Millionenschaden im
Wetteraukreis: Scheune ausgebrannt +++ Frau in
Gernsheim mit Stein attackiert und beraubt +++ Infektionswellen in
Hessen weiter spürbar +++ Liveblog zu Rhein-Main und HessenWetteraukreis: Scheune in Vollbrand – 1,75 Millionen Euro SchadenAuf einem Aussiedlerhof in
Ranstadt (
Wetteraukreis) steht eine Scheune in Vollbrand. Die Polizei geht in einer ersten Schätzung von einem Sachschaden von 1,75 Millionen Euro aus. Wie sie mitteilte, brach das Feuer gegen 9 Uhr im Ortsteil
Ober-Mockstadt aus. Zu diesem Zeitpunkt seien in der Halle Heuballen umgeladen worden. Auch ein Teleskoplader und ein Lkw seien den Flammen zum Opfer gefallen. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Zur Brandursache konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. (dpa)Jan SchiefenhövelLuft in
Darmstadt nicht stärker belastet als erlaubtDarmstadt. Die erlaubten Grenzwerte für Luftschadstoffe werden im Darmstädter Stadtgebiet nicht überschritten. Das haben Messungen des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) im vergangenen Jahr ergeben, wie die Stadt mitgeteilt hat. Die Konzentration von Stickstoffdioxid und Feinstaub in der Luft wird in
Darmstadt an zwei Hauptverkehrsstraßen, der Hügelstraße und der Heinrichstraße, erfasst. Auch in den Jahren zuvor waren die vom Gesetz erlaubten Grenzwerte eingehalten worden.Allerdings ist im vergangenen Jahr ein leichter Anstieg innerhalb der erlaubten Spanne festgestellt worden, wie Umweltdezernent
Michael Kolmer (
Die Grünen) berichtet hat. Nach seinen Worten fielen diese Werte aber nicht nur in
Darmstadt, sondern in ganz
Hessen höher aus. Das Landesamt sehe die kühle und austauscharme Wetterlage im ersten Vierteljahr des vergangenen Jahres als Ursache. Deshalb sei stärker geheizt worden, was zu mehr Emissionen führte. Gleichzeitig habe ein austauscharmer Aufbau der Luftschichten den Abtransport der Schadstoffe behindert. Der Umweltdezernent wies darüber hinaus darauf hin, dass vom Jahr 2030 an neue, strengere Grenzwerte gelten werden. Dann sei nur noch eine halb so hohe Konzentration von Stickstoffdioxid erlaubt. Dieser niedrigere Grenzwert werde derzeit in
Darmstadt noch nicht erreicht.
Inga JanovićPrzewalski-Herde in
Hanau durch Krankheit dezimiertHanau. Die Wildpferd-Herde in
Hanau ist durch den Tod zweier Tiere in den vergangenen Wochen auf sechs geschrumpft. Die beiden Przewalski-Pferde seien infolge von Verletzungen und Krankheiten eingeschläfert worden, teilte die Stadt mit. Die Verantwortlichen wollen sich nun bemühen, den Bestand wieder aufzustocken.Die Pferde dienen als Landschaftspfleger und tragen auf dem Campo Pond, einem ehemaligen Trainingsgelände der US-Armee, zum Erhalt des einzigartigen Biotops mit seiner Tier- und Pflanzenwelt bei. Sie sorgen dafür, dass die Offenlandfläche nicht überwuchert, knabbern neue Baumtriebe ab und halten das Gelände vom Unterholz frei.Benannt sind die Tiere nach ihrem Entdecker, dem russischen Forscher Nikolaj Przewalski. Zeitweise galten sie als fast ausgestorben. Inzwischen hat sich ihr Bestand durch Zuchtprogramme wieder erholt. Przewalski-Pferde sind etwa so groß wie Ponys (rund 1,40 Meter) und gelten als besonders widerstandsfähig. Sie können sowohl in eisiger Kälte als auch in großer Hitze leben. (dpa)Michael TheilGernsheim: Frau mit Stein attackiert und beraubtEin Unbekannter hat im südhessischen
Gernsheim eine 42 Jahre alte Frau mit einem Stein ins Gesicht geschlagen und sie anschließend beraubt. Wie die Polizei mitteilt, war die Zweiundvierzigjährige am Sonntag gegen Mitternacht an der Mainzer Straße auf Höhe der „Oil!"-Tankstelle unterwegs, als ihr ein Mann zunächst vergeblich die Handtasche entreißen wollte. Nachdem er die Frau mit dem Stein verletzt habe, sei er mit ihrer Geldbörse geflohen. Die Frau sei dabei „nicht unerheblich“ verletzt worden und habe sich in ärztliche Behandlung begeben, so die Polizei. Den Flüchtigen beschreibt sie als etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß mit einer Mütze. Die Kriminalpolizei Rüsselsheim bittet Zeugen um Hinweise. (mthe.)Michael TheilHausärzte in
