liveblog Stand: 21.03.2026 • 15:49 Uhr Die US-israelischen Angriffe auf
Iran sollen laut Verteidigungsminister
Katz in den kommenden Tagen verstärkt werden.
Israel meldet nach iranischem Raketenbeschuss mehrere Einschläge im Raum
Tel Aviv - auch ein Kindergarten wurde beschädigt.
Iran meldet Angriff auf Atomanlage
Natans Kindergarten in
Israel wird bei Angriff getroffen USA erlauben vorübergehend Verkauf von iranischem Öl
Iran greift US-britischen Militärstützpunkt an
Katz kündigt "erhebliche" Verstärkung der Angriffe an 15:49 Uhr
Iran will Vermittlung durch
BRICS Um eine Lösung im Irankrieg zu finden, hat Teheran eine "unabhängige Rolle" der Staatengruppe
BRICS gefordert, also Brasiliens, Russlands, Indiens, Chinas und Südafrikas. Das sagte der iranische Präsident
Massud Peseschkian nach einem Gespräch mit dem indischen Ministerpräsidenten
Narendra Modi. Peseschkian fügte hinzu: Voraussetzung für eine Beendigung des Krieges und der Konflikte in der Region sei die "sofortige Einstellung der Aggressionen durch die USA und
Israel". 15:27 Uhr US-Militär: Mehr als 8.000 Ziele in
Iran angegriffen Das amerikanische Militär hat bei seiner Offensive gegen
Iran nach eigenen Angaben bisher mehr als 8.000 Ziele angegriffen. Darunter seien auch 130 iranische Schiffe, teilte der Befehlshaber des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten,
Brad Cooper, auf der Plattform X mit. Dies sei "die größte Zerschlagung einer Marine innerhalb eines Zeitraums von drei Wochen seit dem Zweiten Weltkrieg." Laut Cooper wurden zudem die iranischen Fähigkeiten für bewaffnete Einsätze in der Straße von Hormus weiter "eingeschränkt". So sei unter anderem eine unterirdische Anlage angegriffen worden, in der
Iran Marschflugkörper und andere Waffen gelagert habe. Außerdem seien Geheimdienststandorte und Raketenradarstationen zerstört worden, die zur Überwachung von Schiffsbewegungen genutzt wurden. 15:04 Uhr Spritpreise in Deutschland besonders gestiegen Tanken ist seit Beginn des Irankriegs deutlich teurer geworden. Doch in Deutschland hat die Mineralölbranche im europäischen Vergleich mit den heftigsten Preisänderungen reagiert. Das zeigt eine Analyse des SWR Data Lab. Nur in zwei anderen Ländern in Europa ist tanken noch teurer als hierzulande. Israelische Soldaten haben im Süden des Libanons gegen Mitglieder der Terrororganisation gekämpft. Das israelische Militär teilte mit, seine Truppen hätten in der Gegend einen "gezielten Bodeneinsatz" ausgeführt, als es zu den Gefechten gekommen sei. Vier israelische Kampfflugzeuge hätten eingegriffen und mehrere Extremisten beschossen. Mindestens vier davon seien getötet worden. Die Hisbollah teilte mit, ihre Kämpfer hätten im südlibanesischen Dorf Chiam gegen israelische Soldaten gekämpft. 12:42 Uhr Großbritannien verurteilt Angriff auf Stützpunkt Nach dem iranischen Beschuss eines von Großbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkts im Indischen Ozean hat die britische Regierung Teheran "rücksichtslose Angriffe" vorgeworfen. Dass
Iran die Region angreife und die Straße von Hormus blockiere, sei "eine Gefahr für britische Interessen und britische Verbündete", hieß es vom Verteidigungsministerium in London. Großbritannien hat bislang keine Details zu dem gescheiterten Angriff auf den Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia genannt. So ist zum Beispiel unklar, wie nah die iranischen Raketen der Anlage kamen. Die Insel ist etwa 4.000 Kilometer von
Iran entfernt. 12:15 Uhr
Katz: "Erhebliche" Verstärkung der Angriffe Die US-israelischen Angriffe auf
Iran sollen in den kommenden Tagen deutlich verstärkt werden. Das hat Israels Verteidigungsminister
