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FRI · 2026-04-10 · 23:07 GMTBRIEF NSR-2026-0411-62644
News/Kosten für Unkrautvernichtung bei der Bahn nach Glyphosat-Au…
NSR-2026-0411-62644News Report·DE·Economic Impact

Kosten für Unkrautvernichtung bei der Bahn nach Glyphosat-Aus drastisch gestiegen

Seit die Deutsche Bahn 2023 auf Glyphosat zur Unkrautbekämpfung verzichtet, sind die Kosten für die Vegetationskontrolle im Gleisbereich drastisch gestiegen. Das Budget erhöhte sich von etwa neun Millionen Euro im Jahr 2020 auf rund 60 Millionen Euro im Jahr 2024.

Andreas Macho,Klemens HandkeDie WeltFiled 2026-04-10 · 23:07 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Kosten für Unkrautvernichtung bei der Bahn nach Glyphosat-Aus drastisch gestiegen
Die WeltFIG 01
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Seit die Deutsche Bahn 2023 auf Glyphosat zur Unkrautbekämpfung verzichtet, sind die Kosten für die Vegetationskontrolle im Gleisbereich drastisch gestiegen. Das Budget erhöhte sich von etwa neun Millionen Euro im Jahr 2020 auf rund 60 Millionen Euro im Jahr 2024. Der Anstieg ist vor allem auf den verstärkten mechanischen Rückschnitt als Ersatz für Herbizide zurückzuführen. Recherchen der WELT AM SONNTAG zeigen, dass die Deutsche Bahn unter dem früheren Vorstandschef Richard Lutz Pläne für eine erneute Glyphosat-Verwendung vorbereitete, inklusive einer Testphase. Nach Lutz' Abgang wurden diese Pläne jedoch wieder verworfen. Die Deutsche Bahn wollte sich zu internen Konzeptunterlagen nicht äußern, dementierte aber aktuelle Planungen für eine Glyphosat-Testphase.

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There are no plans for a glyphosate test phase.

quoteDeutsche Bahn
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The increased mechanical cutting as a substitute for herbicide use is the main reason for the increase in costs since 2023.

factualDeutsche Bahn
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Deutsche Bahn's budget for vegetation control in the track area has increased from approximately nine million euros in 2020 to around 60 million euros in 2024.

statisticDeutsche Bahn
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The costs for weed control at Deutsche Bahn have risen drastically since 2023 due to the discontinuation of glyphosate.

factual
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Deutsche Bahn had prepared a "test phase" with renewed glyphosate use last year.

factualWELT AM SONNTAG
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Full report

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PfadnavigationHomeWirtschaftSeit 2023Kosten für Unkrautvernichtung bei der Bahn nach Glyphosat-Aus drastisch gestiegenStand: 01:27 UhrLesedauer: 2 MinutenÜberwucherte Gleise einer stillgelegten Regionalstrecke der Deutschen Bahn am Harz Quelle: Tobias LehmannDie Bahn jätet teurer denn je: Weil sie seit 2023 auf Glyphosat verzichtet, sind die Kosten für die Unkrautbekämpfung im Gleisbett drastisch gestiegen. Recherchen von WELT AM SONNTAG zeigen, dass der Konzern 2025 eine Rückkehr zum Herbizid geplant hatte.Die Kosten der Deutschen Bahn für die Bekämpfung von Unkraut im Gleisbett sind in den vergangenen Jahren drastisch gestiegen. „Die Deutsche Bahn hat das Budget für die Vegetationskontrolle im Gleisbereich in den letzten Jahren deutlich erhöht, von etwa neun Millionen Euro in 2020 auf rund 60 Millionen Euro in 2024“, teilte die Deutsche Bahn gegenüber WELT AM SONNTAG mit. Grund für den Kostenanstieg ist, dass die Deutsche Bahn seit 2023 auf das umstrittene Herbizid Glyphosat verzichtet. „Für den Anstieg ist insbesondere der seit 2023 verstärkte mechanische Rückschnitt als Ersatz für den Herbizideinsatz ursächlich“, heißt es dazu von der Deutschen Bahn. Nach Recherchen von WELT AM SONNTAG verfolgte die Deutsche Bahn unter dem früheren Vorstandschef Richard Lutz konkrete Pläne, Glyphosat für die Unkrautvernichtung entlang der Gleise wieder einzusetzen. So hat der Konzern nach Recherchen von WELT AM SONNTAG im vergangenen Jahr eine „Testphase“ mit neuerlicher Glyphosat-Verwendung vorbereitet. Nach dem frühzeitigen Abgang von Lutz als Konzernchef im vergangenen Oktober sind diese Pläne wieder auf Eis gelegt worden. Die Deutsche Bahn wollte sich dazu nicht äußern. „Interne Konzeptunterlagen aus der Vergangenheit kommentieren wir grundsätzlich nicht“, teilte die Deutsche Bahn mit. „Fakt ist: Es gibt keine Planungen für eine Glyphosat-Testphase.“Dieser Artikel wurde für das Wirtschaftskompetenzcenter von WELT und „Business Insider Deutschland“ erstellt.Andreas Macho ist WELT-Wirtschaftsreporter.Lesen Sie auchKlemens Handke ist Wirtschaftsredakteur. Er schreibt über Verkehrspolitik, die Deutsche Bahn und steht für Business Insider auch vor der Kamera.
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