Juso-Chef Türmer: "Die Doppelrolle funktioniert überhaupt nicht"
Nach der Wahlniederlage der SPD in Rheinland-Pfalz fordert Juso-Chef Philipp Türmer personelle Konsequenzen für die SPD-Parteispitze. Türmer kritisiert die Doppelrolle der Parteivorsitzenden als Minister und fordert eine strategische Neuausrichtung der Partei, einschließlich höherer Besteuerung hoher Einkommen. SPD-Chefin Bärbel Bas lehnt Rücktrittsforderungen ab und sieht Personaldebatten derzeit als nicht sinnvoll an. Verteidigungsminister Pistorius und Parteivize Köpping unterstützen die Parteispitze ebenfalls. Die SPD erlitt kürzlich in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg Wahlniederlagen, was die Debatte über die Führung und Ausrichtung der Partei neu entfacht hat. Türmer fordert Bas und Klingbeil auf, zu erklären, wie sie die Partei anders führen wollen, oder ihre Positionen zur Verfügung zu stellen.