liveblog Krieg am Persischen Golf ++
UN warnen vor Verletzung des Völkerrechts ++ Stand: 07.04.2026 • 03:55 Uhr
UN-Generalsekretär Guterres hat die USA und
Israel aufgefordert, Irans Kraftwerke und andere zivile Infrastruktur nicht anzugreifen. Irans Militärführung hat die Warnungen von US-Präsident Trump als "arrogante Rhetorik" abgetan. 02:58 Uhr Israelische Armee gibt neue Angriffswelle gegen den
Iran bekannt Die israelische Armee hat eine neue Angriffswelle gegen den
Iran bekanntgegeben. Dabei sei "Infrastruktur des iranischen Terror-Regimes in
Teheran und in zusätzlichen Gebieten im
Iran" anvisiert worden, teilte die Armee im Onlinedienst X mit. Zugleich erklärte sie, die israelische Luftabwehr reagiere derzeit auf Raketenangriffe aus dem
Iran. Iranische Staatsmedien meldeten derweil Explosionen in
Teheran und der nahegelegenen Stadt
Karadsch. Die iranischen staatlichen Nachrichtenagenturen Fars und Mehr gaben keine weiteren Details bekannt. Konfliktparteien als Quelle Angaben zu Kriegsverlauf, Beschuss und Opfern durch offizielle Stellen der Konfliktparteien können nicht unmittelbar von unabhängiger Stelle überprüft werden. In der syrischen Hauptstadt
Damaskus und dem Umland sind Explosionen zu hören. Sie werden durch das israelische Abfangen iranischer Raketen verursacht, meldet das syrische Staatsfernsehen. Weitere Details sind zunächst nicht bekannt. 02:15 Uhr
UN-Chef warnt vor Angriffen auf Irans zivile Infrastruktur
UN-Generalsekretär
António Guterres hat die USA und
Israel aufgefordert, Irans Kraftwerke und andere zivile Infrastruktur nicht anzugreifen. Solche Angriffe würden gegen internationales Recht verstoßen, sagte sein Sprecher
Stéphane Dujarric in New York. "Selbst, wenn bestimmte zivile Infrastruktur als militärisches Ziel eingestuft werden könnte, würde das humanitäre Völkerrecht Angriffe darauf dennoch verbieten", wenn "übermäßige" Schäden für Zivilisten zu erwarten seien. Es sei "höchste Zeit, dass die Parteien diesen Konflikt beenden", sagte Guterres laut dem Sprecher. 01:55 Uhr Irans Armee weist Trumps "arrogante Rhetorik" zurück Irans Militärführung hat die Warnungen von US-Präsident
Donald Trump vor einer Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke des Landes als "arrogante Rhetorik und haltlose Drohungen" abgetan. Trump sei "wahnhaft", sagte der Sprecher der Khatam-al-Anbiya-Kommandozentrale,
Ebrahim Zolfaqari, laut Staatsmedien. Die "rüde, arrogante Rhetorik und haltlosen Drohungen des wahnhaften US-Präsidenten" würden die Angriffe gegen die "amerikanischen und zionistischen Feinde" nicht stoppen, wurde der Militärsprecher zitiert. 01:15 Uhr Saudi-Arabien fängt sieben ballistische Raketen ab Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben sieben ballistische Raketen abgefangen, die auf die östliche Region des Landes abgefeuert wurden. Trümmer der abgefangenen Geschosse seien in der Nähe von Energieanlagen niedergegangen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Behörden prüfen mögliche Schäden. Wer die Raketen abgefeuert hat, teilte das Ministerium zunächst nicht mit. 01:05 Uhr Trump droht Journalisten mit Haft US-Präsident
Donald Trump fordert von einem Medium den Namen eines angeblichen Informanten zur Rettung der Kampfjet-Besatzung im
Iran und droht mit Gefängnis. Er kündigte an, man werde zu einem Medienunternehmen gehen, das die Infos veröffentlicht habe. Um welches Medium es geht, sagte er nicht. Er ergänzte, man werde unter Verweis auf die nationale Sicherheit die Herausgabe des Namens bei Androhung von Gefängnis verlangen. 01:00 Uhr Der Liveblog vom Montag zu Nachlesen US-Präsident Trump hat angekündigt, "jede Brücke" in
Iran zu zerstören, sollte
Teheran sich nicht seinem Willen beugen - ein Kriegsverbrechen sieht er darin aber nicht. Die iranische Armee betont derweil ihren Durchhaltewillen.