Sprengstoff an Pipeline?: Orbán ruft die Armee
Serbische Behörden wollen kurz vor der ungarischen Parlamentswahl einen Anschlag auf eine Gaspipeline verhindert haben, die Serbien und Ungarn mit russischem Gas versorgt. Ungarns Ministerpräsident Orbán, ein Verbündeter des serbischen Präsidenten Vučić, berief daraufhin eine Sondersitzung des Nationalen Sicherheitsrates ein und ordnete den Schutz des ungarischen Pipelineabschnitts durch die Armee an. Der ungarische Oppositionsführer Magyar bezeichnete den Vorfall als "Operation unter falscher Flagge" und warf Orbán vor, mit der Inszenierung seine Wahlaussichten verbessern oder die Wahl absagen zu wollen. Magyar behauptet, Orbán plane mit serbischer und russischer Unterstützung eine Provokation, um Panik zu verbreiten. Vučić und Orbán bestätigten den Austausch über den Vorfall.