Italien: Giorgia Meloni scheitert mit umstrittener Justizreform
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist mit einer umstrittenen Justizreform gescheitert. Ein Referendum über die Reform, an dem sich etwa 58 Prozent der über 46 Millionen Wahlberechtigten beteiligten, wurde abgelehnt.

Briefing Summary
AI-generatedItaliens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ist mit einer umstrittenen Justizreform gescheitert. Ein Referendum über die Reform, an dem sich etwa 58 Prozent der über 46 Millionen Wahlberechtigten beteiligten, wurde abgelehnt. Die Reform sah vor, die Laufbahnen von Richtern und Staatsanwälten zu trennen und neue Selbstverwaltungsorgane mit parlamentarischer Beteiligung zu schaffen. Kritiker, darunter die Opposition und Richterorganisationen, befürchteten dadurch einen zu großen politischen Einfluss auf die Justiz. Melonis Regierung argumentierte hingegen, die Reform sei notwendig, um die Justiz zu modernisieren und zu entpolitisieren. Das Referendum wurde auch als Stimmungstest vor den Parlamentswahlen im Herbst 2027 betrachtet.
Article analysis
Model · rule-basedKey claims
5 extractedMeloni's plans included separating the careers of judges and prosecutors.
The opposition accused the Prime Minister of wanting to make the judiciary compliant.
The voter turnout was about 58 percent for the referendum.
The referendum was also seen as a mood test before the next parliamentary elections, scheduled for autumn 2027.
Italy's right has been complaining for decades that large parts of the judiciary are on the side of the left.