Trump kündigt zwei Wochen lange Waffenruhe in
Iran an Neunzig Minuten vor dem Auslaufen eines Ultimatums und den laut
Donald Trump geplanten Großangriffen auf
Iran hat der amerikanische Präsident mitgeteilt, man habe sich auf eine zwei Wochen lange Waffenruhe verständigt. Dies sei vorbehaltlich der Zusage Teherans, die
Straße von Hormus „vollständig, unmittelbar und sicher“ wieder zu öffnen, schrieb der Präsident am Dienstagabend auf seiner Plattform
Truth Social. Man sei „sehr weit fortgeschritten“ mit einer endgültigen Vereinbarung für dauerhaften Frieden in
Iran und im
Nahen Osten.Laut Trump haben sich
Washington und
Teheran in Bezug auf einen von
Iran vorgelegten Zehn-Punkte-Plan in „fast allen“ strittigen Punkten geeinigt. Dieser sei eine gute „Arbeitsgrundlage“. Das Abkommen soll nun in den kommenden zwei Wochen unterschriftsreif gemacht werden. Außerdem, so Trump, hätten die Vereinigten Staaten ihre militärischen Ziele ohnehin schon erreicht und übertroffen. Es sei eine „Ehre“ für ihn als Präsident, dass dieses „Langzeitproblem“ kurz davor stehe, gelöst zu werden. Am Morgen hatte Trump noch über
Iran geschrieben, in der Nacht zum Mittwoch werde „eine ganze Zivilisation untergehen und nie wieder zurückkehren“.
Sofia Dreisbach, KorrespondentinUS-Militär hat Offensivoperationen in
Iran eingestelltDie Vereinigten Staaten haben offenbar alle Offensivoperationen in
Iran eingestellt, nachdem
Donald Trump eine zwei Wochen lange Waffenruhe angekündigt hat. Das berichteten amerikanische Medien unter Berufung auf ranghohe amerikanische Beamte am Dienstagabend übereinstimmend. Die Vereinigten Staaten haben nach einiger Aussage in den vergangenen 39 Kriegstagen mehr als 13.000 Ziele in
Iran angegriffen. Trump hatte außerdem mit der Zerstörung der Verkehrs- und Energieinfrastruktur des Landes gedroht, sollte es keine Einigung zwischen den beiden Ländern geben. Im Falle Irans rechnet das Weiße Haus offenbar damit, dass es noch etwas länger dauern könnte, bis entsprechende Befehle für eine Waffenruhe untere Ränge der Revolutionsgarden erreichen. Das berichtete
Barak Ravid von der Nachrichtenplattform
Axios am Dienstagabend unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.Uli PutzIran bestätigt zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von HormusIran hat einer von US-Präsident
Donald Trump angekündigten zweiwöchigen Waffenruhe und der Öffnung der
Straße von Hormus offiziell zugestimmt. „Für einen Zeitraum von zwei Wochen wird die sichere Durchfahrt“ durch die Meerenge möglich sein, erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghchi auf X. Voraussetzung sei, dass „die Angriffe auf den
Iran aufhören“, fügte er hinzu. Araghchi dankte Pakistan für seine Rolle als Vermittler. Laut einer Mitteilung des Nationalen Sicherheitsrats Irans werden Vertreter Teherans ab Freitag in Pakistan Gespräche mit Abgesandten der USA führen.
Sofia Dreisbach, KorrespondentinIrans Botschafter ruft zu „Respekt und Höflichkeit“ aufReza Amiri Moghadam, Irans Botschafter in Pakistan und Schlüsselfigur in den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten, schreibt auf X, man habe Fortschritte von der „kritischen, sensiblen Phase“ gemacht. Im nächsten Schritt sollten „Respekt und Anstand“ an die Stelle von „Rhetorik und Redundanz“ treten.
