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Antisemitismus: Auswärtiges Amt rügt Goethe-Institut für Ausstellung

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Updated 5.4.2026
Key Topics & People
Goethe-Institut *Basma al-Sharif Auswärtiges Amt Vilnius Contemporary Art Centre Vilnius (CAC)

Coverage Framing

2
Political Strategy(2)
Avg Factuality:75%
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Story Timeline

Apr 5 Morning

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antisemitismusgoethe-institutausstellungauswärtiges amtbasma al-sharif
Political Strategy(1)
FAZApr 5

Antisemitismus: Auswärtiges Amt rügt Goethe-Institut für Ausstellung

Das Auswärtige Amt hat das Goethe-Institut für die Mitwirkung an einer Ausstellung in Vilnius, Litauen, gerügt, an der die palästinensisch-amerikanische Künstlerin Basma al-Sharif beteiligt war. Al-Sharif war zuvor wegen antisemitischer Social-Media-Posts kritisiert worden, die das Existenzrecht Israels leugnen. Das Auswärtige Amt betonte, dass bei Veranstaltungen deutscher Organisationen keinerlei Zweifel an der Ablehnung von Antisemitismus aufkommen dürften und forderte vom Goethe-Institut mehr Sorgfalt bei der Planung von Kooperationen. Das Goethe-Institut erklärte, dass die beanstandeten Social-Media-Posts vor der Ausstellung nicht bekannt waren und dass die Ausstellung selbst keine antisemitischen Inhalte enthielt. Das Goethe-Institut distanzierte sich von den Posts und bekräftigte seine Ablehnung von Antisemitismus sowie die Anerkennung des Existenzrechts Israels.

MeasuredFactual3 sources
Negative

Key Claims

factual

Auswärtiges Amt rügt Goethe-Institut wegen Ausstellung mit Basma al-Sharif.

— Article

quote

Die Posts [von Basma al-Sharif] seien dem Goethe-Institut nicht bekannt gewesen.

— Sprecherin des Goethe-Instituts

quote

In der Ausstellung waren keine Werke antisemitischen Inhalts zu sehen.

— Sprecherin des Goethe-Instituts

factual

al-Sharif wurde wegen antisemitischer Social-Media-Posts kritisiert.

— Article

quote

Die Leugnung des Existenzrechts Israels [in Social Media Posts] ist nicht mit den Werten des Goethe-Instituts vereinbar.

— Sprecherin des Goethe-Instituts

Apr 4 Evening

1 articles|1 sources
goethe-institutauswärtiges amtexistenzrecht israelsantisemitismusausstellung
Political Strategy(1)
Die WeltApr 4

Auswärtiges Amt rügt Goethe-Institut für Ausstellung – Künstlerin leugnete Existenzrecht Israels

Das Auswärtige Amt hat das Goethe-Institut für eine Ausstellung in Vilnius gerügt, an der die palästinensisch-amerikanische Künstlerin Basma al-Sharif beteiligt war. Al-Sharif hatte auf Social Media das Existenzrecht Israels geleugnet, was nicht mit den Werten des Goethe-Instituts vereinbar sei. Die Ausstellung "Glocken und Kanonen – Zeitgenössische Kunst in Zeiten von Militarisierung" ist eine Kooperation zwischen dem Contemporary Art Centre Vilnius (CAC), dem Goethe-Institut in Vilnius und der Akademie der Künste in Berlin und läuft von Mitte Oktober bis Anfang März. Das Auswärtige Amt erwartet vom Goethe-Institut, dass es bei der Planung von Veranstaltungen mit Kooperationspartnern sorgfältiger vorgeht, um Antisemitismus und Israel-Hass zu verhindern. Das Goethe-Institut betonte, dass die Ausstellung selbst keine antisemitischen Inhalte enthielt und dass es jede Form von Antisemitismus ablehnt.

MeasuredFactual3 sources
Neutral

Key Claims

factual

Auswärtiges Amt rügt Goethe-Institut für Ausstellung wegen einer beteiligten Künstlerin.

factual

Die Künstlerin Basma al-Sharif leugnete auf ihrem Social-Media-Profil das Existenzrecht Israels.

quote

Das Goethe-Institut bedauert die Posts der Künstlerin und betont, dass diese nicht mit ihren Werten vereinbar seien.

— Sprecherin des Goethe-Instituts

factual

Die Ausstellung „Glocken und Kanonen – Zeitgenössische Kunst in Zeiten von Militarisierung“ war eine Kooperation mehrerer Institutionen.

quote

In der Ausstellung waren keine Werke antisemitischen Inhalts zu sehen.

— Sprecherin des Goethe-Instituts