Verteidigungsminister setzt auf
NATO-Flugabwehr +++
Pentagon könnte 10.000 weitere Soldaten entsenden +++
Israel greift Ziele in Teheran an –
Iran meldet Angriffe auf Golfstaaten und
Israel +++ alle Entwicklungen im LiveblogOliver KühnRussland will
Iran keine Geheimdienstinformationen gegeben habenRusslands Regierung hat den Vorwurf der Weitergabe von Geheimdienstinformationen an
Iran zur Bekämpfung von US-Militärobjekten im Nahen Osten zurückgewiesen. „Wir haben dem
Iran bestimmte Arten militärischer Güter geliefert, aber dem Vorwurf, dass wir dem
Iran mit Aufklärungsdaten helfen, können wir nicht zustimmen“, sagte Russlands Außenminister
Sergej Lawrow in einem Interview mit dem Sender
France Television, das auf der Homepage des Ministeriums veröffentlicht wurde.Die Koordinaten der US-Militärbasen in der Region seien bekannt und offen zugänglich. Sie müssten nicht vom Geheimdienst übermittelt werden. „Ich wundere mich nicht darüber, dass
Iran sie attackiert“, sagte Russlands Chefdiplomat. Er bestätigte dabei, dass Moskau und Teheran weiterhin strategische Partner seien.Dass
Iran auch Ziele in den arabischen Ländern der Region angreife, sei Folge des völkerrechtswidrigen Angriffs der USA und Israels, betonte Lawrow. Parallelen zum eigenen Angriffskrieg in der Ukraine wies er dabei zurück. Sabrina FrangosIran pocht auf Recht zur Blockade der Straße von HormusIran bezeichnet es als sein legitimes Recht, Schiffe des „Feindes und seiner Verbündeten“ an der Durchfahrt durch die Straße von Hormus zu hindern. Dies erklärt der iranische Außenminister in einem Telefonat mit UN-Generalsekretär
Antonio Guterres, wie der iranische Sender Press TV berichtet.Sabrina FrangosIsrael greift Ziele in Teheran an –
Iran meldet Angriffe auf Golfstaaten und IsraelDie israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran attackiert. Bei den „großangelegten“ Angriffen sei „Infrastruktur des iranischen Terrorregimes im Herzen Teherans“ anvisiert worden, erklärte die israelische Armee am Freitagmorgen.Die iranischen Revolutionsgarden erklärten derweil, am Donnerstag Ziele in
Israel sowie von der US-Armee genutzte Stützpunkte in mehreren Golfstaaten mit Raketen und Drohnen angegriffen zu haben. Bei den Angriffen seien Lang- und Mittelstreckenraketen sowie „zerstörerische und umherstreifende Drohnen“ eingesetzt worden, hieß es in einer von den iranischen staatlichen Nachrichtenagenturen Irna und Fars verbreiteten Erklärung der Revolutionsgarden. Die Attacken hätten sich gegen Ziele in
Israel, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar, Kuwait und Bahrain gerichtet. In Bahrain sei eine Wartungsanlage für das US-Luftverteidigungssystem Patriot ins Visier genommen worden.Sabrina FrangosAgentur: Thailändisches Frachtschiff läuft vor iranischer Insel auf GrundEin unter thailändischer Flagge fahrendes Frachtschiff ist nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim vor der Insel Keschm auf Grund gelaufen. Die „Mayuree Naree“ war Anfang des Monats in der Straße von Hormus bereits von unbekannten Geschossen getroffen worden. Thailändischen Angaben zufolge hatte die omanische Marine 20 Besatzungsmitglieder gerettet, nachdem eine Explosion im Heck des Frachters ein Feuer im Maschinenraum ausgelöst hatte.Sabrina FrangosAgentur: Selenskyj trifft saudischen Kronprinzen in DschiddaDer saudische Kronprinz Mohammed bin Salman und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj beraten nach Angaben der staatlichen saudischen Nachrichtenagentur in Dschidda über die regionale Eskalation und den Krieg in der Ukraine. Weitere Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. Selenskyj hatte Anfang des Monats nach einem Gespräch mit dem Kronprinzen das Angebot Kiews erneuert, bei der Abwehr iranischer Drohnen zu helfen.Hannah SturmTrump empfindet Deutschlands Äußerung zum Irankrieg als „unangemessen“US-Präsident Donald Trump hat Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert. Er habe es als „unangemessen“ empfunden, dass von deutscher Seite geäußert worden sei: „Das ist nicht unser Krieg“, sagte der Republikaner während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. Trump nannte keinen konkreten Namen, schrieb die Äußerung aber der Spitze zu („the head of
Germany“).So oder so ähnlich hatten sich jüngst mehrere führende deutsche Politiker geäußert. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sagte bei einem Besuch in Norwegen: „Deutschland ist nicht Teil dieses Krieges, und wir wollen es auch nicht werden.“Verteidigungsminister
