Regierung diskutiert Reduzierung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall
Die deutsche Regierung, insbesondere Union und SPD, diskutiert Maßnahmen zur Reduzierung des hohen Krankenstands in Deutschland, der die Wirtschaft jährlich 40 Milliarden Euro kostet. Hintergrund ist ein Krankenstand von 5,7 Prozent im vergangenen Jahr, der deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2019 liegt.
Briefing Summary
AI-generatedDie deutsche Regierung, insbesondere Union und SPD, diskutiert Maßnahmen zur Reduzierung des hohen Krankenstands in Deutschland, der die Wirtschaft jährlich 40 Milliarden Euro kostet. Hintergrund ist ein Krankenstand von 5,7 Prozent im vergangenen Jahr, der deutlich über dem Durchschnitt der Jahre 2003 bis 2019 liegt. Zu den diskutierten Maßnahmen gehören eine Verkürzung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall durch den Arbeitgeber (derzeit sechs Wochen) und die Wiedereinführung eines Karenztages. Es wird auch erwogen, die Lohnfortzahlungspflicht des Arbeitgebers auf einmal pro Jahr zu beschränken, wonach die Krankenkasse mit Krankengeld einspringen müsste. Ziel ist es, die hohe Zahl von Krankheitstagen in Deutschland, die im europäischen Vergleich sehr hoch ist, zu senken.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedEmployee absences due to illness cost the German economy billions each year.
The reintroduction of the 'Karenztag' (waiting day) is being discussed.
The Union side suggested reducing the period of continued payment of wages in the event of illness.
Union and SPD are discussing cuts to sick pay due to high sick leave rates.
Germany has the highest number of sick days in Europe.