US-Präsident:
Teheran „großartig im Verhandeln“ +++
Israel: Haben Irans Marinekommandeur getötet +++ Katz:
Alireza Tangsiri war verantwortlich für die Blockade der
Straße von Hormus +++ alle Entwicklungen im LiveblogTrump:
Iran bettelt um einen „Deal“US-Präsident
Donald Trump räumt ein, dass die Iraner „großartig im Verhandeln“ seien. Er sei sich aber nicht sicher, ob die USA willens seien, einen „Deal“ mit dem
Iran zu schließen. Es seien die Iraner, die um einen „Deal“ bettelten, nicht er. Man müsse sehen, dass man einen richtigen „Deal“ erziele und die
Straße von Hormus geöffnet werde. Der
Iran müsse einem „Deal“ zustimmen oder sich auf weitere Angriffe einstellen.Der US-Sondergesandte
Steve Witkoff sagte während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus, es gebe Anzeichen, dass
Teheran an einer Einigung interessiert sei.
Iran suche nach einem Ausweg. Die Vereinigten Staaten hatten
Teheran eine 15 Punkte umfassende Aktionsliste als Grundlage für Verhandlungen zur Beendigung des aktuellen Konflikts übermittelt.Martin FrankeRedakteur vom DienstSimon HüsgenHuthi drohen mit Eingreifen in Irankrieg Der Anführer der jemenitischen
Huthi-Miliz hat mit einem Eingreifen seiner Kämpfer in den Irankrieg gedroht. „Sollte sich der Konflikt auch nur ansatzweise so entwickeln, dass eine militärische Reaktion erforderlich wird, werden wir unverzüglich eingreifen (...), so wie wir es bereits in früheren Phasen getan haben“, erklärte
Huthi" class="entity-link entity-person" data-entity-id="66818" data-entity-type="person">Abdul Malik al-
Huthi am Donnerstag.Die von
Iran unterstützten Huthis sind wie die islamistische
Hamas im Gazastreifen und die Hizbullah in Libanon Teil der iranischen „Achse des Widerstands“. Deren erklärtes Ziel ist die Vernichtung Israels.Nach Beginn des durch den
Hamas-Angriff auf
Israel ausgelösten Gaza-Krieges am 7. Oktober 2023 hatten die Hutis
Israel mit Raketen und Drohnen angegriffen. Zudem attackierten sie immer wieder Schiffe, die angeblich mit
Israel in Verbindung standen. Seit Beginn einer Waffenruhe im Gazastreifen am 10. Oktober vergangenen Jahres haben die Huthis keine Angriffe auf
Israel oder auf Schiffe mehr für sich reklamiert. Magdalena TröndleRussland weist Bericht über Drohnen-Lieferung an
Iran zurück Moskau hat einen Bericht über eine russische Drohnen-Lieferung an den
Iran als „Lüge“ zurückgewiesen. Die Medien verbreiteten „so viele Lügen“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in Moskau. Zuvor hatte die „Financial Times“ unter Berufung auf westliche Geheimdienstmitarbeiter berichtet, dass Russland Drohnen nach
Teheran liefere.Carlota BrandisTrump droht NATO-StaatenUS-Präsident
Donald Trump hat seine Drohungen gegenüber NATO-Staaten, die Washington im Irankrieg nicht unterstützen würden, wiederholt. In Großbuchstaben schrieb er auf seiner Plattform „Truth Social“: „Die USA brauchen nichts von NATO, aber sie werden niemals diesen sehr wichtigen Zeitpunkt vergessen!“Carlota BrandisPakistan: Indirekte Gespräche zwischen Washington und TeheranDas pakistanische Außenministerium erklärte auf der Plattform X, dass indirekte Gespräche zwischen den USA und dem
Iran im Gange seien. Pakistan übermittle Nachrichten zwischen beiden Seiten, so der Außenminister Ishaq Dar. Islamabad habe auch den 15-Punkteplan von Washington an
Teheran übermittelt. Die Türkei und Ägypten würden die Bemühungen unterstützen, heißt es in dem Beitrag. „Dialog und Diplomatie sind der einzige Weg nach vorn!“Carlota BrandisIsrael: Haben Irans Marinekommandeur getötetIsrael hat Irans Kommandeur der Marine der Revolutionsgarden nach eigenen Angaben bei einem Angriff am Donnerstag getötet. Der israelische Verteidigungsminister