Boris Pistorius (SPD) sagte: „Es ist nicht unser Krieg.“ Vize-Kanzler Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich in einem Interview des Redaktionsnetzwerks Deutschland: „Ich sage sehr klar: Das ist nicht unser Krieg.“Trump schilderte als seine Reaktion auf die von ihm zitierte Haltung, er habe gesagt: „Nun, die Ukraine ist nicht unser Krieg.“Der US-Präsident hatte die
NATO-Verbündeten um Hilfe bei der militärischen Absicherung der durch den Irankrieg quasi blockierten Schifffahrt durch die Straße von Hormus gebeten. Die Meerenge ist wichtig für den weltweiten Ölhandel. Weil die
NATO-Partner der Aufforderung nicht nachkamen, hat er sie wiederholt mit scharfen Worten kritisiert. Hannah SturmIsrael droht mit Tötung iranischer Führungsfiguren Israels Armee hat nach der Tötung des Marine-Kommandeurs der iranischen Revolutionsgarden, Admiral Aliresa Tangsiri, damit gedroht, weitere wichtige Führungsfiguren in
Iran ins Visier zu nehmen. Die Tötungen würden nicht aufhören, sagte Militärsprecher Effie Defrin am Abend. „Wir werden weiterhin jeden verfolgen, der
Israel bedroht.“ Aus
Iran gab es zunächst keine Bestätigung für den Tod des Marine-Kommandeurs.Israels Armee teilte am Abend außerdem mit, die israelische Luftwaffe habe am Mittwoch in Kermanschah und Desful Waffenlager, Raketenabschussrampen sowie dort tätige Iraner ins Visier genommen. Zudem habe das israelische Militär am Mittwoch sowie in der Nacht zu Donnerstag in Teheran und im Zentrum des Irans Waffenproduktionsstätten angegriffen.„Bislang haben wir mehr als 1.000 Ziele der iranischen Rüstungsindustrie angegriffen“, sagte Defrin weiter. Ziel sei es, die Bedrohung durch Drohnen und Raketen langfristig zu beseitigen.
Iran feuerte im Laufe des Tages derweil in zehn Wellen Raketen auf
Israel. Allein in der Küstenmetropole Tel Aviv mussten die Einwohner etliche Male Schutz suchen. Defrin betonte am Abend, dass die Zahl der von
Iran abgeschossenen Raketen seit dem ersten Kriegstag vor fast einem Monat jedoch kontinuierlich abgenommen habe. Rebecca BoucseinUSA setzen Zerstörung von Kraftwerken in
Iran für zehn Tage aus US-Präsident Donald Trump hat sein Ultimatum an
Iran zur Freigabe der Straße von Hormus abermals verlängert. Er setzt nach eigenen Angaben die angekündigte Zerstörung von Energieanlagen in
Iran für zehn Tage aus. Die Frist laufe nun bis zum 6. April, 20.00 Uhr (US-Ostküstenzeit, 7. April 2.00 Uhr deutscher Zeit), erklärt Trump. Die Gespräche mit
Iran liefen „sehr gut“. Eine iranische Stellungnahme liegt zunächst nicht vor. Trump begründete die Fristverlängerung mit den Verhandlungen mit
Iran, die „sehr gut“ vorankämen. Der US-Präsident hatte
Iran damit gedroht, Kraftwerke zu zerstören, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen. Ursprünglich hatte er dafür ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit ausgelaufen wäre. Am Montag hatte er dann angekündigt, wegen "sehr guter und produktiver Gespräche über eine vollständige und endgültige Beilegung unserer Feindseligkeiten" für weitere fünf Tage auf solche Angriffe zu verzichten. Rebecca BoucseinLagarde: Energieengpässe durch Nahost-Krieg könnten Jahre andauern EZB-Präsidentin Christine Lagarde warnt vor langjährigen Störungen der Energieversorgung durch den Krieg im Nahen Osten. Die Erwartung einer raschen Rückkehr zur Normalität sei möglicherweise zu optimistisch, sagt sie in einem Interview mit dem Magazin "The Economist". Es sei bereits zu viel Energieinfrastruktur beschädigt worden. Der Schock für die Weltwirtschaft falle womöglich größer aus als von Experten derzeit angenommen, die Folgen dürften sich jedoch erst nach und nach zeigen. Hannah SturmIran lässt sich kein US-Ultimatum stellen
Iran wird sich laut Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf keinem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump beugen. „Niemand kann
Iran und den Iranern ein Ultimatum stellen“, erklärte er auf der Plattform X. Die Kinder Irans würden den Kampf bis zum endgültigen Sieg fortsetzen und diesen Teufelskreis von Krieg, Waffenruhe und wieder Krieg durchbrechen.Trump hatte
Iran damit gedroht, Kraftwerke und Energieanlagen zu zerstören, sollte Teheran die Straße von Hormus nicht vollständig und „ohne Drohungen“ für den Schiffsverkehr öffnen. Ursprünglich hatte er dafür ein Ultimatum gesetzt, das in der Nacht zum Dienstag deutscher Zeit ausgelaufen wäre. Am Montag hatte er dann angekündigt, wegen „sehr guter und produktiver Gespräche“ für weitere fünf Tage auf solche Angriffe zu verzichten.
