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MON · 2026-04-13 · 01:16 GMTBRIEF NSR-2026-0413-65025
News/Gesundheitsreform: Warken legt vor – zie/Regierung diskutiert Reduzierung der Lohnfortzahlung im Kran…
NSR-2026-0413-65025News Report·DE·Economic Impact

Regierung diskutiert Reduzierung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall

Die deutsche Regierung, insbesondere Union und SPD, diskutiert Maßnahmen zur Reduzierung des hohen Krankenstands in Deutschland, der die Wirtschaft jährlich 40 Milliarden Euro kostet. Hintergrund ist ein Krankenstand von 5,7 Prozent im vergangenen Jahr, der deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2019 liegt.

Die WeltFiled 2026-04-13 · 01:16 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
Regierung diskutiert Reduzierung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
Die WeltFIG 01
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Die deutsche Regierung, insbesondere Union und SPD, diskutiert Maßnahmen zur Reduzierung des hohen Krankenstands in Deutschland, der die Wirtschaft jährlich 40 Milliarden Euro kostet. Hintergrund ist ein Krankenstand von 5,7 Prozent im vergangenen Jahr, der deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2019 liegt. Zu den diskutierten Maßnahmen gehören eine Verkürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber (derzeit sechs Wochen) und die Wiedereinführung eines Karenztages. Es wird auch erwogen, die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers auf einmal pro Jahr zu beschränken, wonach die Krankenkasse mit Krankengeld einspringen müsste. Ziel ist es, die hohe Zahl von Krankheitstagen in Deutschland, die im europäischen Vergleich sehr hoch ist, zu senken.

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Article analysis

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Economic Impact
Political Strategy
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Sources cited
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Key claims

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Employee absences due to illness cost the German economy billions each year.

statisticPharmaverbands VFA study
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The reintroduction of the 'Karenztag' (waiting day) is being discussed.

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The Union side suggested reducing the period of continued payment of wages in the event of illness.

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Union and SPD are discussing cuts to sick pay due to high sick leave rates.

factualBild (citing coalition circles)
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Germany has the highest number of sick days in Europe.

factualGovernment circles
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Full report

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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandLaut MedienberichtRegierung diskutiert Reduzierung der Lohnfortzahlung im KrankheitsfallStand: 03:52 UhrLesedauer: 2 MinutenIm vergangenen Jahr lag der Krankenstand mit 5,7 Prozent rund zwei Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2019Quelle: Bernd Weißbrod/dpaAngesichts des hohen Krankenstands diskutieren Union und SPD offenbar tiefgreifende Einschnitte beim Krankengeld: Im Gespräch sind etwa eine kürzere Lohnfortzahlung und die Rückkehr des Karenztags.Die Spitzen von Union und SPD prüfen einem Medienbericht zufolge einschneidende Maßnahmen zur Reduzierung des hohen Krankenstands. Wie „Bild“ unter Berufung auf Koalitionskreise berichtete, speiste die Unionsseite in die Gespräche unter anderem die Idee ein, die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu reduzieren. So könnte der bisherige Zeitrahmen von sechs Wochen, in denen der Arbeitgeber den Lohn für einen kranken Arbeitnehmer weiter bezahlt, gekürzt werden.Außerdem gebe es die Überlegung, dass Arbeitgeber nur noch einmal im Jahr Lohnfortzahlung leisten müssen, berichtete „Bild“. Das hieße, wenn die Maximallänge erreicht ist, würde bei einem erneuten Krankheitsfall sofort die Krankenkasse mit dem niedrigeren Krankengeld einspringen müssen.Lesen Sie auchZudem ist nach Angaben von „Bild“ die Wiedereinführung des Karenztages im Gespräch. Das würde die Unternehmen finanziell entlasten. In Regierungskreisen werde aber darauf hingewiesen, dass „am Ende nur gilt, was insgesamt geeint wurde“. Sicher sei, dass Deutschland „die höchste Zahl von Krankentagen in Europa hat“. Beide Koalitionspartner würden das gerne nach unten drücken, hieß es.Das Ringen der Koalitionsspitzen um eine Entlastung der Bürger von den hohen Energiekosten und gemeinsame Reformvorhaben war am Wochenende zunächst ohne öffentlich bekannt gewordenes Ergebnis geblieben. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), die SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil und Bärbel Bas sowie CSU-Chef Markus Söder und andere Teilnehmende berieten ohne inhaltliche Stellungnahmen.Krankenstand kostet deutsche Wirtschaft jedes Jahr 40 Milliarden EuroDie Ausfälle von Beschäftigten wegen Krankheit kosten die deutsche Wirtschaft Milliarden. „Seit vier Jahren ist der Krankenstand auf einem weit überdurchschnittlichen Niveau mit erheblichen wirtschaftlichen Konsequenzen“, heißt es in einer Studie des Pharmaverbands VFA. Arbeitnehmer in Deutschland seien demnach häufiger krank als in anderen Ländern.Im vergangenen Jahr habe der Krankenstand mit 5,7 Prozent rund zwei Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2019 gelegen, schreibt VFA-Chefvolkswirt Claus Michelsen. Selbst bei vorsichtiger Schätzung belaufe sich der Verlust in der Wertschöpfung durch den hohen Krankenstand auf ein Drittel Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung – schlimmstenfalls wären es fast ein Prozent pro Jahr.Lesen Sie auch„In der Summe der vergangenen vier Jahre entspricht dies einem Ausfall von bis zu 160 Milliarden Euro“ – also 40 Milliarden Euro pro Jahr. Die finanziellen Lasten für die Krankenversicherungen seien dabei noch nicht berücksichtigt. „In Zeiten eines sinkenden Erwerbstätigenpotentials kann dauerhaft nicht auf umgerechnet 300.000 Erwerbstätige wegen Krankheit verzichtet werden.“AFP/dpa/jmr
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