Trump:
Iran hat einen Verhandlungsvorschlag gemachtLaut dem US-Sender „Fox News“ hat Präsident
Donald Trump gesagt, dass
Iran einen „bedeutenden Vorschlag, einen bedeutenden Schritt“ gemacht habe, nachdem er am Wochenende ein neues Ultimatum gegenüber
Teheran gesetzt hatte. Der Verhandlungsvorschlag sei aber nicht gut genug. „Sie verhandeln gerade. Und sie haben einen sehr wichtigen Schritt getan. Mal sehen, was passiert“, soll Trump am Montag vor Journalisten im Weißen Haus gesagt haben.Der Krieg könne sehr schnell enden, wenn die Führung in
Teheran die notwendigen Bedingungen erfülle, so der Präsident weiter. Er gehe davon aus, dass
Iran in gutem Glauben verhandle. Trump hatte der Regierung in
Teheran zuvor ein Ultimatum bis Dienstagabend (Ortszeit) gesetzt, um eine Einigung zu erzielen.Carlota Brandis1500 Tote in Libanon In Libanon sind durch israelische Angriffe seit Ausbruch der jüngsten Eskalation vor fünf Wochen fast 1500 Menschen getötet worden. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete, dass seit dem 2. März 1497 Menschen durch israelische Angriffe getötet worden seien. 4639 Personen seien verletzt worden. Die proiranische
Hizbullah in Libanon und das israelische Militär greifen sich gegenseitig an, seitdem die Miliz mit Angriffen auf
Israel in den Irankrieg eingetreten ist. Israelische Truppen sind auch in den Südlibanon vorgerückt. Die
UN-Beobachtermission Unifil zeigte sich jüngst besorgt über die Entwicklungen im Grenzgebiet. Sowohl Kämpfer der
Hizbullah als auch israelische Soldaten hätten Geschosse und Schüsse in der Nähe von
UN-Positionen abgefeuert. Mehrere Blauhelmsoldaten wurden getötet und verletzt. Carlota BrandisIsrael greift Irans Gasindustrie anIran hat einen neuen Angriff auf die Gasindustrie am Persischen Golf gemeldet. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete von mehreren Explosionen nahe einer Raffinerie in der Küstenstadt
Asalujeh in der Provinz Buschehr. Diese gilt als Herz der iranischen Gasindustrie. Bereits Mitte März war sie Ziel israelisch-amerikanischer Luftangriffe.Der israelische Verteidigungsminister
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Israel Katz teilte mit, die israelische Armee habe in
Asalujeh „mit großer Intensität die größte petrochemische Anlage im
Iran“ angegriffen. Dies sei geschehen, nachdem bereits in der vergangenen Woche die zweite zentrale Anlage angegriffen worden sei. „Nun sind beide Anlagen, die zusammen für rund 85 Prozent der petrochemischen Exporte des
Iran verantwortlich sind, außer Betrieb gesetzt und funktionieren nicht mehr“, hieß es weiter in der Mitteilung. Es handele sich um einen schweren wirtschaftlichen Schlag für den iranischen Machtapparat. Das Gasfeld „South Pars“, das der
Iran und Qatar ausbeuten, ist die weltweit größte bekannte Gasreserve und liefert rund 70 Prozent der iranischen Gasversorgung.
Israel hatte bereits während des Zwölftageskrieges im Juni 2025 Anlagen auf dem Gasfeld angriffen. Oliver KühnIsrael will mehr Raketenabwehrsysteme herstellenIsrael will angesichts des seit mehr als einem Monat andauernden
Iran-Kriegs die Produktion seines Raketenabwehrsystems Arrow hochfahren. Das israelische Verteidigungsministerium teilte am Montag mit, dass die Arrow-Produktion beschleunigt werde. Eine entsprechende Vereinbarung mit der israelischen Luft- und Raumfahrtindustrie werde „in Kürze unterzeichnet“. Dadurch werde es möglich, „das Produktionstempo sowie die Anzahl der Abfangraketen des Arrow-Systems im Rahmen der Vorbereitung auf die Entwicklung des Konflikts deutlich zu steigern“.
