EU-Parlament: Konservative und Rechte stimmen für härtere Asylregeln
Das Europaparlament hat strengere Abschieberegeln gebilligt, die es Mitgliedstaaten ermöglichen, ausreisepflichtige Personen bis zu 24 Monate in Abschiebehaft zu nehmen und Rückkehrzentren außerhalb der EU zu betreiben. Abgelehnte Asylbewerber könnten auch in Länder abgeschoben werden, zu denen sie keine Verbindung haben. Die neuen Regelungen zielen auf Personen ab, die als Sicherheitsrisiko gelten oder nicht kooperieren. Konservative und rechte Parteien, einschließlich der AfD, stimmten gemeinsam für die Verschärfungen, was zu Kritik von sozialdemokratischen Abgeordneten führte. Nach der Zustimmung des Parlaments müssen sich nun Rat der EU, Parlament und Kommission auf einen endgültigen Rechtstext einigen. Die EU-Kommission behandelt das Thema prioritär, um eine schnelle Einigung zu erzielen.