Israel Katz erklärte laut einer Mitteilung seines Büros – aus der die US-Zeitung „New York Times“ zitiert -, das Militär habe
Alireza Tangsiri bei einem „präzisen und tödlichen“ Angriff getötet. Er sei „zusammen mit hochrangigen Offizieren des Marinekommandos“ ausgeschaltet worden. Aus dem
Iran gab es dazu zunächst keine Bestätigung. Einem israelischen Militärsprecher zufolge wurde Tangsiri bei einem Luftangriff am Mittwochabend getötet.Katz sagte, Tangsiri habe bei Irans Blockade der
Straße von Hormus im Persischen Golf eine wichtige Rolle gespielt. Er sei für die Vermienung verantwortlich gewesen. Laut dem US-Finanzministerium, das ihn 2023 und 2019 mit Sanktionen belegt hatte, beaufsichtigte Tangsiri die Tests der Marine mit Drohnen und Marschflugkörpern.Carlota BrandisTote durch Raketentrümmerteile in Abu DhabiIn der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi sind zwei Menschen durch herabfallende Trümmerteile einer Rakete getötet worden. Wie das Medienbüro der Stadt mitteilte, wurde eine ballistische Rakete durch das Luftabwehrsystem abgefangen. Dabei seien die Trümmerteile heruntergefallen. Drei weitere Menschen seien bei dem Vorfall verletzt worden. Außerdem wurden den Angaben zufolge mehrere Autos beschädigt.Auch andere Golfstaaten meldeten wieder Beschuss auf ihr Territorium. In Kuwait seien feindliche Drohnen abgefangen worden, teilte die staatliche Nachrichtenagentur Kuna mit. Das saudische Verteidigungsministerium berichtete, Geschosse in der östlichen Region zerstört und abgefangen zu haben. Carlota BrandisPakistan: Irans Außenminister und Parlamentspräsident nicht mehr unter Israels AngriffszielenIsrael hat nach einer Intervention Pakistans nach Angaben aus Islamabad den iranischen Außenminister Abbas Araghchi und Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf von einer Liste potenzieller Angriffsziele genommen. „Die Israelis hatten ihre Koordinaten und wollten sie ausschalten“, sagte ein Vertreter der pakistanischen Regierung der Nachrichtenagentur Reuters. „Wir haben den USA gesagt, wenn diese auch noch ausgeschaltet werden, gibt es niemanden mehr, mit dem man reden kann.“ Daraufhin hätten die USA die Israelis gebeten, von dem Vorhaben abzulassen. Carlota BrandisAngriffe auf Großraum Tel AvivBei neuen Raketenangriffen Irans auf
Israel am Donnerstagmorgen hat es nach Militärangaben mehrere Einschläge im Großraum Tel Aviv gegeben. Sechs Menschen seien in der arabisch geprägten Ortschaft Kfar Kassem östlich der Küstenmetropole verletzt worden, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Im Verlauf der Nacht hatte es nach Medienberichten weitere Raketenangriffe aus
Iran sowie aus dem Libanon auf den Großraum Tel Aviv gegeben. Vanessa AngermannVereinigte Arabische Emirate melden Raketen und Drohnen aus IranDie Vereinigten Arabischen Emirate sind nach Angaben des emiratischen Verteidigungsministerium mit Raketen und Drohnen aus
Iran angegriffen worden. Die emiratische Luftabwehr „reagiert derzeit auf anfliegende Raketen- und Drohnen-Bedrohungen aus