Hessen: Infektwellen weiter spürbarIn Hessens Hausarztpraxen sind Atemwegsinfektionen weiter ein Thema. Bei den meisten betroffenen Patienten kämen allgemeine grippale Beschwerden wie Hals- und Kopfschmerzen, Nasennebenhöhlenentzündungen und Bronchitis vor, teilte der Hausärztinnen- und Hausärzteverband
Hessen mitteilt. „Die Behandlung und die Verläufe sind in der Regel unkompliziert“, berichtet der Landesvorsitzende Christian Sommerbrodt. Das Infektgeschehen verlaufe in diesem Frühjahr in etwa auf dem Niveau der vergangenen drei Jahre.Rhino- und Coronaviren im September und Dezember Nach zwei heftigen Infektwellen im September und Dezember 2025 – damals verursacht vor allem von Rhino- und Coronaviren – habe im Februar die klassische Grippe (Influenza) das Infektgeschehen beherrscht. „Im Vergleich zu der Vor-Coronazeit sind die Wellen aber immer noch stärker ausgeprägt“, sagt der Verbandsvorsitzende. Seit Mitte Februar sei auch wieder ein Anstieg von Infektionen mit Rhinoviren und RS-Viren zu beobachten. Die über Tröpfchen übertragenen Respiratorische Synzytial-Viren (RSV) sind Erreger von Atemwegsinfektionen mit schwereren Krankheitsverläufen. Rhinoviren gelten als hauptverantwortlich für Schnupfen und Erkältungen. (dpa)Michael TheilFreundliche Tage und ungemütliche Nächte in HessenDas Wetter in
Hessen bleibt überwiegend freundlich in den kommenden Tagen, die Nächte könnten jedoch ungemütlich werden. Am Mittwoch erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) Höchsttemperaturen zwischen 17 Grad in Nordhessen und bis 21 Grad an der Bergstraße. Dabei soll es trocken und sonnig bleiben. In der Nacht auf Donnerstag sollen die Temperaturen stark fallen. Die Tiefsttemperaturen liegen zwischen 6 und 3 Grad, in Tallagen der Mittelgebirge lokal bis -1 Grad. Gebietsweise sei leichter Bodenfrost möglich. Am Donnerstag bleibt es abermals trocken und überwiegend heiter. Zeitweise ziehen dünne Wolkenfelder durch, dabei werden laut der Vorhersage Höchsttemperaturen zwischen 17 Grad in Nordhessen und 21 Grad südlich vom Main erreicht. In der Nacht auf Freitag ziehen von Westen Schauer durch, dabei seien auch einzelne Gewitter nicht ausgeschlossen. Im Bereich der Schauer frische der Wind kurzzeitig stark bis stürmisch auf. Der Freitag startet mit dichter Bewölkung und örtlichem Regen. Nach und nach sollen die Wolken auflockern, dann bleibt es auch trocken. Die Höchsttemperatur liegt laut DWD zwischen 12 und 15 Grad. (dpa) Michael TheilBrand in Bad Hersfeld verursacht hohen SachschadenEin Brand in einem Mehrfamilienhaus in Bad Hersfeld hat einen hohen Schaden verursacht. Die Feuerwehr schätze die Höhe auf rund 250.000 Euro, teilte die Polizei mit. Demnach sei das Feuer am Dienstagabend auf einem Balkon einer Wohnung im ersten Stock ausgebrochen und habe sich auf den Dachstuhl ausgebreitet. Die Bewohner der betroffenen Wohnung waren den Angaben zufolge nicht Zuhause, als der Brand ausbrach, alle weiteren Bewohner des Hauses seien rechtzeitig evakuiert worden. Verletzt worden sei niemand. Wieso das Feuer auf dem Balkon ausbrach, war zunächst unklar. Die rund 60 Kräfte der Feuerwehr hätten das Feuer gelöscht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. (dpa) Alexander JürgsWeiter Kritik an Astor-Film-LoungeFrankfurt. Die Stadt Frankfurt und die christlichen Kirchen fordern die Betreiber der Astor-Film-Lounge auf, sich doch an den diesjährigen „Jüdischen Filmtagen“ zu