Israel Katz angekündigt. Ab Sonntag werde die Intensität der Angriffe auf das "iranische Terrorregime" und seine Infrastruktur "erheblich zunehmen". Man werde nicht aufhören, "bis alle Kriegsziele erreicht sind", so
Katz. 11:58 Uhr Internationale Atomenergiebehörde fordert Zurückhaltung Nach einem erneuten Angriff auf die iranische Atomanlage
Natans hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) militärische Zurückhaltung von den Kriegsparteien gefordert. Es gelte, jedes Risiko eines Atomunfalls zu vermeiden, schrieb IAEA-Chef Rafael Grossi auf der Plattform X. Schon Anfang des Monats hatte die Behörde neue Schäden an Eingangsgebäuden der Anlage in
Natans bestätigt. 11:02 Uhr Staatsmedien: Atomanlage in
Natans getroffen Die USA und
Israel haben nach iranischen Angaben die Urananreicherungsanlage in
Natans angegriffen. Das meldeten die staatlichen Nachrichtenagenturen Tasnim und Misan. Es sei keine Radioaktivität ausgetreten und für die Anwohner in der Nähe der Anlage bestehe keine Gefahr. Die unterirdische Atomanlage
Natans war im aktuellen Krieg und auch im vergangenen Sommer bereits mehrfach Ziel von Angriffen. Nach Angaben der USA besteht ein Hauptziel des derzeitigen Krieges darin, zu verhindern, dass
Iran jemals in den Besitz von Atomwaffen gelangt.
Israel wiederum sieht im iranischen Atom- und Raketenprogramm seine größte existenzielle Bedrohung.
Iran hat
Israel immer wieder mit Vernichtung gedroht. 11:02 Uhr Mehrere Raketeneinschläge in Zentralisrael Drei Wochen nach Beginn des
Iran-Kriegs setzen
Israel und
Iran ihre gegenseitigen Angriffe fort. In der Nacht und am Morgen gab es nach israelischen Militärangaben Raketenangriffe aus
Iran auf
Israel. Rettungskräfte seien unterwegs zu mehreren Einschlagsorten im Großraum
Tel Aviv, teilte die Armee mit. Rettungskräfte berichteten zunächst von zwei Verletzten. Laut Israels Militär setzte
Iran bei den Angriffen in Zentralisrael offenbar erneut Streubomben ein. Dabei wurde demnach im Ort Rishon LeZion auch ein Kindergarten schwer getroffen, berichteten die Zeitungen Haaretz und Jerusalem Post. Ein Klassenraum sei dabei komplett zerstört worden. Auch mehrere Bilder der Nachrichtenagentur Reuters zeigten Trümmer des Gebäudes, auf denen zerstörten Decken und Fassaden zu sehen waren. 09:51 Uhr Sicherheitskreise: Angriff auf Wohnviertel in Bagdad Irakischen Sicherheitskreisen zufolge ist ein Wohnviertel in der Hauptstadt Bagdad Ziel eines Drohnenangriffs geworden. Wie die Nachrichtenagentur AFP aus irakischen Sicherheitskreisen erfuhr, schlug eine Drohne in einem bei der irakischen Oberschicht und ausländischen Diplomaten beliebten privaten Sportklub ein. Der Angriff einer weiteren Drohne richtete sich demnach gegen "ein "Kommunikationsgebäude". In dem Gebäude ist den Angaben zufolge eine irakische Sicherheitsbehörde untergebracht, die im Rahmen der von den USA angeführten internationalen Koalition gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat mit US-Beratern im Irak zusammenarbeitet. Weitere Angaben zu dem Drohnenangriff wurden zunächst nicht gemacht. Seit Beginn des
Iran-Kriegs beschießen pro-iranische Milizen immer wieder Ziele in Bagdad, darunter den Flughafen und vom US-Militär genutzte Einrichtungen. 09:51 Uhr ARD-Korrespondent: "Es könnte noch heftiger kommen" "Die Angriffe des
Iran auf die Golfstaaten kommen immer wieder in Wellen", sagt ARD-Korrespondent Ramin Sina aus Doha. Sie orientierten sich stark daran, wie heftig die Angriffe von
Israel und den USA auf
