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FRI · 2026-04-10 · 23:11 GMTBRIEF NSR-2026-0411-62642
News/Österreichs Ex-Kanzler Kurz warnt vor „massiven Verwerfungen…
NSR-2026-0411-62642News Report·DE·National Security

Österreichs Ex-Kanzler Kurz warnt vor „massiven Verwerfungen“ in der Nato

Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz warnt vor "massiven Verwerfungen" innerhalb der Nato angesichts des Iran-Kriegs. Kurz äußerte Bedenken, dass die USA der EU nicht immer zur Seite stehen werden, wenn diese es wünscht, beispielsweise im Ukraine-Krieg.

Die WeltFiled 2026-04-10 · 23:11 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Österreichs Ex-Kanzler Kurz warnt vor „massiven Verwerfungen“ in der Nato
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Der ehemalige österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz warnt vor "massiven Verwerfungen" innerhalb der Nato angesichts des Iran-Kriegs. Kurz äußerte Bedenken, dass die USA der EU nicht immer zur Seite stehen werden, wenn diese es wünscht, beispielsweise im Ukraine-Krieg. Er kritisierte auch, dass einige Nato-Länder den USA die Unterstützung verweigern würden, wenn diese Hilfe benötigen. Kurz hält die Haltung von Bundeskanzler Friedrich Merz zum Iran-Krieg für falsch und betont, dass dieser Europa wirtschaftlich stark betreffe. Kurz arbeitet seit seinem Rückzug aus der Politik als Unternehmer und gründete die Firma Dream Security, die KI-Modelle zur Aufdeckung von Cyber-Spionage einsetzt.

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National Security
Political Strategy
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Kurz selbst gehören 15 Prozent der Anteile an Dream Security.

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Kurz hält die Haltung von Bundeskanzler Friedrich Merz zum Iran-Krieg für falsch.

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Kurz glaubt nicht, dass die USA der EU immer zur Seite stehen werden, wenn die EU es will.

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2025 wurde das Start-up Dream Security mit 1,1 Milliarden US-Dollar bewertet.

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PfadnavigationHomeWirtschaftIran-KriegÖsterreichs Ex-Kanzler Kurz warnt vor „massiven Verwerfungen“ in der NatoStand: 01:25 UhrLesedauer: 2 MinutenSebastian KurzQuelle: HANS KLAUS TECHT/APA/picturedesk.com/picture allianceDie Nato ist für Sebastian Kurz kein Wunschkonzert. Es sei mittelfristig nicht möglich, dass die USA der EU immer dann zur Seite stehen, wenn die das gerade wolle. Die Haltung von Bundeskanzler Friedrich Merz zum Iran-Krieg hält Kurz für falsch.Der frühere österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz warnt angesichts des Iran-Kriegs vor „massiven Verwerfungen“ innerhalb der Nato. „Unabhängig davon, wer in Amerika Präsident ist, glaube ich nicht, dass es mittelfristig möglich sein wird, dass die USA der Europäischen Union immer dann zur Seite stehen, wenn wir das gerade wollen – zum Beispiel im Verteidigungskrieg der Ukraine gegen Russland“, sagte Kurz im Interview mit „Business Insider“ und WELT AM SONNTAG. „Und wenn auf der anderen Seite Amerika Unterstützung braucht, diese nicht nur ausbleibt, sondern Länder wie Spanien den Verbündeten sogar den Luftraum verweigern – dann führt das meiner Meinung nach zu massiven Verwerfungen innerhalb der Nato.“Vom Bundeskanzler zum UnternehmerDie Haltung von Bundeskanzler Friedrich Merz zum Iran-Krieg hält Kurz für falsch. Merz hatte gesagt: „Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges und wir wollen es auch nicht werden.“ Kurz entgegnet gegenüber „Business Insider“ und WELT AM SONNTAG: „Es ist wichtig, dass die Europäische Union und vor allem die Nato-Staaten grundsätzlich eine Entscheidung treffen, wie die Zusammenarbeit mit den USA in Zukunft laufen soll.“ Dieser Krieg im Iran betreffe Europa genauso stark wie der Krieg in der Ukraine. „Er findet außerhalb der EU statt, das ist richtig. Aber hat er Auswirkungen auf Europa? Ja, definitiv, vor allem wirtschaftlich“, sagte Kurz.Lesen Sie auchNach seinem Rückzug aus der Politik arbeitete Kurz unter anderem als Berater für Thiel Capital von Silicon-Valley-Investor Peter Thiel. 2022 gründete er mit Shalev Hulio die Firma Dream Security. 2025 wurde das Start-up mit 1,1 Milliarden US-Dollar bewertet. Kurz selbst gehören 15 Prozent der Anteile. Dreams KI-Modelle konnten beispielsweise eine Cyber-Spionage-Kampagne des Iran aufdecken, die darauf abzielte, die Verhandlungen über einen Waffenstillstand im Gazastreifen und die Freilassung von Geiseln zu sabotieren. Mithilfe von getarnten E-Mails wurden Diplomaten aus dem Oman, Ägypten und den USA infiltriert, um deren Kommunikation in Echtzeit auszuspionieren und zu verfälschen.Lesen Sie auchDieser Artikel wurde für das Wirtschaftskompetenzcenter von WELT und „Business Insider Deutschland“ erstellt.Moritz Seyffarth ist Chefredakteur von „Business Insider Deutschland“ und verantwortlich für die Wirtschafts- und Finanzberichterstattung bei WELT.Philipp Vetter ist Teamleiter im Wirtschaftskompetenzzentrum von WELT und „Business Insider Deutschland“.
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