Angst vor Einbruch wie im Louvre – Uffizien lassen nach Hackerangriff Türen versiegeln
Nach einem Hackerangriff auf die Uffizien in Florenz wurden zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, darunter das Sichern von Ausstellungsstücken und das Versiegeln von Türen. Unbekannte Täter hatten sich seit Februar mehrfach Zugang zur internen Datenbank des Museums verschafft und dabei sensible Daten wie Passwörter, Lagepläne und Kamerastandorte erbeutet. Berichten zufolge versuchten die Hacker, mit den gestohlenen Informationen Lösegeld zu erpressen, wobei sie sogar die private Handynummer des Direktors Simone Verde nutzten. Staatsanwaltschaft, Polizei und die italienische Behörde für Cyber-Sicherheit ermitteln in dem Fall. Das Museum bestätigte den Hackerangriff vom 1. Februar, betonte aber, dass bisher nichts beschädigt oder gestohlen wurde. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden auch mit Brandschutz-Auflagen begründet.