Israel sei „stark“, wurde Verteidigungsminister
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Israel Katz in der Erklärung zitiert. Das Land baue seine „Verteidigungs- und Angriffskapazitäten weiter aus, während es den Kampf fortsetzt“. Arrow gilt als eines der modernsten Luftabwehrsysteme weltweit. Es wurde in
Israel hergestellt und mit Unterstützung der USA entwickelt. Das mobile Luftabwehrsystem ist in der Lage, ballistische Raketen oberhalb der Atmosphäre abzufangen, die aus einer Entfernung von bis zu 2400 Kilometern abgefeuert wurden.Oliver KühnTürkisches Schiff durchquert Straße von HormusEin weiteres türkisches Frachtschiff hat die faktisch durch
Iran blockierte Straße von Hormus passieren dürfen. Damit konnten seit Beginn des Krieges insgesamt drei Schiffe mit türkischem Besitzer die wichtige Meerenge durchfahren, wie der türkische Verkehrsminister Abdülkadir Uraloglu auf X schrieb. Das sei das Ergebnis intensiver Verhandlungen. Das Schiff habe die Meerenge in der Nacht passiert. Er habe Rohöl geladen und sei vom Irak aus unterwegs nach Malaysia. Acht weitere Schiffe mit türkischem Besitzer warteten noch auf die Durchfahrt. Die Türkei verhält sich im Krieg zwischen
Israel, den USA und
Iran neutral und hat sich um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht. Oliver KühnIsrael droht mit Angriffen auf InfrastrukturDer israelische Verteidigungsminister
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Israel Katz hat mit der Zerstörung der Infrastruktur Irans gedroht, sollten Raketenangriffe auf israelische Zivilisten weitergehen. „Wir haben die Stahl-Infrastruktur und die petrochemische Industrie schwer getroffen – und heute und an jedem weiteren Tag wird es weitergehen“, sagte Katz nach Angaben seines Büros.Man werde „die iranische nationale Infrastruktur weiter zerschlagen und das Terrorregime zermürben und zum Einsturz bringen – ebenso wie seine Fähigkeit, Terror voranzutreiben und auf den Staat
Israel zu schießen“, sagte der Verteidigungsminister nach neuen Raketenangriffen Irans auf israelische Städte, darunter die Küstenmetropole Tel Aviv. Die „Jerusalem Post“ berichtete,
Israel und die Vereinigten Staaten hätten eine umfassende Liste strategischer Ziele ausgearbeitet, die in
Iran angegriffen werden sollten, falls die Islamische Republik die Anforderungen des Ultimatums des amerikanischen Präsidenten
Donald Trump nicht erfülle.Die Armeen Israels und der USA hätten sich in der Frage bereits abgestimmt, schrieb die „Jerusalem Post“.
Israel favorisiere Angriffe auf den Energiesektor und die nationale Infrastruktur Irans und warte auf „grünes Licht“ vonseiten der USA. Ein israelischer Regierungsvertreter sagte der Zeitung, Angriffe auf Energieanlagen würden zum „totalen wirtschaftlichen Zusammenbruch Irans“ führen und die Stabilität des iranischen Machtapparats erheblich schwächen. Oliver KühnIran weist amerikanische Forderungen zurück
Iran hat eigenen Angaben zufolge eine Antwort auf amerikanische Forderungen für ein Kriegsende übermittelt.
Teheran habe seine „Forderungen und Ansprüche“ ausgearbeitet und diese den Vermittlern mitgeteilt, sagte Außenamtssprecher Ismail Baghai laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Forderungen der Vereinigten Staaten bezeichnete Baghai demnach als „überzogen und inakzeptabel“. Verhandlungen seien mit Ultimaten und Drohungen unvereinbar. Der Sprecher bezog sich auf einen 15-Punkte-Plan der USA für ein Kriegsende. Bereits zuvor hatte der
Iran darauf geantwortet. Unter anderem Pakistan vermittelt zwischen
Teheran und Washington.Aus pakistanischen Geheimdienstkreisen hieß es am Montag, man habe den USA und
Iran einen Plan für eine 45 Tage währende Waffenruhe vorgelegt, in deren Rahmen Friedensgespräche geführt und ein endgültiges Abkommen vorgeschlagen werden solle. In den Kontakten über Nacht hätten die USA darauf bestanden, dass
Iran vor der Verkündung einer Waffenruhe die Straße von Hormus öffne. Diese Bedingung wiederum habe
Teheran zurückgewiesen. Es gebe einen ständigen Austausch von Nachrichten über den pakistanischen Armeechef und Außenminister Ishaq Dar. Auch andere Vermittler wie Riad, Kairo und Ankara seien einbezogen. Der