beteiligen. Das Kino hatte eine Kooperation mit dem von der Frankfurter Jüdischen Gemeinde organisierten Filmfestival abgesagt. Anders als in den Jahren zuvor wolle man dafür keine Kinosäle zur Verfügung stellen, als „zu heiß“ hatte der Kinoleiter die Lage bezeichnet. Nachdem die Gemeinde die Absage öffentlich gemacht hatte, wurden die Kinobetreiber dafür scharf kritisiert.Die Stadt hat nun angeboten, einen Dialog zwischen Kino und Jüdischer Gemeinde zu unterstützen. Man erwarte, „dass sich die Astor-Film-Lounge ihrer Verantwortung als zentraler Kulturort stellt“, heißt es in einer Mitteilung. Auch die katholische und die evangelische Kirche fordern das Kino zum Umdenken auf. Die Absage nennen sie „ein falsches Signal zur falschen Zeit“. Jüdisches Leben werde derzeit aus dem öffentlichen Raum zurückgedrängt. „Wer das zulässt, schwächt nicht nur die betroffene Gemeinschaft – er schwächt die ganze Stadt“, schreiben die Kirchenvertreter.Michael TheilGießen: Schüsse auf Café – Polizei sucht ZeugenUnbekannte haben am Montagabend auf ein Café an der Schanzenstraße in Gießen geschossen. Wie die Polizei mitteilt, trafen die Projektile eine Scheibe des Cafés und ein geparktes Auto. Zur Tatzeit sollen sich mehrere Personen in der Nähe des Cafés aufgehalten haben, die aber unverletzt blieben. Zeugen hätten bemerkt, wie zwei Männer gegen 22 Uhr vom Tatort in Richtung Westanlage davonrannten. Bislang blieb die Fahndung nach den Verdächtigen ohne Erfolg. Weshalb die Unbekannten auf das Café schossen, ist weiter unklar. Die Gießener Kriminalpolizei bittet deshalb um Hinweise zu möglichen Hintergründen, Angaben zu den Flüchtigen und ob verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Schanzenstraße, der Westanlage oder dem näheren Umfeld aufgefallen sind. (mthe.)Michael TheilSonne und milde Temperaturen in
Hessen – nachts teils FrostViel Sonne und frühlingshafte Temperaturen prägen heute das Wetter in
Hessen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleibt es trocken bei Höchstwerten zwischen 16 und 20 Grad. Dabei weht schwacher bis mäßiger Wind aus Ost bis Nordost.In der Nacht zu Mittwoch kühlt es allerdings deutlich auf Tiefsttemperaturen von 5 bis 1 Grad ab: In Tallagen des Berglands kann es leichten Frost bei bis zu minus 2 Grad geben. In den kommenden Tagen setzt sich das freundliche Hochdruckwetter fort. Am Mittwoch werden bei viel Sonnenschein bis zu 22 Grad erreicht. In der Nacht zu Donnerstag bleibt es meist klar, stellenweise ist Bodenfrost möglich. (dpa)Michael TheilHessen stockt Ladepunkte an Dienstgebäuden weiter aufDie Zahl der Ladepunkte für Elektroautos an Dienstgebäuden des Landes
Hessen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr gab es insgesamt 1.693 derartige Ladepunkte, wie aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der oppositionellen Grünen-Landtagsfraktionen hervorgeht.Im Jahr 2023 wurden 299 Lademöglichkeiten geschaffen, 2024 waren es 565 und im vergangenen Jahr 342. Für das laufende Jahr plane die Landesregierung weitere 270 Ladepunkte, teilte das Ministerium mit. Für die Jahre danach hänge das Ausbauziel von der jeweiligen Haushaltslage ab. (dpa)Christian RiethmüllerMotorradfahrer im Vogelsberg tödlich verunglücktBreungeshain. Ein 35-Jähriger ist mit seinem Motorrad im Vogelsbergkreis in einer Kurve von der Straße abgekommen und tödlich verletzt worden. Der 35-Jährige war zwischen Breungeshain und Ilbeshausen unterwegs, als er laut Polizeiangaben in einer Linkskurve die Kontrolle über seine Maschine verlor. Er prallte nach rechts gegen die Leitplanke und zog sich schwere Verletzungen zu.Nach dem Unfall am Nachmittag wurden ein Notarzt und ein Rettungshubschrauber alarmiert, der Motorradfahrer starb jedoch noch an der Unfallstelle. Die zuständige Staatsanwaltschaft in Gießen beauftragte einen Gutachter mit der Rekonstruktion des Geschehens. (dpa)Christian RiethmüllerVerletzter bei Brand in Frankfurter Wohnhaus Frankfurt. Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus im Sandweg im Frankfurter Stadtteil Bornheim ist ein Bewohner verletzt worden. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden, wie die Polizei mitteilte. Demnach hatten Anwohner das Feuer gemeldet, auch weil ein Rauchwarnmelder Alarm geschlagen hatte. „Beim Eintreffen der Kräfte waren in der betroffenen Wohnung im zweiten Obergeschoss bereits Rauch und Flammen erkennbar“, erklärte die Polizei. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Nach aktuellen Erkenntnissen brach der Brand im Schlafzimmer aus. Das Haus wurde den Angaben zufolge erheblich beschädigt, bleibt aber auch nach den Löscharbeiten für die anderen Anwohner bewohnbar. Die genaue Brandursache soll nun ermittelt werden. (dpa)Christian RiethmüllerVerfolgungsfahrt über drei Autobahnen in FrankfurtFrankfurt. Nach einer Verfolgungsfahrt über mehrere Autobahnen hat die Polizei einen flüchtigen Fahrer festgenommen. Der Wagen des 35-Jährigen sei den Beamten am Sonntagabend auf der A66 aufgefallen, teilte die Polizei mit. Das Nummernschild des Fahrzeugs sei auf ein Motorrad zugelassen gewesen. Daher habe die Streife sich entschieden, das Auto zu verfolgen.Aufgrund der hohen Geschwindigkeit sei die Verfolgung jedoch schwierig gewesen, hieß es. Auf der A661 seien mehrere Streifenfahrzeuge dazugekommen, die dem Fahrzeug diverse Anhaltesignale zeigten. „Diese missachtete der 35-jährige Fahrer und beschleunigte stattdessen sein Fahrzeug“, so die Polizei. An der Anschlussstelle Eckenheim habe er kurz vor der räumlichen Trennung die Ausfahrt genommen. Nach einem abgebrochenen Wendemanöver sei das Fahrzeug des Mannes in einem Grünstreifen zum Stehen gekommen und er habe versucht, zu Fuß weiter zu flüchten. Nach kurzer Zeit hätten die Beamten den 35-Jährigen festnehmen können. Bei der Überprüfung sei festgestellt worden, dass das Auto seit Ende 2025 außer Betrieb gesetzt sei. Zudem hätten die Beamten im Innenraum zahlreiche alkoholische Getränke und geringe Mengen Betäubungsmittel gefunden. „Ob der Fahrer unter dem Einfluss von Alkohol oder Betäubungsmitteln stand, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen“, hieß es. Sein Fahrzeug sei sichergestellt und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet worden. (dpa)Christian RiethmüllerA5: Mann versucht nach Unfall zu Fuß über Autobahn zu fliehenFrankfurt. Ein verletzter Mann hat nach einem Unfall versucht, zu Fuß über die Autobahn zu fliehen. Der 30-Jährige habe in der Nacht auf Ostermontag die Kontrolle über sein Auto auf der Autobahn 5 verloren, teilte die Polizei mit. Kurz vor dem Bad Homburger Kreuz im Hochtaunuskreis sei er mit seinem Wagen gegen die linke Schutzplanke geschleudert. Danach sei sein Auto noch gegen die rechte Schutzplanke und über die Straße geschleudert, ehe es auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen kam. „Die Fahrbahn wurde durch den Unfall übersät mit Wrackteilen und Betriebsstoffen“, hieß es von der Frankfurter Polizei. Ersthelfer hätten den 30-Jährigen aus dem Auto befreit und die Unfallstelle abgesichert. Währenddessen habe der Unfallverursacher versucht, zu Fuß über die Gegenfahrbahn der Autobahn zu flüchten. Weitere Ersthelfer hätten die Situation erkannt und seien dem Mann hinterhergelaufen. Er sei dann im Grünbereich des Anschlusskreuzes liegen geblieben, bis der Rettungsdienst eintraf. Der Mann sei mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Polizei habe den Verdacht, dass der 30-Jährige alkoholisiert war. Die Ermittlungen dauerten jedoch noch an. (dpa)Mehr ladenTickarooLive Blog Software