Iran seien und wie bedeutsam dessen Ziele seien. "Die letzten 24 Stunden waren etwas weniger heftig, aber das ist kein Indiz, dass sich eine Lösung in diesem Konflikt anbahnt." Die Schäden für die Golfstaaten seien schon jetzt groß. Es könnte aber noch heftiger kommen, erklärte Sina. 08:39 Uhr Experte: "Der Krieg ist für die Golfstaaten der 'worst case'" Der
Iran-Krieg stellt das gesamte Modell der Golfstaaten in Frage, sagt der
Iran-Kenner David Jalilvand - einschließlich der Beziehungen zu den USA. Sie stünden nun vor einer großen strategischen Frage. Lesen Sie hier das ganze Interview: 08:36 Uhr Trumps Zick-Zack im
Iran-Krieg US-Präsident Donald Trump erwägt ein "Herunterfahren" des
Iran-Krieges und versucht so, seine Landsleute zu beruhigen. Auch Sanktionen gegen
Iran wurden gelockert, um die Märkte zu stabilisieren. Doch zugleich melden Medien eine Verstärkung der US-Truppen in der Golfregion. Droht nun sogar ein Bodeneinsatz? Ein Bericht aus Washington von ARD-Korrespondent Carsten Kühntopp:
Iran hat die Vereinigten Arabischen Emirate davor gewarnt, Angriffe von ihrem Territorium aus auf zwei strategisch wichtige Inseln nahe der Straße von Hormus zuzulassen. Sollte es vom emiratischen Staatsgebiet aus "zu weiteren Aggressionen gegen die iranischen Inseln Abu Musa und Große Tunb im Persischen Golf kommen, werden die schlagkräftigen iranischen Streitkräfte Ras al-Chaimah in den VAE mit schweren Angriffen überziehen", erklärte das zentrale Einsatzkommando der iranischen Armee, Chatam al-Anbija. Das iranische Militär bezog sich dabei auf das Emirat Ras al-Chaimah. Die Inseln Abu Musa und Große Tunb liegen im Persischen Golf westlich der Straße von Hormus, durch die ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft.
Iran kontrolliert die beiden Golfinseln seit 1971, sie werden aber seit Jahrzehnten auch von den Vereinigten Arabischen Emiraten beansprucht. 07:15 Uhr Guterres arbeitet mit Trumps Friedensrat UN-Generalsekretär Antonio Guterres arbeitet nach eigenen Angaben mit dem von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen Friedensgremium für den Gazastreifen zusammen. Er begrüße das Ziel des sogenannten "Board of Peace", einen Wiederaufbauplan für palästinensische Häuser und Infrastruktur zu finanzieren und umzusetzen, sagte Guterres in einem Interview mit dem Nachrichtenportal Politico. 05:47 Uhr
Iran greift US-britischen Militärstützpunkt an
Iran hat US-Medienberichten zufolge einen von Großbritannien und den USA gemeinsam genutzten Militärstützpunkt auf den Chagos-Inseln im Indischen Ozean angegriffen. Die Islamische Republik attackierte den Stützpunkt auf der Insel Diego Garcia am Freitagmorgen (Ortszeit) mit ballistischen Raketen, wie unter anderem das Wall Street Journal und der Sender CNN unter Berufung auf ranghohe US-Beamte berichteten. Demnach feuerte
Iran zwei Geschosse mit mittlerer Reichweite auf die Basis ab, doch keines der beiden habe die Anlage getroffen. Eine offizielle Bestätigung seitens der britischen oder der US-Regierung gab es zunächst nicht. 03:24 Uhr
Israel greift Ziele in
Iran an Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf
Iran gestartet. Die israelische Armee "greift Ziele des iranischen Terrorregimes in Teheran an", erklärte das israelische Militär am frühen Morgen. 03:19 Uhr Bericht:
Iran will japanische Schiffe durch Straße von Hormus lassen
Iran ist einem Medienbericht zufolge bereit, Schiffe mit Bezug zu Japan durch die Straße von Hormus fahren zu lassen. Die Regierung in Teheran führe bereits Gespräche mit Tokio über eine mögliche Öffnung der Meerenge, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf den iranischen Außenminister Abbas Aragtschi.