Iran“, erklärte das Ministerium am Donnerstagmorgen im Onlinedienst X.Vanessa AngermannIsraelische Armee startet neue Angriffswelle auf IranDie israelische Armee hat eigenen Angaben zufolge „großangelegte“ Angriffe in weiten Teilen Irans ausgeführt. Dabei sei „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes“ anvisiert worden, erklärte die israelische Armee am Donnerstagmorgen. Unter anderem hätten die israelischen Streitkräfte die Stadt Isfahan im Zentrum Irans attackiert.Vanessa AngermannPistorius: „Sind bereit, jeden Frieden abzusichern“Verteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Beitrag Deutschlands zur Absicherung einer Waffenruhe im Irankrieg in Aussicht gestellt. „Dieser Krieg ist eine Katastrophe für die Volkswirtschaften der Welt. Die Auswirkungen sind schon jetzt nach wenig mehr als zwei Wochen klar“, warnte er bei einem Treffen mit seinem australischen Kollegen Richard Marles in der Hauptstadt Canberra.Nötig sei eine diplomatische Lösung „so schnell wie möglich“, sagte Pistorius. Er richtete diese Forderung vor allem an
Iran, aber auch die USA. „Wir sind vorher nicht konsultiert worden. Es ist nicht unser Krieg. Und darum wollen wir in diesen Krieg auch nicht reingezogen werden, um das glasklar zu machen“, sagte Pistorius.Er kritisierte das Vorgehen der USA kurz darauf im National Press Club Australiens auch grundsätzlich: „Es gibt keine Strategie, es gibt kein klares Ziel - und aus meiner Sicht das Schlimmste: Es gibt keine Ausstiegsstrategie.“Instabilität in der Nahost-Region hätten Auswirkungen auf die gesamte Welt. „Und deswegen sind wir bereit, jeden Frieden abzusichern“, sagte Pistorius.„Wenn wir zu einer Waffenruhe kommen, werden wir jeden Einsatz für eine Absicherung des Friedens diskutieren, insbesondere um den freien Seeverkehr in der
Straße von Hormus abzusichern.“Boris PistoriusVanessa AngermannTrump: Iranische Unterhändler haben Angst vor Tötung durch „eigene Leute“Nach einem Dementi des iranischen Außenministers Abbas Araghtschi hat US-Präsident
Donald Trump abermals von laufenden Verhandlungen mit
Iran gesprochen. „Sie verhandeln übrigens, und sie wollen unbedingt eine Einigung erzielen“, sagte Trump am Mittwoch (Ortszeit) bei einem Abendessen für republikanische Kongressabgeordnete in Washington. „Aber sie trauen sich nicht, das zu sagen, weil sie glauben, dann von ihren eigenen Leuten getötet zu werden.“Trump fügte hinzu: „Sie haben auch Angst, von uns getötet zu werden.“ Der US-Präsident wiederholte außerdem seine Behauptung,
Iran werde in dem Krieg „dezimiert“. Den oppositionellen Demokraten warf er vor, zu versuchen, „von all den enormen Erfolgen abzulenken, die wir bei dieser Militäroperation erzielen.“ In Anspielung auf Forderungen der Demokraten, die Trump-Regierung solle für den Krieg gegen
Iran die Zustimmung des Kongresses einholen, fügte der US-Präsident hinzu: „Sie mögen das Wort 'Krieg' nicht, weil dafür eine Zustimmung eingeholt werden müsste, also werde ich das Wort Militäroperation verwenden.“Ben MenglerKuwaitisches Innenministerium: Sechs Festnahmen von mutmaßlichen Hizbullah-Attentätern in KuwaitIn Kuwait sind nach Angaben des Innenministeriums sechs Menschen festgenommen worden, die „Morde“ in dem Golfstaat geplant haben sollen. Die Beschuldigten hätten „Anschläge auf Symbole und Führungspersönlichkeiten“ des Golfstaats geplant und dafür Attentäter rekrutiert, erklärte das Ministerium in Kuwait am Mittwoch. Sie stünden in Verbindung mit der von
Iran unterstützten libanesischen Hizbullah-Miliz. Fünf der sechs Verdächtigen seien kuwaitische Staatsbürger.Vergangene Woche hatte das kuwaitische Innenministerium bereits die Festnahme von 26 einheimischen und libanesischen Staatsbürgern bekanntgegeben, die den Angaben zufolge teilweise der Hizbullah angehören. Die „Terrorgruppe“ habe versucht, Kuwait zu destabilisieren und Mitglieder zu rekrutieren, hatte es damals geheißen. Demnach wurden bei den Festgenommenen Waffen und Drohnen gefunden. Die libanesische Hizbullah-Miliz bestritt, Mitglieder in dem Golfstaat zu haben. Mehr ladenTickarooLive Blog Software