Sofia Dreisbach, KorrespondentinIran stimmt Waffenruhe und vorübergehender Öffnung der Passage laut Medienberichten zu Amerikanische Medien berichten,
Iran stimme einer Waffenruhe laut einer Stellungnahme des iranischen Außenminister Abbas Araghchi zu. Demnach werde
Teheran seine „Verteidigungsoperationen“ einstellen, sobald die Angriffe auf
Iran eingestellt seien. Außerdem werde in Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und „unter Berücksichtigung der bestehenden technischen Einschränkungen“ zwei Wochen lang „eine sichere Durchfahrt durch die
Straße von Hormus möglich sein.“Uli PutzIrans Vizepräsident:
Teheran ist auf „alle Szenarien“ vorbereitetAngesichts der Drohungen von US-Präsident
Donald Trump ist
Iran nach den Worten des iranischen Vizepräsidenten Mohammed Resa Aref für „alle Szenarien“ vorbereitet. „Die Regierung hat die notwendigen Maßnahmen für alle Szenarien bis ins Detail ausgearbeitet“, erklärte Aref am Dienstag im Onlinedienst X. „Keine Drohung übersteigt unsere Bereitschaft und unsere Geheimdienstfähigkeiten“, fügte er hinzu. Die Äußerungen Arefs erfolgten wenige Stunden vor Ablauf eines Ultimatums des US-Präsidenten an
Iran. Dieser hatte zuvor mit der Auslöschung einer „ganzen Zivilisation“ gedroht, sollte
Iran sein Ultimatum zur Öffnung der
Straße von Hormus verstreichen lassen.Uli PutzKatars Innenministerium: Vier Verletzte durch Trümmerteile von iranischer RaketeIn Doha, der Hauptstadt des Golfemirats Katar, sind nach Angaben des katarischen Innenministeriums vier Menschen durch herabstürzende Trümmerteile einer iranischen Rakete verletzt worden. Unter den Verletzten befände sich auch ein Kind, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von mehreren Explosionen in Doha. In den Vereinigten Arabischen Emiraten meldete das Verteidigungsministerium zeitgleich iranische Angriffe. Die Luftabwehr der Emirate sei „aktuell mit Raketen- und Luftangriffen aus dem
Iran konfrontiert“, teilte das Ministerium im Onlinedienst X mit.Hanna MasaPakistan:
Iran-Ultimatum um zwei Wochen verlängern Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif ruft US-Präsident
Donald Trump auf, seine Frist an
Iran um zwei Wochen zu verlängern. Im Gegenzug bitte er die „iranischen Brüder“ aufrichtig, als Geste des guten Willens die
Straße von Hormus für den entsprechenden Zeitraum zu öffnen.Die diplomatischen Bemühungen für eine friedliche Lösung des Krieges schritten stetig voran, so Sharif auf der Plattform X. Pakistan war zuletzt ein Mittler zwischen den USA und
Iran. Ein ranghoher Vertreter Irans sagt der Nachrichtenagentur Reuters,
Iran prüfe wohlwollend den Vorschlag Pakistans für eine zweiwöchige Waffenruhe. Hanna MasaUSA melden iranischen Hackerangriff auf Infrastruktur Hacker mit Verbindungen zu
Iran führen laut der US-Behörde für IT-Sicherheit Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur der Vereinigten Staaten durch. Die Gruppen griffen gezielt Industrieanlagen an, die über das Internet erreichbar seien, teilte die zuständige Behörde CISA mit. Demnach sind unter anderem Regierungsbehörden sowie Anlagen der Wasserversorgung und des Energiesektors betroffen.In der Folge würden auf Bedienoberflächen häufig falsche Daten angezeigt. Es komme zu Störungen und finanziellen Schäden. Nähere Angaben zum Ausmaß waren zunächst nicht bekannt.Erst vor anderthalb Wochen war der Direktor der US-Bundespolizeibehörde FBI, Kash Patel, Medienberichten zufolge Opfer eines Hackerangriffs geworden. Eine Gruppe mit Verbindungen zu
Iran habe den Cyberangriff für sich reklamiert, schrieb unter anderem die „New York Times“. Das US-Außenministerium setzte eine Belohnung von bis zu zehn Millionen US-Dollar für Hinweise aus, die zur Identifizierung des iranischen Hackerteams führen. Hanna MasaPapst Leo: Drohungen gegen iranisches Volk sind „inakzeptabel“Papst Leo sagt, Drohungen gegen das iranische Volk seien „inakzeptabel“. Angriffe auf zivile Infrastruktur seien gegen internationales Recht, fügt er hinzu. Leo, der zuvor schon den
Iran-Krieg kritisiert hat, ruft Bürger in aller Welt auf, ihre politischen Vertreter aufzufordern, sich für Frieden einzusetzen.Hanna MasaIsrael will „Schaden für
Iran noch einmal vergrößern“ Die israelische Armee will die Gangart im Krieg mit
Iran noch einmal verschärfen. Der Generalstabschef des Militärs, Eyal Zamir, erklärte am Dienstag, den „dem Regime zugefügten Schaden“ bei der gemeinsamen Offensive mit der US-Armee „vergrößern“ zu wollen. Gleichzeitig lobte Zamir in der Erklärung die bisher erzielten „erheblichen Fortschritte“. Nun stehe die Offensive gegen
Iran vor einem „strategischen Scheideweg“. In der Erklärung ist auch von der Situation im Libanon die Rede. Dort befinde sich Israel in einer „Vorwärtsverteidigung“, erklärt Zamir. Auch dort würden die „Bemühungen zur Bekämpfung der Terrororganisation Hizbullah“ verstärkt. Antea ObinjaIran droht mit Angriff auf israelische GasfelderDer Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarden droht mit Angriffen auf die beiden israelischen Erdgasfelder Karisch und Tanin. Auf einer veröffentlichten Aufnahme sind drei weitere Angriffsziele verpixelt. Zu dem Foto schreibt der Geheimdienst auf X: „3.30 Uhr Teheraner Zeit (2.00 MESZ) werden die Staats- und Regierungschefs der Region ihm (US-Präsident
Donald Trump) sagen: Du verdammter Bastard, beende diesen verfluchten Krieg!“ Trump droht
Iran mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken und einer „Auslöschung“, sollte bis 2.00 Uhr MESZ die Blockade der
Straße von Hormus nicht aufgehoben sein. Mehr ladenTickarooLive Blog Software