Streit um Verbrenner: Umwelthilfe scheitert vor dem BGH mit Klimaklage gegen BMW und Mercedes
Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist mit Klimaklagen gegen BMW und Mercedes-Benz vor dem Bundesgerichtshof (BGH) gescheitert. Die DUH wollte erreichen, dass den Autoherstellern der Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren ab November 2030 untersagt wird.

Briefing Summary
AI-generatedDie Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist mit Klimaklagen gegen BMW und Mercedes-Benz vor dem Bundesgerichtshof (BGH) gescheitert. Die DUH wollte erreichen, dass den Autoherstellern der Verkauf von Neuwagen mit Verbrennungsmotoren ab November 2030 untersagt wird. Der BGH wies die Revisionen der DUH ab, nachdem bereits Vorinstanzen in München und Stuttgart die Klagen abgewiesen hatten. Im Kern ging es um die Frage, ob Unternehmen auch ohne staatliche Vorgaben zivilrechtlich zu Klimamaßnahmen verpflichtet werden können. Die DUH argumentierte mit dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht und dem Klimaschutz-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts von 2021. Die DUH prüft nun, ob sie das Bundesverfassungsgericht anruft.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedMercedes stated that legal requirements for climate targets are the responsibility of the legislator, not the judiciary.
The BGH stated that private individuals cannot enforce the demands against car manufacturers.
Barbara Metz (DUH) announced that the BGH ruling would be examined and a decision would be made on whether to appeal to the Federal Constitutional Court.
DUH wanted to prohibit the car manufacturers from selling new cars with combustion engines after November 2030.
The German environmental aid organization DUH failed with climate lawsuits against BMW and Mercedes-Benz at the Federal Court of Justice (BGH).