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THU · 2026-03-26 · 02:49 GMTBRIEF NSR-2026-0326-36045
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NSR-2026-0326-36045News Report·DE·National Security

„Gefahr wird täglich größer“ – Bundeswehrverband fordert Tempo bei Aufrüstung

Der Bundeswehrverband fordert angesichts der wachsenden Bedrohung durch Russland eine Beschleunigung der Aufrüstung in Deutschland. Verbandschef André Wüstner mahnt im "Handelsblatt", dass die Rüstungsindustrie ihre Kapazitäten ausweiten und im Schichtbetrieb arbeiten müsse, um im Falle einer Eskalation in eine Art Kriegswirtschaft überzugehen.

Die WeltFiled 2026-03-26 · 02:49 GMTLean · Center-RightRead · 2 min
„Gefahr wird täglich größer“ – Bundeswehrverband fordert Tempo bei Aufrüstung
Die WeltFIG 01
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Der Bundeswehrverband fordert angesichts der wachsenden Bedrohung durch Russland eine Beschleunigung der Aufrüstung in Deutschland. Verbandschef André Wüstner mahnt im "Handelsblatt", dass die Rüstungsindustrie ihre Kapazitäten ausweiten und im Schichtbetrieb arbeiten müsse, um im Falle einer Eskalation in eine Art Kriegswirtschaft überzugehen. Wüstner warnt davor, dass Russland bereits jetzt eine Gefahr darstellt und eine Konfrontation früher als 2029 erfolgen könnte. Er sieht durch das Verhalten der USA und Europas militärische Schwäche eine Abschreckungslücke entstanden. Zudem berge der Krieg der USA und Israels gegen den Iran für Putin eine günstige Gelegenheit, seine Angriffe in der Ukraine zu verstärken und hybride Angriffe gegen die NATO zu intensivieren.

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Model · rule-based
Framing
National Security
Political Strategy
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Key claims

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Russland sei erst 2029 zu einer Konfrontation mit der Nato bereit, sei nichts als Wunschdenken.

quoteAndré Wüstner (Bundeswehrverband)
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Die Rüstungsindustrie müsse im Schichtbetrieb arbeiten, um in eine Art Kriegswirtschaft zu gelangen.

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Europas Abschreckung sei geschwächt, Russland bereits jetzt eine reale Gefahr.

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Der Krieg der USA und Israels gegen den Iran biete für Putin zunehmend eine günstige Gelegenheit.

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Möglich seien auch Grenzüberschreitungen an der Nato-Ostflanke.

predictionAndré Wüstner (Bundeswehrverband)
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PfadnavigationHomePolitikDeutschlandBedrohung durch Russland„Gefahr wird täglich größer“ – Bundeswehrverband fordert Tempo bei AufrüstungStand: 04:28 UhrLesedauer: 2 MinutenSoldaten der Bundeswehr auf dem Truppenübungsplatz in der OberlausitzQuelle: Frank Hammerschmidt/dpaDer Bundeswehrverband schlägt Alarm: Europas Abschreckung sei geschwächt, Russland bereits jetzt eine reale Gefahr. Verbandschef André Wüstner fordert schnelleres Aufrüsten – und warnt vor den Folgen westlicher Unsicherheit.Die Bedrohung Deutschlands durch Russland steigt nach Einschätzung des Bundeswehrverbands täglich – und zwingt zu viel mehr Tempo bei der Aufrüstung. Die Rüstungsindustrie hierzulande müsse ihre Kapazitäten erweitern und endlich im Schichtbetrieb arbeiten, „um bei weiterer Eskalation in eine Art Kriegswirtschaft zu gelangen“, forderte Verbandschef André Wüstner im „Handelsblatt“.„Nicht nur die Osteuropäer sprechen bereits von einer Vorkriegsphase und stärken ihre Verteidigungsfähigkeit mit Hochdruck. Das müssen auch wir jetzt tun!“Lesen Sie auchDass Russland unter Kremlchef Wladimir Putin, der den Einmarsch in die Ukraine befohlen hat, erst 2029 zu einer Konfrontation mit der Nato bereit sei, sei nichts als Wunschdenken, mein Wüstner. „Die Gefahr besteht bereits jetzt – und sie wird täglich größer.“Durch das Verhalten von US-Präsident Donald Trump, auf den kein Verlass sei, und durch Europas militärische Schwäche sei eine „Abschreckungslücke“ entstanden, die schnellstens geschlossen werden müsse.Iran-Krieg „günstige Gelegenheit“ für PutinDer vor drei Wochen begonnene Krieg der USA und Israels gegen den Iran biete für Putin zunehmend eine günstige Gelegenheit, sagte Wüstner. „Gestärkt mit frischen Einnahmen durch Öl-Verkäufe und beflügelt durch die abnehmende Versorgung der Ukraine mit Luftverteidigungssystemen kann er seine brutalen Angriffe auf die Infrastruktur und Zivilbevölkerung weiter verstärken.“+++ Alle Entwicklungen zur Lage im Iran finden Sie in unserem Live-Ticker +++Und der Eindruck der verunsicherten Verbündeten diesseits des Atlantiks könnte ihn ermutigen, seine hybriden Angriffe zu verstärken. Möglich seien auch Grenzüberschreitungen an der Nato-Ostflanke, sagte Wüstner. Sein Rat: „Wir dürfen uns nicht weiterhin einseitig auf den Krieg der USA und Israels gegen den Iran fokussieren.“dpa/jmr
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