Russische Polizei durchsucht Redaktion der „Nowaja Gaseta“
Die russische Polizei hat die Redaktionsräume der regierungskritischen Zeitung "Nowaja Gaseta" in Moskau durchsucht. Die Durchsuchung erfolgte im Rahmen eines Strafverfahrens wegen des angeblichen Abgreifens von Personendaten und der gezielten Verbreitung von Artikeln über Telegram-Kanäle.
Briefing Summary
AI-generatedDie russische Polizei hat die Redaktionsräume der regierungskritischen Zeitung "Nowaja Gaseta" in Moskau durchsucht. Die Durchsuchung erfolgte im Rahmen eines Strafverfahrens wegen des angeblichen Abgreifens von Personendaten und der gezielten Verbreitung von Artikeln über Telegram-Kanäle. Der Zeitung, die 1993 mit Unterstützung von Michail Gorbatschow gegründet wurde und deren Chefredakteur Dmitri Muratow 2021 den Friedensnobelpreis erhielt, wurde nach Beginn des Ukraine-Kriegs die Lizenz entzogen. Ein Großteil der Redaktion arbeitet seitdem im Exil, während in Moskau eine verkleinerte Redaktion verblieb, die unter anderem eine Zeitschrift herausgibt. Zuvor wurde bereits die Menschenrechtsorganisation Memorial, ebenfalls Friedensnobelpreisträger, in Russland verboten.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedThe Supreme Court previously declared the human rights group Memorial extremist and banned it.
Many Novaya Gazeta journalists now work in exile in Latvia for Novaya Gazeta Europe.
Novaya Gazeta suspended publication in Moscow after the start of the Ukraine war in 2022 and had its license revoked.
The police stated the search was related to a criminal case involving the extraction of personal data.
Russian police searched the Moscow office of Novaya Gazeta.