US-Präsident: Entspricht nicht der getroffenen Vereinbarung +++ Irans früherer Außenminister Charrasi bei Luftangriff getötet +++ Gespräche zwischen
Israel und Libanon in USA geplant +++ alle Entwicklungen im LiveblogTrump:
Iran macht „sehr schlechten Job“ in Straße von HormusUS-Präsident
Donald Trump kritisiert das Vorgehen von
Iran in der Straße von Hormus.
Iran mache einen „sehr schlechten Job – manche würden sagen einen unehrenhaften“, wenn es darum gehe, Öl passieren zu lassen, schreibt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. „Das ist nicht die Vereinbarung, die wir haben!“, fügt er hinzu.Gregor GrosseZahlreiche Menschen gedenken bei Freitagsgebet in Teheran getöteten Obersten FührerIn der iranischen Hauptstadt Teheran haben Anhänger des im Krieg getöteten Religionsführers Ajatollah
Ali Khamenei gedacht. Beim Freitagsgebet im Mausoleum von Revolutionsführer
Ruhollah Khomeini (1902–1989) kamen dafür zahlreiche Menschen zusammen, wie Aufnahmen im Staatsfernsehen zeigten. Die Andacht leitete der erzkonservative Prediger Mohammed-Dschawad Hadsch Ali Akbari.Die Trauerfeiern für Khamenei hatten bereits am Mittwoch begonnen und fallen mit dem Ende der vierzigtägigen Trauerzeit zusammen, die im schiitischen Islam Tradition hat. Unklar bleibt, wann Chamenei beerdigt wird. Offiziell soll der frühere Religionsführer in seiner Heimatstadt Maschhad im Nordosten begraben werden. Gregor GrosseUN: Libanon droht Krise bei LebensmittelversorgungLibanon droht nach Angaben des UN-Welternährungsprogramms (WFP) eine Krise bei der Lebensmittelversorgung, da der Irankrieg die Lieferung von Gütern im Land beeinträchtigt. „Was wir erleben, ist nicht nur eine Vertreibungskrise, es entwickelt sich rasch zu einer Krise der Lebensmittelsicherheit“, sagte WFP-Länderdirektorin Allison Oman der Nachrichtenagentur Reuters per Videoschalte aus Beirut. Sie warnte davor, dass Nahrungsmittel wegen steigender Preise und der wachsenden Nachfrage von vertriebenen Familien zunehmend unerschwinglich würden. Gregor GrosseWieder gegenseitige Angriffe zwischen Hizbullah und IsraelDie gegenseitigen Angriffe der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz dauern trotz geplanter direkter Gespräche zwischen
Israel und Libanon an. Die Hizbullah feuerte am Morgen wieder Geschosse auf den Norden Israels. Dort wurde israelischen Medien zufolge ein Haus von einer Rakete der Miliz getroffen und beschädigt. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Die Hisbollah reklamierte einen Raketenangriff für sich.Auch in Libanon wurden abermals Angriffe gemeldet. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA berichtete von Angriffen vor allem in Südlibanon. Mindestens ein Mensch sei dabei getötet worden. Gregor GrosseRepublikaner blockieren Vorstoß der Demokraten zu
Iran-Einsatz Die Republikaner im US-Repräsentantenhaus haben am Donnerstag (US-Ortszeit) abermals einen Vorstoß der Demokraten zur Beendigung der Militäroperationen gegen
Iran blockiert. Die Abgeordneten der Partei hinter US-Präsident
Donald Trump verhinderten eine Resolution der Demokraten, die Trump die Vollmachten für den Einsatz entziehen sollte. Die Initiative der Demokraten in einer verkürzten Proforma-Sitzung während der Parlamentspause hatte zwar überwiegend symbolischen Charakter. Die Demokraten kündigten aber an, nach der Osterpause in der kommenden Woche weitere Abstimmungen über Trumps Kriegsvollmachten durchsetzen zu wollen. Sabrina FrangosIrans früherer Außenminister Charrasi bei Luftangriff getötetDer frühere iranische Außenminister Kamal Charrasi ist Behördenangaben zufolge nach einem Luftangriff seinen Verletzungen erlegen. Der Leiter des Strategischen Rats für Auswärtige Beziehungen sei vor einigen Tagen bei einem israelisch-amerikanischen Luftangriff verwundet worden und sei nun ein Märtyrer, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Irna. Charrasi war von 1997 bis 2005 Außenminister der Islamischen Republik. Zuletzt beriet er Medienberichten zufolge den obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei, der zu Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den
Iran getötet worden war.Sabrina FrangosKuwait verurteilt Drohnenangriffe -
Iran weist Beteiligung zurückKuwait verurteilt nach Angaben des Außenministeriums Drohnenangriffe des