Iran hatte gedroht, dass er im Gegenzug Energieanlagen anderer Länder in der Golfregion angreifen würde. Außerdem beharrt die Führung in Teheran darauf, die alleinige Kontrolle über die für den globalen Energiehandel zentrale Passage zu haben. Zuletzt blieb Trump jedoch vage, ob er an der Frist festhält. Während einer Kabinettssitzung sagte er, seine Entscheidung hänge von Einschätzungen seines Teams ab – darunter Vizepräsident JD Vance, der Sondergesandte Steve Witkoff und sein Schwiegersohn Jared Kushner. Rebecca BoucseinNorwegen senkt Steuern auf Kraftstoffe Das norwegische Parlament verabschiedet ein Gesetz zur vorübergehenden Senkung der Steuern auf Benzin und Diesel. Damit sollen die infolge des Krieges im Nahen Osten stark gestiegenen Kraftstoffkosten abgefedert werden. Die von April bis September befristete Maßnahme führt nach Angaben von Finanzminister Jens Stoltenberg zu Mindereinnahmen von mindestens 3,3 Milliarden norwegischen Kronen (etwa 295 Millionen Dollar). Zudem billigen die Abgeordneten eine Reduzierung der CO2-Steuer. Dies bedeutet weitere Einnahmeausfälle in Milliardenhöhe Michaela Wiegel, KorrespondentinBarrot: Moskau hilft
Iran, US-Ziele ins Visier zu nehmen Beim G-7-Außenministertreffen nahe Paris haben die Außenminister die aktive russische Militärhilfe für
Iran angeprangert. Der gastgebende französische Außenminister Jean-Noel Barrot sagte, Moskau helfe dabei, US-amerikanische Ziele in der Region ins Visier zu nehmen. Die Außenminister haben darüber beraten, wie sie die Straße von Hormus absichern können. Deutschland erwartet beim G-7-Außenministertreffen in Vaux-de-Cernay Einblicke in die Ziele der Vereinigten Staaten in
Iran. „Für die Bundesregierung ist es von großer Bedeutung, dass wir genau wissen, was unsere amerikanischen Partner beabsichtigen“, sagte Außenminister Wadephul. Er sprach sich für eine „abgestimmte Politik“ aus. Er sei zuversichtlich, dass eine „gemeinsame Position“ mit Washington definiert werden könne. Für die USA nimmt Außenminister Marco Rubio an dem Treffen teil, das am Freitag fortgesetzt wird. Hannah Sturm35 Staaten wollen Koalition für Sicherungsmission in der Straße von Hormus bilden Die Generalstabschefs aus 35 Staaten haben am Donnerstag über den Aufbau einer Koalition zur Sicherstellung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus beraten. Wie das französische Verteidigungsministerium erklärte, war das Ziel der Gespräche eine „koordinierte Initiative“, um eine sichere Durchfahrt zu gewährleisten. Das Vorgehen sei „losgelöst von den laufenden Militäreinsätzen“ in der Region. Das britische Verteidigungsministerium hatte das Treffen am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur AFP angekündigt. Demnach sollten die Armeechefs derjenigen Länder daran teilnehmen, die in der vergangenen Woche einen vorläufigen Stopp der Angriffe gegen Einrichtungen der Öl- und Gasindustrie in der Golfregion gefordert und ihre Bereitschaft zur Sicherung der Straße von Hormus erklärt hatten. Neben Deutschland hatten Frankreich, Großbritannien, Italien, die Niederlande und Japan die Erklärung unterzeichnet. Später schlossen sich rund 30 weitere Staaten an - darunter die seit Wochen von
Iran attackierten Golfstaaten Vereinigte Arabische Emirate und Bahrain. Berichten mehrerer britischer Medien zufolge hat Großbritannien eine internationale Konferenz in der Hafenstadt Portsmouth vorgeschlagen, um dort eine Koalition für eine Sicherungsmission in der Straße von Hormus zu schmieden. Mehr ladenTickarooLive Blog Software