Iran wolle die Straße von Hormus nicht vor einem dauerhaften Abkommen öffnen. Rebecca BoucseinOpec-Staaten beschließen erhöhte Ölproduktion Angesichts der Auswirkungen des Irankrieges auf die weltweiten Ölpreise haben Mitglieder der Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Partner (Opec plus) zum zweiten Mal in Folge eine Erhöhung ihrer Produktionsquoten für den kommenden Monat beschlossen. Die Opec-plus-Gruppe, zu der die führenden Ölproduzenten Saudi-Arabien, Russland und mehrere Golfstaaten gehören, habe "eine Förderanpassung ab Mai" in Höhe von 206.000 Barrel pro Tag beschlossen, erklärte die Organisation am Sonntag. Für den April hatte die Opec-plus-Gruppe bereits ebenfalls eine Erhöhung um 206.000 Barrel pro Tag angekündigt.Die Gruppe warnte jedoch, dass infolge von Schäden an der Energieinfrastruktur weiterhin mit Preisschwankungen auf dem Ölmarkt zu rechnen sei. Von entscheidender Bedeutung sei "die Sicherung internationaler Seewege, um einen ununterbrochenen Energiefluss zu gewährleisten". Die weltweite Versorgung werde möglicherweise noch lange beeinträchtigt sein. Angesichts der steigenden Ölpreise hatten acht Opec-Mitglieder zuvor über eine Änderung ihrer Produktionsquoten beraten. Oliver KühnRevolutionsgarde meldet Tod ihres Geheimdienstchefs Irans Revolutionsgarde hat den Tod ihres Geheimdienstchefs bei einem amerikanisch-israelischen Angriff gemeldet. Der „einflussreiche und gebildete Chef des Geheimdienstes des Korps der Islamischen Revolutionsgarde, Madschid Khademi“, sei „im Morgengrauen“ bei einem amerikanisch-israelischen Angriff getötet worden, teilten die Revolutionsgarden am Montag im Onlinedienst Telegram mit. Die Revolutionsgarde sprach unter Verwendung von Teherans Sprachgebrauch für
Israel und die Vereinigten Staaten von einem „verbrecherischen Terroranschlag des amerikanisch-zionistischen Feindes“.Der israelische Verteidigungsminister
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Israel Katz teilte mit, er sei vom Generalstabschef darüber informiert worden, dass die israelische Armee Khademi „ausgeschaltet“ habe. Dieser sei unmittelbar verantwortlich für tödliche Raketenangriffe auf israelische Zivilisten. „Die Revolutionsgarde schießt auf Zivilisten, und wir eliminieren die Köpfe der Terroristen“, sagte Katz nach Angaben seines Büros. Uli PutzStaatsmedien: Sechs Kinder bei Angriff auf
Teheran getötetBei einem Angriff Israels und der USA auf
Teheran sind iranischen staatlichen Medien zufolge sechs Kinder ums Leben gekommen. Die Medien berufen sich auf Rettungsdienste.Uli PutzChina und Russland wollen zusammenarbeitenChina hat seine Bereitschaft erklärt, weiterhin mit Russland im
UN-Sicherheitsrat zusammenzuarbeiten, um die Spannungen in Nahost zu entschärfen. Chinas Außenminister Wang Yi sagte nach einem Telefonat mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow am Sonntagabend (Ortszeit), die grundlegende Lösung für das Schifffahrtsproblem in der Straße von Hormus bestehe darin, „das Feuer einzustellen und den Krieg so schnell wie möglich zu beenden“. Sowohl China als auch Russland gelten als strategische Partner Irans.Das auf Öl-Importe angewiesene China gilt als wichtigster Abnehmer des Rohstoffs aus
Iran. Ende März hatte Peking erstmals die Fahrt von drei chinesischen Schiffen durch die Straße von Hormus bestätigt.Uli PutzSüdkorea sucht wegen Hormus-Blockade nach alternativen Öl-RoutenSüdkorea muss nach den Worten von Präsident Lee Jae Myung wegen der Blockade der Straße von Hormus ein gewisses Risiko bei Rohölimporten aus dem Nahen Osten in Kauf nehmen. Es gebe nicht viele alternative Routen, sagt Lee. Ein vollständiger Lieferstopp hätte schwerwiegende Auswirkungen auf die Versorgung. Die Regierung in Seoul berät daher mit Förderländern wie Saudi-Arabien, dem Oman und Algerien über andere Transportwege. Zudem plant das Industrieministerium den Einsatz von fünf Schiffen unter südkoreanischer Flagge im Roten Meer und erwägt, staatliche Ölreserven an private Raffinerien freizugeben.Mehr ladenTickarooLive Blog Software