Iran hält die für die weltweite Ölversorgung wichtige Route wegen des Krieges der USA und Israels gegen das Land seit drei Wochen weitgehend geschlossen. Japan bezieht rund 95 Prozent seines Öls aus dem Nahen Osten. Etwa 90 Prozent der Lieferungen für das Land werden durch die Straße von Hormus transportiert. 02:34 Uhr USA lockern Sanktionen auf iranisches Öl Die USA haben vorübergehend Sanktionen auf iranisches Öl gelockert, das sich derzeit auf Schiffen befindet. Laut dem US-Finanzministerium sind Verkauf und Lieferung bis zum 19. April erlaubt. Dadurch versuchen die USA, die steigenden Preise für den Rohstoff unter Kontrolle zu bekommen. US-Finanzminister Scott Bessent hatte die Lockerung bereits am Donnerstag in Aussicht gestellt. Er geht früheren Angaben zufolge von etwa 140 Millionen Barrel (1 Barrel = 159 Liter) aus. Dabei betonte er, dass iranisches Öl weiterhin vom Persischen Golf nach Indien und China exportiert werde. China und Indien sind die wichtigsten Abnehmer des Rohstoffs aus
Iran. 02:07 Uhr
Iran warnt Großbritannien nach Kurswechsel bei Militärstützpunkten Die iranische Führung hat den britischen Premierminister Keir Starmer gewarnt, sein jüngster Kurswechsel bei der Nutzung britischer Militärstützpunkte durch die USA werde nicht ohne Folgen bleiben. Die große Mehrheit der Briten wolle mit dem israelisch-amerikanischen Krieg nichts zu tun haben, schrieb Irans Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. Starmer bringe seine eigenen Landsleute in Gefahr, indem er zulasse, "dass britische Stützpunkte für Angriffe gegen
Iran genutzt werden".
Iran werde "sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen". Die britische Regierung hatte den USA zuvor die Nutzung ihrer Militärbasen für Angriffe auf iranische Raketenstellungen erlaubt, die die Schifffahrt in der Straße von Hormus bedrohen.
Iran hat nach israelischen Angaben
Israel erneut mit Raketen angegriffen. Die Abwehrsysteme seien im Einsatz, "um die Bedrohung abzufangen", erklärte das israelische Militär im Onlinedienst Telegram. Das saudiarabische Verteidigungsministerium erklärte im Onlinedienst X, dass 22 Drohnen im Osten des Landes abgefangen worden seien. 01:33 Uhr
Israel greift Hisbollah-Stellungen in Beirut an Das israelische Militär hat eigenen Angaben zufolge Stellungen der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Über Opfer oder Schäden war zunächst nichts bekannt. 01:19 Uhr Trump nennt NATO-Verbündete "Feiglinge" US-Präsident Donald Trump hat NATO-Verbündete wegen ihrer ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung des Öltransports durch die Straße von Hormus als "Feiglinge" bezeichnet. Ohne die USA sei das Verteidigungsbündnis ein zahnloser Tiger, schrieb der Republikaner auf der Plattform Truth Social. Er warf den Verbündeten vor, sich nicht am Kampf gegen eine atomare Bewaffnung des Irans beteiligt zu haben. Jetzt, da der Kampf militärisch "GEWONNEN" sei, beschwerten sie sich über die hohen Ölpreise, würden aber nicht dabei helfen, die Straße von Hormus zu öffnen. "Das wäre für sie so einfach und mit nur geringem Risiko verbunden. FEIGLINGE, das werden wir uns MERKEN!", schrieb Trump weiter. 03:05 Uhr Der Liveblog vom Freitag zum Nachlesen US-Präsident Trump erwägt nach eigenen Angaben, die Militärangriffe auf
Iran zurückzufahren. Der Sprecher der iranischen Streitkräfte hat wegen der Angriffe auf sein Land mit weltweiten Attentaten gedroht.