Hamburg schiebt Straftäter nach Afghanistan ab
Hamburg hat kürzlich zwei verurteilte afghanische Straftäter nach Afghanistan abgeschoben. Die Abschiebungen erfolgten per Linienflug über Istanbul nach Kabul. Einer der Männer, 30 Jahre alt, war wegen wiederholter Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verurteilt worden, der andere, 32 Jahre alt, wegen wiederholter Körperverletzung, Diebstahls mit Waffen und Bedrohung. Innensenator Andy Grote (SPD) betonte, dass die Sicherheit der Bevölkerung Vorrang habe. Die Abschiebungen erfolgten trotz der angespannten Lage in Afghanistan und der Kritik an Abschiebungen in ein von den Taliban regiertes Land. Die Bundesregierung sieht derzeit keinen Grund, die Abschiebepraxis nach Kabul zu ändern.