Wirtschaftslage: IWF warnt vor permanent steigenden Schulden
Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt Regierungen weltweit vor ungezielten Kraftstoffsubventionen, da diese teuer und schwer rückgängig zu machen seien und die Weltmarktpreise weiter antreiben würden. Stattdessen empfiehlt der IWF gezielte Hilfen für bedürftige Haushalte und Unternehmen. Der IWF äußert Besorgnis über die weltweit steigenden Staatsschulden und Haushaltsdefizite, die 2025 bei fünf Prozent des globalen BIP liegen. Die öffentliche Bruttoverschuldung soll bis 2029 auf 100 Prozent des BIP steigen, was durch Kriege, hohe Zinsen und strukturell steigende Ausgaben wie Verteidigung und Energiewende verursacht wird. Die Zinsausgaben sind in kurzer Zeit deutlich gestiegen, und die Lücke zwischen Finanzplänen und notwendigen Maßnahmen zur Schuldenstabilisierung hat sich vergrößert. Der IWF sieht die Krise auch als Folge politischer Entscheidungen.