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TUE · 2026-04-07 · 23:03 GMTBRIEF NSR-2026-0408-57367
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Liveblog Irankrieg: Trump will Angriffe auf Iran für zwei Wochen aussetzen

US-Präsident Donald Trump hat eine zweiwöchige Waffenruhe mit dem Iran angekündigt, kurz vor Ablauf eines Ultimatums und geplanten Angriffen. Die Waffenruhe ist an die Bedingung geknüpft, dass der Iran die Straße von Hormus wieder vollständig öffnet.

Sofia Dreisbach, KorrespondentinFAZFiled 2026-04-07 · 23:03 GMTLean · Center-RightRead · 5 min
Liveblog Irankrieg: Trump will Angriffe auf Iran für zwei Wochen aussetzen
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US-Präsident Donald Trump hat eine zweiwöchige Waffenruhe mit dem Iran angekündigt, kurz vor Ablauf eines Ultimatums und geplanten Angriffen. Die Waffenruhe ist an die Bedingung geknüpft, dass der Iran die Straße von Hormus wieder vollständig öffnet. Laut Trump haben sich Washington und Teheran in fast allen strittigen Punkten eines iranischen Zehn-Punkte-Plans geeinigt, der als Grundlage für ein Friedensabkommen dienen soll. Amerikanische Medien berichten, dass die USA alle Offensivoperationen im Iran eingestellt haben, nachdem in den vergangenen 39 Tagen über 13.000 Ziele angegriffen wurden. Der Iran hat die Waffenruhe und die Öffnung der Straße von Hormus bestätigt.

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Representatives from Tehran and the US will meet in Pakistan for talks.

factualNational Security Council of Iran
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Iran has agreed to a two-week ceasefire and the opening of the Strait of Hormuz.

quoteAbbas Araghchi
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Trump announced a two-week ceasefire with Iran, contingent on the reopening of the Strait of Hormuz.

quoteDonald Trump
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The US has halted offensive operations in Iran.

factualAmerican media citing senior US officials
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The US has attacked over 13,000 targets in Iran in the past 39 days.

