Asienreise von Pistorius: Deutsche Konzerne wollen von Japans Aufrüstung profitieren
Verteidigungsminister Pistorius reiste mit Vertretern deutscher Rüstungskonzerne nach Japan, um Kooperationen angesichts der japanischen Aufrüstungsbestrebungen zu sondieren. Japan, traditionell auf US-Waffen oder Eigenentwicklungen fokussiert, öffnet sich zunehmend für internationale Partnerschaften, angetrieben durch Russlands Krieg in der Ukraine, Chinas Aggressionen und die Unsicherheit bezüglich der USA. Deutsche Firmen wie Airbus Defence, TKMS und MBDA suchen verstärkt den Kontakt. Konkrete Beispiele sind die mögliche Zusammenarbeit von Taurus und Kawasaki bei Marschflugkörpern sowie Japans Beteiligung an der Entwicklung des Eurofighters-Nachfolgers und der Eurodrohne. Die japanische Regierung unter Ministerpräsidentin Takaichi forciert die Internationalisierung der Rüstungsindustrie und hat bereits Delegationen nach Deutschland entsandt.