Krisenpolitik: Schwarz-Rot in der Spritpreisklemme
Die deutsche Regierung steht unter Druck, auf die hohen Spritpreise zu reagieren, wird aber davor gewarnt, Subventionen einzuführen. Der Artikel argumentiert, dass Verbraucher und Unternehmen zunächst ihre eigenen Ressourcen mobilisieren und Sparpotentiale ausschöpfen sollten, um Widerstandsfähigkeit zu üben. Staatliche Hilfen sollten nur als letzte Option in Betracht gezogen werden, nachdem die Lage länger beobachtet wurde. Die Regierung sollte auch von Eingriffen wie Tempolimits oder Übergewinnsteuern absehen, da diese Marktprinzipien verletzen und das Vertrauen der Investoren schädigen könnten. Stattdessen sollten Bürger und Unternehmen selbst entscheiden, wie sie am besten sparen und flexibel agieren können. Die Regierung soll den Bürgern zumuten, die Situation zu überbrücken.