factualnull
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Trump kündigt zwei Wochen lange Waffenruhe in Iran an Neunzig Minuten vor dem Auslaufen eines Ultimatums und den laut Donald Trump geplanten Großangriffen auf Iran hat der amerikanische Präsident mitgeteilt, man habe sich auf eine zwei Wochen lange Waffenruhe verständigt. Dies sei vorbehaltlich der Zusage Teherans, die Straße von Hormus „vollständig, unmittelbar und sicher“ wieder zu öffnen, schrieb der Präsident am Dienstagabend auf seiner Plattform Truth Social. Man sei „sehr weit fortgeschritten“ mit einer endgültigen Vereinbarung für dauerhaften Frieden in Iran und im Nahen Osten.Laut Trump haben sich Washington und Teheran in Bezug auf einen von Iran vorgelegten Zehn-Punkte-Plan in „fast allen“ strittigen Punkten geeinigt. Dieser sei eine gute „Arbeitsgrundlage“. Das Abkommen soll nun in den kommenden zwei Wochen unterschriftsreif gemacht werden. Außerdem, so Trump, hätten die Vereinigten Staaten ihre militärischen Ziele ohnehin schon erreicht und übertroffen. Es sei eine „Ehre“ für ihn als Präsident, dass dieses „Langzeitproblem“ kurz davor stehe, gelöst zu werden. Am Morgen hatte Trump noch über Iran geschrieben, in der Nacht zum Mittwoch werde „eine ganze Zivilisation untergehen und nie wieder zurückkehren“. Sofia Dreisbach, KorrespondentinUS-Militär hat Offensivoperationen in Iran eingestelltDie Vereinigten Staaten haben offenbar alle Offensivoperationen in Iran eingestellt, nachdem Donald Trump eine zwei Wochen lange Waffenruhe angekündigt hat. Das berichteten amerikanische Medien unter Berufung auf ranghohe amerikanische Beamte am Dienstagabend übereinstimmend. Die Vereinigten Staaten haben nach einiger Aussage in den vergangenen 39 Kriegstagen mehr als 13.000 Ziele in Iran angegriffen. Trump hatte außerdem mit der Zerstörung der Verkehrs- und Energieinfrastruktur des Landes gedroht, sollte es keine Einigung zwischen den beiden Ländern geben. Im Falle Irans rechnet das Weiße Haus offenbar damit, dass es noch etwas länger dauern könnte, bis entsprechende Befehle für eine Waffenruhe untere Ränge der Revolutionsgarden erreichen. Das berichtete Barak Ravid von der Nachrichtenplattform Axios am Dienstagabend unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen.Uli PutzIran bestätigt zweiwöchige Waffenruhe und die Öffnung der Straße von HormusIran hat einer von US-Präsident Donald Trump angekündigten zweiwöchigen Waffenruhe und der Öffnung der Straße von Hormus offiziell zugestimmt. „Für einen Zeitraum von zwei Wochen wird die sichere Durchfahrt“ durch die Meerenge möglich sein, erklärte der iranische Außenminister Abbas Araghchi auf X. Voraussetzung sei, dass „die Angriffe auf den Iran aufhören“, fügte er hinzu. Araghchi dankte Pakistan für seine Rolle als Vermittler. Laut einer Mitteilung des Nationalen Sicherheitsrats Irans werden Vertreter Teherans ab Freitag in Pakistan Gespräche mit Abgesandten der USA führen. Sofia Dreisbach, KorrespondentinIrans Botschafter ruft zu „Respekt und Höflichkeit“ aufReza Amiri Moghadam, Irans Botschafter in Pakistan und Schlüsselfigur in den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten, schreibt auf X, man habe Fortschritte von der „kritischen, sensiblen Phase“ gemacht. Im nächsten Schritt sollten „Respekt und Anstand“ an die Stelle von „Rhetorik und Redundanz“ treten.Sofia Dreisbach, KorrespondentinIran stimmt Waffenruhe und vorübergehender Öffnung der Passage laut Medienberichten zu Amerikanische Medien berichten, Iran stimme einer Waffenruhe laut einer Stellungnahme des iranischen Außenminister Abbas Araghchi zu. Demnach werde Teheran seine „Verteidigungsoperationen“ einstellen, sobald die Angriffe auf Iran eingestellt seien. Außerdem werde in Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und „unter Berücksichtigung der bestehenden technischen Einschränkungen“ zwei Wochen lang „eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus möglich sein.