Umfrage: Ehegattensplitting ist beliebter, als es Klingbeil lieb sein kann

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Eine Debatte über die Zukunft des Ehegattensplittings ist in Deutschland entbrannt. SPD-Chef Lars Klingbeil fordert die Abschaffung des Splittings für zukünftige Ehen, um mehr Frauen zur Erwerbstätigkeit zu bewegen. Er beruft sich dabei auf eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) kritisiert diesen Vorstoß und betont den Sinn des Splittings für Ehe und Familie. Eine aktuelle Forsa-Umfrage zeigt, dass nur 29 Prozent der Deutschen die Abschaffung des Ehegattensplittings für neue Ehen befürworten. Auch unter den Anhängern der Regierungsparteien gibt es keine Mehrheit für Klingbeils Vorschlag. Das Ehegattensplitting wurde 1958 eingeführt und reduziert die Steuerlast für Ehepaare mit unterschiedlich hohem Einkommen.
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AI-ExtractedDas Ehegattensplitting wurde 1958 eingeführt.
Nur 29 Prozent der Deutschen finden es sinnvoll, das Splitting für künftige Ehen abzuschaffen.
Laut Klingbeil könne eine Reform des Ehegattensplittings "zur Besetzung von Zehntausenden Vollzeitstellen führen".
Das Ehegattensplitting habe "grundsätzlich seinen Sinn", weil Ehe und Familie unter dem Schutz des Grundgesetzes stünden.
Thorsten Frei (CDU) kritisiert den Vorstoß von SPD-Chef Lars Klingbeil, das Ehegattensplitting abzuschaffen.
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