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FRI · 2026-04-10 · 06:10 GMTBRIEF NSR-2026-0410-61434
News/Tod von Afrika Bambaataa: Ein Leben zwis/Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa gestorben
NSR-2026-0410-61434News Report·DE·Human Interest

Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa gestorben

Der US-amerikanische Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa ist im Alter von 68 Jahren in Pennsylvania gestorben. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Hit "Planet Rock" aus dem Jahr 1982.

Tagesschau (ARD)Filed 2026-04-10 · 06:10 GMTLean · CenterRead · 2 min
Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa gestorben
Tagesschau (ARD)FIG 01
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Der US-amerikanische Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa ist im Alter von 68 Jahren in Pennsylvania gestorben. Bekannt wurde er vor allem durch seinen Hit "Planet Rock" aus dem Jahr 1982. Bambaataa, geboren als Lance Taylor in der Bronx, begann seine Karriere mit Blockpartys und gründete 1973 die Universal Zulu Nation, um durch Hip-Hop friedliche Werte zu vermitteln. Sein Tod löste weltweit Beileidsbekundungen aus, die seinen Einfluss auf das Genre würdigten. Allerdings gab es gegen Bambaataa auch Vorwürfe sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen in den 1980er- und 1990er-Jahren, die er bestritt. Die Universal Zulu Nation entschuldigte sich 2016 bei den mutmaßlichen Opfern.

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Bambaataa lost a civil lawsuit for abuse in 2025 after failing to appear in court.

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In June 2016, Universal Zulu Nation apologized to 'survivors of alleged sexual abuse by Bambaataa'.

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TMZ reported that Bambaataa died in Pennsylvania due to complications related to cancer.

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Tommy Boy Records stated that Bambaataa's contributions to the genre and broader culture continue to resonate.

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Afrika Bambaataa, a pioneer of Hip-Hop known for songs like 'Planet Rock', has died at the age of 68.

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Er galt als einer der Pioniere des Hip-Hop und wurde mit Songs wie "Planet Rock" berühmt: Nun ist der US-Musiker und Produzent Afrika Bambaataa im Alter von 68 Jahren gestorben. Zuletzt gab es Missbrauchsvorwürfe gegen ihn. Der US-Hip-Hop-Künstler und Produzent Afrika Bambaataa ist nach Angaben seines ehemaligen Plattenlabels gestorben. Er wurde 68 Jahre alt. "Mit seinem Tod denken wir über seine Beiträge zum Genre und zur breiteren Kultur nach, die bis heute nachwirken", erklärte Tommy Boy Records auf Instagram. Der Rapper war vor allem für seinen Hit "Planet Rock" aus dem Jahr 1982 bekannt. Das Promi-Portal TMZ berichtete, Bambaataa sei am Donnerstag im US-Bundesstaat Pennsylvania an Komplikationen im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung gestorben. Bambaataa war als Lance Taylor in Sozialbauten im New Yorker Stadtteil Bronx geboren worden. Er begann seine Musikkarriere mit der Veranstaltung von Blockpartys. Früh ließ er sich von elektronischer Musik inspirieren. Bambaataa wuchs in einer Zeit in New York auf, die von Bandengewalt geprägt war. 1973 gründete er die Musikgruppe Universal Zulu Nation, die Hip-Hop nutzte, um friedliche Werte zu vermitteln. Sein Tod löste weltweit zahlreiche Beileidsbekundungen von Freunden, Familie und Fans aus, die seinen Einfluss auf das Musikgenre würdigten. "Als Gründer der Universal Zulu Nation half Afrika Bambaataa dabei, die frühe Identität des Hip-Hop als globale Bewegung zu prägen, die in Frieden, Einheit, Liebe und Spaß verwurzelt ist", erklärte der Musiker Kurtis Blow, der die Arbeitsrechtsorganisation The Hip Hop Alliance leitet. "Seine Vision verwandelte die Bronx in den Geburtsort einer Kultur, die heute jeden Winkel der Welt erreicht." Bambaataas Einfluss auf die Geschichte des Hip-Hop sei "unumstößlich". Zugleich erkannte Blow an, dass der verstorbene Künstler nicht unumstritten war. Bambaataas "Vermächtnis ist komplex und war Gegenstand ernsthafter Diskussionen innerhalb unserer Gemeinschaft". Bambaataa waren sexuelle Übergriffe vorgeworfen worden. Die betroffenen Männer gaben an, zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Vorfälle in den 1980er- und 1990er-Jahren minderjährig gewesen zu sein. Im Juni 2016 veröffentlichte Universal Zulu Nation einen offenen Brief, in dem die Gruppe sich bei "Überlebenden eines mutmaßlichen sexuellen Missbrauchs durch Bambaataa" entschuldigte und erklärte, einige Mitglieder hätten von den Vorfällen gewusst, sie aber nicht offengelegt. Bambaataa bestritt die Vorwürfe und wurde nie strafrechtlich verurteilt. Im Jahr 2025 verlor Bambaataa einen Zivilprozess wegen Missbrauchs, nachdem er nicht vor Gericht erschienen war.
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