“Uli PutzIrans Vizepräsident: Teheran ist auf „alle Szenarien“ vorbereitetAngesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump ist Iran nach den Worten des iranischen Vizepräsidenten Mohammed Resa Aref für „alle Szenarien“ vorbereitet. „Die Regierung hat die notwendigen Maßnahmen für alle Szenarien bis ins Detail ausgearbeitet“, erklärte Aref am Dienstag im Onlinedienst X. „Keine Drohung übersteigt unsere Bereitschaft und unsere Geheimdienstfähigkeiten“, fügte er hinzu. Die Äußerungen Arefs erfolgten wenige Stunden vor Ablauf eines Ultimatums des US-Präsidenten an Iran. Dieser hatte zuvor mit der Auslöschung einer „ganzen Zivilisation“ gedroht, sollte Iran sein Ultimatum zur Öffnung der Straße von Hormus verstreichen lassen.Uli PutzKatars Innenministerium: Vier Verletzte durch Trümmerteile von iranischer RaketeIn Doha, der Hauptstadt des Golfemirats Katar, sind nach Angaben des katarischen Innenministeriums vier Menschen durch herabstürzende Trümmerteile einer iranischen Rakete verletzt worden. Unter den Verletzten befände sich auch ein Kind, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten von mehreren Explosionen in Doha. In den Vereinigten Arabischen Emiraten meldete das Verteidigungsministerium zeitgleich iranische Angriffe. Die Luftabwehr der Emirate sei „aktuell mit Raketen- und Luftangriffen aus dem Iran konfrontiert“, teilte das Ministerium im Onlinedienst X mit.Hanna MasaPakistan: Iran-Ultimatum um zwei Wochen verlängern Pakistans Ministerpräsident Shehbaz Sharif ruft US-Präsident Donald Trump auf, seine Frist an Iran um zwei Wochen zu verlängern. Im Gegenzug bitte er die „iranischen Brüder“ aufrichtig, als Geste des guten Willens die Straße von Hormus für den entsprechenden Zeitraum zu öffnen.Die diplomatischen Bemühungen für eine friedliche Lösung des Krieges schritten stetig voran, so Sharif auf der Plattform X. Pakistan war zuletzt ​ein Mittler zwischen den USA und Iran. Ein ranghoher Vertreter Irans sagt der Nachrichtenagentur Reuters, Iran prüfe wohlwollend den Vorschlag Pakistans für eine zweiwöchige Waffenruhe. Hanna MasaUSA melden iranischen Hackerangriff auf Infrastruktur Hacker mit Verbindungen zu Iran führen laut der US-Behörde für IT-Sicherheit Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur der Vereinigten Staaten durch. Die Gruppen griffen gezielt Industrieanlagen an, die über das Internet erreichbar seien, teilte die zuständige Behörde CISA mit. Demnach sind unter anderem Regierungsbehörden sowie Anlagen der Wasserversorgung und des Energiesektors betroffen.In der Folge würden auf Bedienoberflächen häufig falsche Daten angezeigt. Es komme zu Störungen und finanziellen Schäden. Nähere Angaben zum Ausmaß waren zunächst nicht bekannt.Erst vor anderthalb Wochen war der Direktor der US-Bundespolizeibehörde FBI, Kash Patel, Medienberichten zufolge Opfer eines Hackerangriffs geworden. Eine Gruppe mit Verbindungen zu Iran habe den Cyberangriff für sich reklamiert, schrieb unter anderem die „New York Times“. Das US-Außenministerium setzte eine Belohnung von bis zu zehn Millionen US-Dollar für Hinweise aus, die zur Identifizierung des iranischen Hackerteams führen. Hanna MasaPapst Leo: Drohungen gegen iranisches Volk sind „inakzeptabel“Papst Leo sagt, Drohungen gegen das iranische Volk seien „inakzeptabel“. Angriffe auf zivile Infrastruktur seien gegen internationales Recht, fügt er hinzu. Leo, der zuvor schon den Iran-Krieg kritisiert hat, ruft Bürger in aller Welt auf, ihre politischen Vertreter aufzufordern, sich für Frieden einzusetzen.Hanna MasaIsrael will „Schaden für Iran noch einmal vergrößern“ Die israelische Armee will die Gangart im Krieg mit Iran noch einmal verschärfen. Der Generalstabschef des Militärs, Eyal Zamir, erklärte am Dienstag, den „dem Regime zugefügten Schaden“ bei der gemeinsamen Offensive mit der US-Armee „vergrößern“ zu wollen. Gleichzeitig lobte Zamir in der Erklärung die bisher erzielten „erheblichen Fortschritte“. Nun stehe die Offensive gegen Iran vor einem „strategischen Scheideweg“. In der Erklärung ist auch von der Situation im Libanon die Rede. Dort befinde sich Israel in einer „Vorwärtsverteidigung“, erklärt Zamir. Auch dort würden die „Bemühungen zur Bekämpfung der Terrororganisation Hizbullah“ verstärkt. Antea ObinjaIran droht mit Angriff auf israelische GasfelderDer Geheimdienst der iranischen Revolutionsgarden droht mit Angriffen auf die beiden israelischen Erdgasfelder Karisch und Tanin. Auf einer veröffentlichten Aufnahme sind drei weitere Angriffsziele verpixelt. Zu dem Foto schreibt der Geheimdienst auf X: „3.30 Uhr Teheraner Zeit (2.00 MESZ) werden die Staats- und Regierungschefs der Region ihm (US-Präsident Donald Trump) sagen: Du verdammter Bastard, beende diesen verfluchten Krieg!“ Trump droht Iran mit Angriffen auf Kraftwerke und Brücken und einer „Auslöschung“, sollte bis 2.00 Uhr MESZ die Blockade der Straße von Hormus nicht aufgehoben sein. 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