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SUN · 2026-04-05 · 09:07 GMTBRIEF NSR-2026-0405-53267
News/Osterbotschaft von Leo XIV.: Deutliche W/Predigt auf  Petersplatz: Leo XIV. feiert erste Ostermesse
NSR-2026-0405-53267News Report·DE·Human Interest

Predigt auf  Petersplatz: Leo XIV. feiert erste Ostermesse

Papst Leo XIV. feierte seine erste Ostermesse auf dem Petersplatz und spendete den Segen "Urbi et orbi".

FAZFiled 2026-04-05 · 09:07 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Predigt auf  Petersplatz: Leo XIV. feiert erste Ostermesse
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Papst Leo XIV. feierte seine erste Ostermesse auf dem Petersplatz und spendete den Segen "Urbi et orbi". In seiner Osterbotschaft rief er zu einem Ende der Gleichgültigkeit gegenüber Gewalt und Konflikten auf und beklagte eine zunehmende Abstumpfung. Leo XIV. zitierte seinen Vorgänger Franziskus und lud zu einer Gebetswache für den Frieden am 11. April in den Petersdom ein. Er grüßte die Gläubigen weltweit in verschiedenen Sprachen und wünschte frohe Ostern. Der "Urbi et orbi"-Segen ist ein bekanntes Ritual, das an Weihnachten, Ostern und beim Amtsantritt eines neuen Papstes gespendet wird. Der Artikel erinnert auch an den Tod von Papst Franziskus am Ostermontag des Vorjahres.

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Leo XIV. lud zu einer gemeinsamen Gebetswache für den Frieden am 11. April in den Petersdom ein.

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Franziskus war es 2025 der letzte öffentliche Auftritt.

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Der Papstsegen „Urbi et orbi“ an Ostern zählt zu den bekanntesten katholischen Ritualen.

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Papst Leo XIV. rief zu einem Ende der Gleichgültigkeit auf.

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Das Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken beklagte eine zunehmende Abstumpfung gegenüber der überall herrschenden Gewalt.

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Der Papstsegen „Urbi et orbi“ an Ostern zählt zu den bekanntesten katholischen Ritualen. Für Franziskus war es 2025 der letzte öffentliche Auftritt.In seiner Osterbotschaft hat Papst Leo XIV. am Sonntag zu einem Ende der Gleichgültigkeit aufgerufen. „Wir dürfen nicht länger gleichgültig bleiben! Und wir dürfen uns nicht mit dem Bösen abfinden!“, so Leo XIV. in seiner Ansprache zum Segen „Urbi et orbi“ von der Mittelloggia des Petersdoms.Das Oberhaupt von 1,4 Milliarden Katholiken beklagte eine zunehmende Abstumpfung gegenüber der überall herrschenden Gewalt. Er prangerte die Gleichgültigkeit an, angesichts des Todes Tausender Menschen, von Hass, Spaltung und den daraus folgenden Konflikten.Leo XIV. zitierte seinen Vorgänger Franziskus (2013-2025), der von einer ausgeprägten „Globalisierung der Gleichgültigkeit“ sprach.Einladung zu Friedensgebet auf dem PetersplatzLeo XIV. appellierte: „Wer Waffen in der Hand hält, lege sie nieder! Wer die Macht hat, Kriege zu beginnen, entscheide sich für den Frieden! Nicht für einen Frieden, der mit Gewalt erzwungen wird, sondern durch Dialog!“ Die Menschheit rief er dazu auf, angesichts des Osterfestes alle Streitlust, jeden Wunsch nach Dominanz und Macht hinter sich zu lassen. „Bitten wir den Herrn, er möge der Welt seinen Frieden schenken.“Aus diesem Anlass lud er zu einer gemeinsamen Gebetswache für den Frieden am 11. April in den Petersdom ein. Anschließend grüßte er die Gläubigen in aller Welt auf zehn Sprachen, darunter auch Deutsch: „Frohe Ostern! Bringt allen die Freude des auferstandenen Jesus, der unter uns gegenwärtig ist.“Berühmtes RitualDer „Urbi et orbi“-Segen ist eines der bekanntesten Rituale des Papstes. Er wird an Weihnachten und Ostern gespendet sowie beim ersten öffentlichen Auftritt eines neuen Papstes. In der Formel „der Stadt und dem Erdkreis“ kommt der weltumfassende Anspruch der katholischen Kirche zum Ausdruck.Papst Franziskus nutzte die damit verbundene Ansprache stets, um die Aufmerksamkeit auf Kriege, Konflikte und Leid weltweit zu lenken. Im letzten Jahr teilte er, von schwerer Krankheit gezeichnet, seine Sorge über die Situation im Nahen Osten und den wachsenden Antisemitismus.Er erinnerte an die leidenden Menschen im Jemen und in der Ukraine, im westlichen Balkan, in der Demokratischen Republik Kongo, im Sudan, Südsudan und in der Sahelzone.Es sollte sein letzter öffentlicher Auftritt sein, am Morgen des Ostermontags (21. April) starb er im Alter von 88 Jahren.
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