffe auf Universitäten im Land planen. Die Ausreise solle erfolgen, solange noch kommerzielle Flüge verfügbar seien.17:12 Uhr – Bericht: Nach Kampfjet-Abschuss zwei Besatzungsmitglieder vermisstEs wird nach zwei Besatzungsmitgliedern gesucht, berichtet die „Washington Post“. Ob die Besatzung überlebt hat, ist unklar. An der Suche im Westen Irans seien ein Tankflugzeug und zwei Helikopter des Typs HH-60G beteiligt, berichtet die Zeitung. Laut CNN handelt es sich um die Provinz Chuzestan im Südwesten des Landes.Auch die Nachrichtenagentur AP berichtet unter Berufung auf Informationen aus israelischen Militärkreisen von einem Rettungseinsatz.Iranische Medien hatten berichtet, dass das Kampflugzeug über dem Südwesten des Landes zu Boden gegangen sei. Aufnahmen, die in sozialen Medien kursierten, zeigten Drohnen und Hubschrauber des US-Militärs, die über der ländlich geprägten Provinz Bojer Ahmadi und Kohkilujeh kreisten.16:22 Uhr – US-Kampfjet über
Iran abgeschossen – Pilot soll Schleudersitz ausgelöst habenBei einem Einsatz über dem
Iran ist ein US-Kampfjet abgeschossen worden. Zunächst hatte das iranische Staatsfernsehen berichtet. Der „New York Times“ zufolge bestätigten amerikanische und israelische Offizielle gegenüber der Zeitung den Abschuss. Laut iranischem Fernsehen hat der US-Pilot über dem Südwesten des Landes seinen Schleudersitz ausgelöst. Der „New York Times“ zufolge ist eine Rettungsmission geplant, um Überlebende in Sicherheit zu bringen, bevor sie iranischen Kräften in die Hände fallen. In der Region gibt es demnach mehrere Basen, um derartige Missionen zu starten, etwa im Irak und in Syrien. Iranischen Medien zufolge musste ein amerikanischer Helikopter auf der Suche nach Überlebenden bereits unter Feuer umdrehen.„Wenn Sie den oder die feindlichen Piloten lebend gefangen nehmen und der Polizei übergeben, erhalten Sie eine wertvolle Belohnung“, sagte ein Moderator in einem örtlichen Sender in der Provinz Bojer Ahmadi und Kohkilujeh. Zuvor war auf dem Bildschirm ein Banner mit dem Aufruf zu sehen: „Schießt auf sie, wenn ihr sie seht!“, das sich auf Aufnahmen mutmaßlicher US-Kampfflugzeuge in dem ländlichen Gebiet bezog, die in sozialen Medien kursierten.15:05 Uhr – Erster europäischer Frachter passiert über neue Route Straße von HormusEin Containerschiff des französischen Schifffahrtskonzerns CMA CGM hat als wohl erster Frachter eines europäischen Eigners seit Beginn des
Iran-Kriegs die Straße von Hormus passiert. Das unter der Flagge Maltas fahrende Schiff sandte anstelle seines Fahrtzieles die Botschaft „französischer Eigentümer“ aus, wie aus den am Freitag ausgewerteten Daten der Website MarineTraffic hervorgeht.Die Navigationsdaten des Schiffes zeigten, dass es am Donnerstag über eine neue, vom
Iran genehmigte Route durch dessen Hoheitsgewässer fuhr. Mehrere Frachter nutzten bereits diese Route in der Nähe der iranischen Insel Larak. Nach Angaben von Experten der Schifffahrtszeitschrift „Lloyd’s List“ bezahlten mindestens zwei Schiffe dafür Gebühren.Die meisten Schiffe, die seit Anfang März durch die vom
Iran eigentlich blockierte Straße von Hormus fuhren, stammten aus dem
Iran oder hatten Verbindungen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten, Indien, China oder Saudi-Arabien. Peking äußerte am Dienstag seinen „Dank“, nachdem drei chinesische Frachter die Meerenge passiert hatten.dpa/AFP/AP/Reuters/jmr/sebe/säd/lay/doli/ceb