Iran und seiner Verbündeten auf wichtige Einrichtungen des Landes. Die Vorfälle seien eine Verletzung der Souveränität und des Luftraums, teilt das Ministerium mit. Die staatliche Nachrichtenagentur meldet einen Drohnenangriff auf einen Standort der Nationalgarde. Dabei sei erheblicher Sachschaden entstanden, Verletzte gebe es nicht. Die iranischen Revolutionsgarden weisen in staatlichen Medien zurück, während der geltenden Waffenruhe Angriffe auf Golfstaaten verübt zu haben. Kuwait erklärt, die Angriffe untergrüben die Bemühungen um eine Waffenruhe zwischen den USA und
Iran.Sabrina FrangosIsrael greift Hizbullah-Stellungen in Libanon anDie israelischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben Stellungen der proiranischen Hizbullah-Miliz in Libanon angegriffen. Bei der Attacke seien etwa zehn Abschussrampen getroffen worden, von denen aus zuvor Geschosse auf den Norden Israels abgefeuert worden seien, teilte das Militär mit.Medienberichten zufolge feuerte die Schiiten-Miliz in der Nacht ihrerseits eine Rakete auf
Israel ab, die allerdings abgefangen wurde. In Tel Aviv und Aschdod wurde demnach Luftalarm ausgelöst.Philipp von ReinersdorffTrump warnt
Iran davor Gebühren für Straße von Hormus zu erhebenUS-Präsident
Donald Trump warnt den
Iran davor, von Tankern Gebühren für die Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu verlangen. „Das sollten sie besser lassen, und falls sie es tun, sollten sie sofort damit aufhören“, schreibt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social.Dazu kündigte Trump an, dass sehr schnell wieder Öl fließen werde. Dies werde „mit oder ohne die Hilfe des
Iran“ geschehen, warnt er, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.Philipp von ReinersdorffUSA: Verhandlungen zwischen
Israel und Libanon ab kommender Woche Das US-Außenministerium wird in der kommenden Woche Gespräche zwischen Libanon und
Israel ausrichten. Dabei soll es um die Verhandlungen über eine Waffenruhe gehen, wie ein Beamter des Ministeriums bestätigte. Wann genau die Gespräche stattfinden und wer teilnimmt, blieb zunächst unklar. Wie die israelische Nachrichtenseite „ynet“ unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person berichtet hatte, sollen zunächst die US-Botschafter der beiden Länder teilnehmen.Paul GrossTrump: Netanjahu hat Reduzierung der Attacken auf Libanon zugesagtIsrael wird nach Angaben von US-Präsident
Donald Trump die Angriffe in Libanon zurückfahren. Er habe mit Premierminister Benjamin Netanjahu gesprochen und dieser habe eine Reduzierung der Attacken zugesagt, sagte Trump dem US-Sender NBC in einem Telefoninterview. Paul GrossHizbullah lehnt Gespräche zwischen
Israel und Libanon abDie Hizbullah lehnt direkte Verhandlungen mit
Israel ab. Die libanesische Regierung müsse einen Waffenstillstand als Vorbedingung für weitere Schritte fordern, sagt der Hizbullah-Abgeordnete Ali Fajjad. Zudem müsse der Abzug der israelischen Truppen aus dem Libanon sowie die Rückkehr der Vertriebenen Priorität haben. Paul GrossBerichte über Verhandlungen zwischen
Israel und Libanon Anfang nächster WocheDie von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu angekündigten direkten Verhandlungen mit Libanon sollen israelischen Medien zufolge bereits nächste Woche beginnen. Wie die israelische Nachrichtenseite „ynet“ unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person berichtete, sollen die Gespräche dann in Washington stattfinden. Demnach sollen zunächst die US-Botschafter der beiden verfeindeten Länder daran teilnehmen.Auch die israelische Zeitung „Maariv“ meldete, dass die Gespräche nächste Woche beginnen sollen. Der israelische Sender N12 berichte von Verhandlungen „voraussichtlich Anfang nächster Woche“. Ein Sprecher von Netanjahu wollte die Zeitangabe auf Anfrage zunächst nicht bestätigen.Paul GrossRutte sieht Forderungen der USA durch die NATO erfülltDie NATO-Mitgliedstaaten erfüllen nach Darstellung von Generalsekretär Mark Rutte alle Forderungen der USA zur Unterstützung im Krieg gegen
Iran. Zwar seien einige Verbündete bei der logistischen Hilfe anfangs „gelinde gesagt etwas langsam“ gewesen, sagt Rutte in Washington. Dies liege auch daran, dass US-Präsident
Donald Trump die Alliierten nicht vorab über die ersten Angriffe informiert habe, um das Überraschungsmoment zu nutzen. Inzwischen leisteten die europäischen Partner jedoch umfangreiche Unterstützung, erklärt er weiter. Mehr ladenTickarooLive Blog Software