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TUE · 2026-04-14 · 03:16 GMTBRIEF NSR-2026-0414-66665
News/Trumps Seeblockade erhöht Druck auf Tehe/Iran-Krieg: JD Vance spricht von »echten Fortschritten«, Teh…
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Iran-Krieg: JD Vance spricht von »echten Fortschritten«, Teheran von übertriebenen US-Forderungen

Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran zur Urananreicherung sind ins Stocken geraten. Laut JD Vance liegen die Entscheidungen nun bei Teheran, möglicherweise beim Revolutionsführer Khamenei.

DER SPIEGELDer SpiegelFiled 2026-04-14 · 03:16 GMTLean · Center-LeftRead · 2 min
Iran-Krieg: JD Vance spricht von »echten Fortschritten«, Teheran von übertriebenen US-Forderungen
Der SpiegelFIG 01
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Die Verhandlungen zwischen den USA und Iran zur Urananreicherung sind ins Stocken geraten. Laut JD Vance liegen die Entscheidungen nun bei Teheran, möglicherweise beim Revolutionsführer Khamenei. Medienberichten zufolge fordern die USA von Iran einen 20-jährigen Verzicht auf Urananreicherung, was eine Abweichung von früheren Forderungen darstellt. Iran bot im Gegenzug einen kürzeren Zeitraum an, lehnte aber die Entfernung hochangereicherten Urans aus dem Land ab. UN-Generalsekretär Guterres betonte die Notwendigkeit weiterer Gespräche trotz der tiefgreifenden Differenzen und mahnte zur Einhaltung der Waffenruhe sowie der Freiheit der Schifffahrt, insbesondere in der Straße von Hormus.

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Political Strategy
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UN Secretary-General António Guterres calls for continued talks.

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JD Vance suggests further negotiations depend on Iran's willingness.

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Iran reportedly proposed halting uranium enrichment for a shorter period.

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The US has reportedly asked Iran to halt uranium enrichment for 20 years.

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Iran rejected the US demand to remove highly enriched uranium.

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Wann und ob es zu weiteren Verhandlungen kommt, ließ Vance offen. »Im Grunde ist das eine Frage, die man den Iranern stellen sollte, denn der Ball liegt in ihrem Feld.« Vance sagte, er habe in Islamabad den Eindruck gehabt, dass die iranischen Verhandler ohnehin nicht dazu befugt gewesen seien, einem Abkommen zuzustimmen. Seiner Ansicht nach braucht es dafür erst grünes Licht aus Teheran, womöglich vom Revolutionsführer Mojtaba Khamenei. Darauf müsse man jetzt warten. Streitpunkt UrananreicherungUnterdessen werden immer mehr Details aus der ersten Verhandlungsrunde bekannt. Die USA haben Iran Medienberichten zufolge dazu aufgefordert, 20 Jahre lang auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. Einen entsprechenden Vorschlag hätten sie Teheran bei den Verhandlungen am Wochenende vorgelegt, berichten das Nachrichtenportal »Axios« und das »Wall Street Journal« unter Berufung auf einen US-Beamten und eine informierte Quelle beziehungsweise mit der Angelegenheit vertraute Personen.Eine überraschende Forderung, denn damit würden die USA ihre bisherige Position aufweichen. US-Präsident Donald Trump etwa hatte erst jüngst betont, es werde keine Urananreicherung geben – ohne seine Forderung dabei auf einen bestimmten Zeitraum zu begrenzen. Iran hat nach Informationen von US-Medien seinerseits vorgeschlagen, für einen kürzeren Zeitraum auf die Anreicherung von Uran zu verzichten. »Axios« sprach von einem Zeitraum im »einstelligen« Bereich, das »Wall Street Journal« von wenigen Jahren. Auch die US-Forderung, dass das hoch angereicherte Uran, das sich tief unter Irans Atomanlagen befinden soll, aus dem Land entfernt werden solle, lehnten die Iraner den Berichten zufolge ab.Uno-Chef zu Irankrieg: Einigung nicht über Nacht möglichUno-Generalsekretär António Guterres mahnte zu einer Fortsetzung der Gespräche. Auch wenn es keine Einigung gegeben habe, so hätten die Gespräche selbst doch die »Ernsthaftigkeit des Engagements« betont und stellten somit einen bedeutenden Schritt hin zu einem neuen Dialog dar, teilte der Sprecher des Uno-Chefs mit. »Angesichts der tief verwurzelten Differenzen kann eine Einigung nicht über Nacht erzielt werden«, so der Sprecher. Die Gespräche sollten konstruktiv fortgesetzt werden, um eine Einigung zu erreichen. Zugleich müsste die zweiwöchige Waffenruhe eingehalten und die Freiheit der Schifffahrt bewahrt bleiben, betonte Guterres.Dies gelte auch für die Straße von Hormus, wo am Nachmittag eine Seeblockade durch die USA begonnen hatte (mehr dazu hier). Blockiert werden sollen Schiffe, die einen iranischen Hafen als Start oder Ziel haben. Mit der Blockade wollen die USA Iran unter Druck setzen.Kann eine US-Blockade der Straße von Hormus Teheran zum Einlenken bewegen? Mehr dazu, warum Trump jetzt womöglich nur noch schlechte Optionen hat, erfahren Sie hier .
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